SAC-Sektion Grosshöchstetten, Gruppe G
Skitour Gestelengrat Sonntag, 18. Januar 2026
Sonntag, 18. Januar 2026, trafen wir uns um 09.40 Uhr auf dem Parkplatz Meniggrund, 1'304 m. Wir – eine Gruppe von 11 Personen zwischen 15 und 80 Jahren, mit einem Durchschnittsalter der ganzen Gruppe von 52 Jahren. Wir Älteren freuten uns über die Teilnahme von drei jungen Frauen aus der JO.
Um 10.00 Uhr starteten wir zu der gemütlichen Saison-Einstiegstour. Zwei Tourenleiter und ein Tourenleiter in Ausbildung betreuten uns. Zu unserer Überraschung trafen wir gute Schneeverhältnisse an.
Kurz nach dem Start war bereits Tenuerleichterung angesagt. Beim Brätliplatz auf 1'516 m erste kurze Trinkpause. Bei Obergestele schalteten wir eine längere Pause ein. Zwei Teilnehmende liessen sich bei einer Sennhütte nieder, alle anderen stiegen zum Gipfel auf. 13.10 Uhr erreichten wir den Gestelengrat auf 1'935 m und genossen die prächtige Rundsicht. Während den Pausen hatten sich die meisten schon verpflegt. Eine Mittagsrast erübrigte sich.
Der Aufstieg hat sich gelohnt. Wir kamen in Genuss einer schönen Abfahrt. Bereits 14.45 h traten wir die Heimreise an. Im Restaurant Adler in Latterbach liessen wir den sonnigen Tag in guter Gesellschaft ausklingen.
Im Namen der ganzen Gruppe danke ich den Tourenleitern für die gründliche Vorbereitung, die gute Führung und die wertvollen Ratschläge.
Doris Sägesser
Weitere Fotos werden nach der Zustellung aufgeschaltet.
Ausbildungstag Schnee und Lawine
Sonntag, 11.01.2026
Rossberg, Oberwil i. S.
06.01.2026, Tourenbericht «Hütlige Eich» T1, Auf: 180m, Ab: 180m, 6km, 2h30
Als Alternative zur Schneeschuhtour im Eriz, die leider wegen Schneemangel abgesagt werden musste, versammelten sich 15 Personen um 12:15 Uhr in Konolfingen beim Bahnhof.
Barbara Hofer führte uns zum neuen Schulgebäude, genannt das «Kaleidoskop», welches im August 2025 eingeweiht wurde. Ein Schulhaus, das für die Kinder und ihre Bedürfnisse steht.
Farben, Formen und Pädagogik in Harmonie mit der Architektur, welche Neugierde wecken soll, um das Beste für den Lebensweg der Lehrpersonen und Kinder herausholen zu können.
Eine Schullandschaft der Zukunft. Wer neugierig geworden ist, dem empfehle ich den Film, welcher auf der Internetseite Einblick gibt.
https://www.kind-im-zentrum.ch/
Vielleicht ging manchem derselbe Gedanke wie mir durch den Kopf, schade bin ich kein Kind mehr, ich würde gerne hier in die Schule gehen.
Wir begaben uns auf den Dürrenmatt Weg durch den Lochbergwald hügelauf in Richtung Hütlige. Vom Aussichtspunkt Rüteli Pt 816 sah man, trotz Bewölkung, die Stockhornkette und weit bis ins Oberland, aber es war kalt, deshalb teilten sich die Dreikönigskuchen schnell auf.
Bis dann aber die Schweiz in eine Monarchie gestürzt wurde und die Schweizer Tageskönigin oder der Tageskönig feststand, dauerte es etwas länger, da die Nuss, im selbst gebackenen Kuchen, sich nicht finden lassen wollte. (Wahrscheinlich wollte jemand die Demokratie retten). Doch zu guter Letzt, traf es Niklaus Bühler, der gekrönt wurde.
Abwärts ging es über leicht verschneite Felder, und zweimal unter einem Zaun hindurch, über die Wolfmatt, in den Park von Schloss Hünigen, mit seinen besonderen Bäumen und Skulpturen. Ganz in der Nähe empfing uns Urs Schneider in seinem Zuhause mit Merängge, Nidle und anderen Köstlichkeiten. Ein wärmender Abschluss einer interessanten Nachmittagswanderung, an einem Wintertag, an dem man lieber hinter dem Ofen sitzt und nicht in die Kälte raus will.
Es hat sich gelohnt. Vielen Dank an Barbara, Urs und allen Beteiligten für den schönen Start in das kommende Wanderjahr.
Ute Meerstetter
Zollbrück - Hasle-Rüegsau
Mit dem ÖV reisten wir nach Zollbrück, wo wir mit Sonnenschein begrüsst wurden. Nach einer Stärkung im Bäckerforum nahm unsere Gruppe, bestehend aus 24 Personen, den Weg entlang der Emme unter die Füsse.
