Tourenberichte

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Jubiläums-Tour über die Hasenmatt SO vom 24.7.2013

Foto von Manfred Bauer und Willi Müller Thurgau,---
Bericht von Manfred Bauer: Ja, Hasenmatt … die Hasenmatt …, so heisst der höchste Berg im Kanton Solothurn. (In der Etymologie ist die Herkunft des Namens ungesichert. Erstaunlicherweise wurde er am Wahrscheinlichsten vom Familiennamen 'Has' abgeleitet [weiteres Beispiel: 'Schmiedenmatt']). Sie ist 1445 m hoch und liegt in der ersten Jurakette rund 8 km nordwestlich von Solothurn auf dem Gemeindeboden von Selzach. Und eben deren Besteigung/Überschreitung hatten die Seniorinnen und Senioren unserer Sektion am 24. Juli 2013 in Angriff genommen. Im Aufstieg gingen die Senioren 1A (10 Teilnehmende) und 1B (13 Teilnehmende) getrennte Wege. Erst auf dem Gipfel vereinigten sich die beiden Gruppen. Paul Lüthy fasst seine Eindrücke vom ersten Teil der Tour in seinem Bericht wie folgt zusammen:

'Ein Nachzügler suchte in Selzach vergeblich ein angeschriebenes Haus, bis er die Gruppe schliesslich beim Startkaffee im Garten von Willi Müllers Lebenspartnerin entdeckte ... Aus der Ebene der Selzacher Wiiti stiegen wir dann bis auf die erste Jurakette hoch. Leider versteckte sich die grossartige Aussicht ins Mittelland und in die Alpen in dichten Nebelschwaden. Nach dem Lochbachtunnel folgte der spannendste Abschnitt: Quer durch das Rutsch- und Bergsturzgebiet stiegen wir auf dem Häxewägli zur Stallfluh hoch. Zuerst kämpften wir uns durch einen Lothar-Urwald, dann folgte eine kurze ausgesetzte, aber mit Ketten gesicherte Passage und zuletzt zwängten wir uns durch eine enge Lücke nach oben. Schweissüberströmt standen wir endlich vor der Weidemauer der Stallfluh. Nun ging es auf der gleichen Route wie Gruppe 1B weiter - bis auf die Höhe der Hasenmatt.'

Soweit Paul Lüthy für die Gruppe 1A. Die Gruppe 1B startete ihre Tour vom Untergrenchenberg mit einem kleinen Umweg gleich zu Beginn. Eine stattliche Herde Mutterkühe mit ihren Kälbern war vorsichtshalber zu umgehen. Und dann ging alles nach Plan. Der Weg verläuft bis zur Hasenmatt auf dem Grat, zum Teil luftig und an selten vielen Türkenbund-Lilien vorbei. Einmal ist er sogar mit einer Kette gesichert. Wir erreichten nach steilem Schlussaufstieg schliesslich den Gipfel der Hasenmatt. Erst jetzt löste sich der Nebel, bis hier unser ständiger Begleiter rechts des Wegs, über dem Mittelland nach und nach auf und gab den Blick ins Tal frei.

Präzis mit der geplanten Verzögerung traf die Gruppe 1A mit unserer bereits picknickenden Gruppe 1B zusammen. Nach herzlicher Begrüssung wurde das  obligatorische Gruppenfoto mit Gipfelkreuz und Jubiläumsfahne aufgenommen. Bald danach war's Zeit für den Abstieg mit einer Überraschung für uns nun vereint marschierenden und ahnungslosen Wanderern am Weg beim Weissenstein: Willi Müllers Lebenspartnerin erwartete am gedeckten Tisch mit Speckzopf und Wein die Jubiläumswanderer zum Apéro. Unter den Klängen dreier Alphörner, an einem davon Willi Müller, und bei mittlerweile herrlichem Sonnenschein wurde freudig zugegriffen und auf die gelungene Wanderung angestossen.

Es blieb noch, den Rest des Wegs zum Balmberg zu bewältigen und bis zur Abfahrt des Busses auf der Terrasse des 'Mittleren Balmbergs', für heute ein letztes Mal, auf die erfolgreiche Tour die Gläser zu erheben. Mit der Überschreitung der Hasenmatt kann auf der Liste der zu besteigenden kantonalen Gipfel eine weitere, schöne und stimmungsvolle Jubiläumstour abgehakt werden.


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