Tourenberichte

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Überschreitung Vanil Noir, 31.08.2013

Foto von Thomas Fuhrer---
Bericht von Klaus Jäger: Teilnehmer:

Thomas Fuhrer (Organisator)
Christoph Hunziker (Co-Organisator) mit Severin und Simon
Patricia mit Witurin
Klaus Jäger

Anreise: PW bis Les Baudes - Rückreise: gleicher Weg

Am 31. August 2013 starteten ab Les Baudes (1300 m) oberhalb Grandvillard sieben Personen zur Überschreitung des Vanil Noir, dem mit 2388 m höchsten Gipfel des Kanton Freiburg.

Schon am Parkplatz war der Gipfel mit seinem in den Freiburger Alpen typisch markanten Gipfelkreuz gut zu erkennen. 1'000 Höhenmeter galt es nun zu überwinden. Zunächst auf einem Alpweg und dann auf einem Bergweg gelangten wir zur Cab. Bounavoux, einer von der SAC-Sektion Gruyère bewarteten Hütte. Nach der Zufuhr von Flüssigkeit begann der zunächst flache, dann immer steiler werdende Anstieg zum Col de Bounavelette (1996m).                        
Mit einem großartigen Blick Richtung Schwarzseegebiet und dem weiteren Anstiegsweg wurden hier verbrauchte Flüssigkeit und Kalorien ergänzt. Nun wurden auf einem weiß-blau-weiß markierten Weg die letzten 400 Höhenmeter angegangen. Mit Hilfe der sehr guten Wegkenntnisse von Thomas und der ausgezeichneten Markierung der Route für die etwas langsameren war das Ziel fast nicht zu verfehlen. Der Aufstieg verläuft auf der Ostseite des Nordgrates. Neben der Flora fielen die Karrenfelder, welche überschritten und zum Teil erstiegen werden mussten, auf. Vor allem die Versteinerungen auf den Karstfeldern gaben Anlaß zu Üerlegungen zu deren Entstehung. Der ausgesetzte und sehr scharfe Pas de la Boriere wurde dank eines Fixseils und der Hilfe der beiden Leiter problemlos bewältigt.

Leider verhüllte sich der Gipfel immer mehr in Wolken, je näher man sich ihm kam. Auf dem Gipfel war von der angeblich so einzigartigen Aussicht nicht mehr viel zu sehen. Berner Alpen, Mont Blanc, alle waren hinter Wolken versteckt. Lediglich der Blick auf die sonnenbeschienenen Alpgebiete auf der Südseite war frei gegeben.

Der Abstieg auf der Südseite ist zunächst sehr steil und traversiert dann auf einem schmalen Weg zum Plan des Evaux. Hier leisteten die Gstältli und Bandschlingen wertvolle Dienste. An den heiklen Stellen konnte man sich an der montierten Kette einhängen, was das Sicherheitsgefühl sprunghaft erhöhte. Am Plan des Eaux wurde aufgrund des noch immer vorhandenen Nebels entschieden, auf eine Besteigung des zweithöchsten Berges im Kanton Freiburg, der Vanil de l'Ecri, zu verzichten. Daher ging es weiter bergabwärts. An der Alp Bounavaletta trafen wir wieder auf die Aufstiegsroute. Dort wurde mit dem wohlverdienten Bier für die einen und alkoholfreien Getränken für die anderen auf die trotz Nebel dennoch sehr gelungene Tour angestoßen. Wie zum Hohn war dann zum Abschluß der Tour der Gipfel des Vanil Noir wieder fast ganz sichtbar.

Eine Besteigung des Vanil Noir bei klarer Witterung ist ins Auge gefaßt.

Thomas und Christoph seien an dieser Stelle für die Idee, Planung, Organisation, Durchführung und Hilfestellungen an den heiklen Passagen gedankt.

Klaus Jäger


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