Durch Auenwälder, oft mit Blick auf Schwellen und Kiesbänke, wanderten wir bis zur Feuerstelle Gohlhusbrügg, ein idealer Ort für die Mittagsrast.
Von guten Beobachtern wurden auf dem Wasser Gänsesäger gesichtet. An Grösse übertreffen sie bei uns alle Schwimm-und Tauchenten. Auffällig ist der lange schmale, rötliche Schnabel, der an der Spitze einen Haken aufweist. Sie ernähren sich hauptsächlich von jungen Fischen und sind deswegen nicht überall gerne gesehen.
Schon bald wurde es kühl und wir setzten unseren Weg Richtung Lützelflüh zügig fort.
Dort wurden wir von Lorenz Aeschlimann für eine Betriebsführung bei der Firma Kentaur erwartet.
Kentaur stellen im Auftrag ihrer Kunden in der ganzen Welt Flakes, Pops, Granulate und weitere Produkte aus Getreide her.
Mit Leuchtwesten, Kopf- und Bartbedeckung ausgestattet, wurden wir in 3 Gruppen durch die Produktionshallen geführt. Die verschiedenen Prozesse wurden uns erklärt und viele Frage beantwortet.
Nicht nur die Vielseitigkeit der Produkte, wie bio, demeter oder zertifizierte glutenfreie Cerealien imponierten uns, sondern auch die riesigen Mengen an Getreide, die bei Kentaur verarbeitet werden.
Zum Schluss durften wir noch eine Packung Cerealien mit nach Hause nehmen.
Von Lützelflüh nach Hasle-Rüegsau war es nicht mehr weit. Nach überqueren der Hängebrücke, konnten wir uns schon bald in der Bäckerei Meier zu einem Schlusstrunk niederlassen
Da dies die letzte Tour im Jahr 2025 war, gab uns Ute folgendes Zitat von Albert Schweitzer mit auf den Weg:
Ein Optimist ist eine Person, die überall ein grünes Licht sieht
Ein Pessimist sieht nur das rote Stopplicht
Der wirklich Weise ist farbenblind
Herzlichen Dank an Ute und Markus für die schöne Wanderung und fürs Organisieren dieser interessanten Betriebsführung
Barbara Hofer
Herbstzauberwanderung Gummischlucht SAC Senioren
Bei schönstem Wetter starten wir mit einer Gruppe von 18 Leuten in Grosshöchstetten Richtung Thun, wo noch weitere 5 Personen dazu steigen. Wir sind eine gut gelaunte, ansehnliche Truppe, die mit dem STI Bus nach Beatenbucht (565 m) fährt.
Kurz nach 9.00 Uhr wandern wir los, erst ein kurzer Aufstieg zum Panorama Rundweg Thunersee. Via Merligen geht es aufwärts zum Wiler Bärenegg (689 m). Mit Blick auf den Niesen und das Stockhorn geht es weiter bis Sigriswil auf knapp 800 m. Wir wandern durch einen buntverfärbtem Wald bei tiefblauem Himmel aber zwischendurch watteartigen Wolken, das Laub raschelt unter unseren Füssen, mit Rundblick auf die Berner Alpen, teilweise schneebedeckt, es ist traumhaft.
Wir picknicken in Sigriswil hoch über dem See und geniessen den Rundblick, es könnt nicht schöner sein.
Anschliessend steigen wir über den «Kirchweg» hinunter in die Gummischlucht (700 m) und dann wieder hoch nach Aeschlen (790 m). steiler Abstieg und Aufstieg von ca. 100 Hm, aber gut zu bewältigen.
Bereits sind wir am Ende unserer Tour angelangt, bei uns stellt sich ein leichtes Bedauern ein, schon vorbei! Im Restaurant Panorama geniessen wir noch ein Getränk und so am Vorbeigang retten wir eine Wespe aus dem Panache.
Einige von uns haben noch nicht genug, wir gehen kurz zurück zur Hängebrücke und machen ein paar Schritte darauf um die leichte Schwingung zu fühlen.
Per STI und Bahn geht es anschliessend heimzu mit einem glücklichen Gefühl und einer unvergesslichen Erinnerung im Gepäck.
Ganz herzlichen Dank an die Tourenleiter Markus Sinniger und Doris Sägesser.
Ernst und Edith Aeberhard
Bericht zur Seniorenwanderung
Murten -Avenches vom 14. Oktober 2025
T1 / auf 240 m / ab 250 m / Dauer ca. 3:45 h / D = 13 km
Tourenleitung Ute Meerstetter mit Barbara Hofer
Bericht Hanspeter Heierli
Der Einladung zur 13 km langen Herbstwanderung von Murten nach Avenches folgten 12 Teilnehmende. Das Wetter zeigte sich mit Hochnebel der Jahreszeit entsprechend herbstlich, jedoch niederschlagsfrei.
