Tourenbericht zur Schneeschuhtour “Fürstlicher Ausblick vom Fürstein”
Am Freitag, den 27. Februar 2026, fanden sich vier Schneeschuhläufer, sowie die Tourenleiterin pünktlich vor dem Berghotel in Langis ein und strahlten mit der Sonne um die Wette, denn es versprach ein superschöner Tag zu werden.
Die warmen Temperaturen der vergangenen Tage haben die Schneeschicht auf der Glaubenbergpass Strasse weggeschmolzen, so dass wir die ersten 2 km und 100hm ohne Schneeschuhe bewältigt haben. Doch ab dem Glaubenbergpass auf einer Höhe von 1’540 m befanden wir uns dann doch in einer verschneiten Märchenlandschaft. Dementsprechend wurden nun die Schneeschuhe montiert, der doppelte LVS-Gruppencheck durchgeführt und bereits die ersten Jacken ausgezogen. Der Anstieg durch den Wald brachte uns ob der warmen Temperaturen ins Schwitzen und wir konnten die verschneite Landschaft geniessen. Auf der Höhe der Alp Rick erblickten wir den Rickhubel, unser erstes Gipfelziel für diesen Tag in seiner vollen Pracht. Die Lawinenverhältisse waren günstig und der Schnee noch tragfähig, so dass der Aufstieg zum Rickhubel in grosszügigen Serpentinen möglich war. Oben auf 1943m wehte ein mässiger Wind und wir konnten die erste Rundsicht geniessen. Auch erblickten wir von hier aus den Fürstein, unser eigentliches Ziel.
Sowohl der Rickhubel, als auch das nachfolgende Plateau waren wieder schneefrei, was uns dazu animierte, noch einmal ohne Schneeschuhe ein Teilstück des Weges zu gehen. Doch lange mussten wir diese nicht tragen und konnten die Schneeschuhe wieder an die Füsse binden. Der Aufstieg zum Fürstein forderte noch einmal etwas Kondition und an den etwas steileren Stellen eine gute Tritttechnik, was allen gut gelang. Schon bald standen wir auch auf dem zweiten Gipfel der Tour.
Zweimal 360 ° konnten wir bei strahlend blauem Himmel eine vollständige Rundumsicht vom Säntis über die Alpenkette bis zu den höchsten Juragipfeln geniessen. Als Dessert gab es dann noch selbstgebackenen Kuchen eines Teilnehmers, dem ich auf diesem Weg noch einmal herzlich danken möchte.
Nach der Mittagsrast ging es dann auch in wunderbaren Hängen zum Abstieg bis zum Seewenseeli, wo wir bei einer kurzen Trinkpause an der Kapelle für das letzte Stück unsere Energien bündelten.
Die Gruppe teilte sich etwas später in diejenigen, welche um 15Uhr aufs Posti wollten und diejenigen, die den Heimweg gemütlicher nahmen.
Für mich war es ein gelungener Tag und ich freue mich, das ein oder andere Gesicht auf einer anderen Tour auch wieder zu sehen.