Die Anreise ab Grosshöchstetten mit der Bahn bescherte den Teilnehmenden eine unerwartete Aufregung. Vor Gümligen musste der Zug einen ungeplanten, mehrminütigen Halt einschalten. Da die fahrplanmässige Umsteigezeit in Bern von Gleis 2 nach Gleis 13 lediglich sieben Minuten betrug, wurde es knapp – sehr, sehr knapp! Trotz unserer Bemühungen mit langen und eiligen Schritten den Zug Bern - Murten auf Gleis 13 zeitgerecht zu erreichen, waren wir ca. zwei Minuten zu spät. Zu unserem Glück blockierten zwei Wanderkollegen, die auf anderem Weg nach Bern gereist waren, die offenen Türen des Zuges, so dass wir noch zusteigen konnten. Uff – das war mehr als knapp. Etwas atemlos und erleichtert freuten wir uns, dass der Wandertag wie geplant weitergeführt werden konnte.
Vom Bahnhof Murten spazierten wir den speziell gestalteten Vorgärten der Stadtmauer entlang zum Aufstieg auf die Wehrmauer. Wir genossen idyllische Aussichten auf das Städtchen und die Umgebung, insbesondere auch in Richtung unseres späteren Wander-Zwischenziels, dem Gelände und dem Hügel der Schlacht von Murten von 1476, dem «Boi Domingue», zu Deutsch «Bodemünzi». Nach dem Abstieg von der Stadtmauer erreichten wir das Denkmal des in Murten geborenen Albert Bitzius, besser bekannt unter seinem Pseudonym Jeremias Gotthelf. Einige Teilnehmende konnten interessante Anekdoten aus dem Leben und Wirken des Schriftsellers zum Besten geben. Es bot sich an, das Gruppenfoto mit Jeremias Gotthelf anstelle des fotografierenden Berichterstatters aufzunehmen:
Im Tea-Room Beeler in der Altstadt genossen wir den Startkaffee mit Gipfeli, der von Barbara Hofer anlässlich ihrer soeben abgeschlossenen Ausbildung zur SAC Wanderleiterin offeriert wurden. Barbara sei auch an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. Wir freuen uns, im nächsten Jahr an den von ihr vorbereiteten und geleiteten Wanderungen teilnehmen zu dürfen!
So gestärkt machten wir uns auf den Weg auf das «Boi Domingue / Bodemünzi», dem im Süden der Stadt gelegenen „Feldherrenhügel“, auf dem Karl der Kühne 1476 seine Zelte errichtet und von dort aus sein Burgunder Heer und die Belagerung der Stadt kommandiert hatte. Am 22. Juni 1476 gelang es den Eidgenossen, mit einem Überraschungsangriff das burgundische Heer zu überrumpeln und Karl den Kühnen vernichtend zu schlagen. Informationstafeln geben vor Ort Auskunft über die damalige Schlacht bei Murten. Dabei tauchte die Frage auf, wo Karl der Kühne was verloren hatte. Die recherchierte Antwort darauf ist: In der Schlacht bei Grandson verlor Karl der Kühne „das Gut“ (seinen Schatz und seine Kriegsbeute), in Murten „den Mut“ (seine Armee und seine Zuversicht) und in Nancy „das Blut“ (sein Leben).
In der Nähe von Courgevaux hielten wir an einem geeigneten Platz mit Tischen und Bänken Mittagsrast.
Anschliessend wanderten wir durch idyllische Freiburger Landschaften über Schotter- und Asphaltwege nach Aventicum Porte de l’Est. Die Gründung von Aventicum war ein schrittweiser Prozess. Die Anfänge als keltische Siedlung gehen auf die Zeit um Christi Geburt zurück, mit ersten Bauten ab etwa 5 n. Chr. Die eigentliche Stadtanlage und der Aufbau als römisches Zentrum der Helvetier erfolgten nach der Eroberung durch das Römische Reich in den ersten Jahrzehnten nach Christi Geburt. Der römische Kaiser Vespasian erhob Aventicum im Jahr 71/72 n. Chr. zur Koloniestadt. Im 1. Jahrhundert hatte die Stadt etwa 20’000 Einwohner. Nach der Römerzeit diente das römische Aventicum als Steinbruch. Die Reste von wenigen Gebäuden sind heute noch sichtbar.
Im Museum beim Amphitheater erfuhren wir in einem eindrücklichen Video das Wichtigste über die Entstehung und den Niedergang von Aventicum.
Nachdem es uns gelungen war, im historischen, fast menschenleeren Städtchen schlussendlich im Hotel La Couronne ein geöffnetes Restaurant zu finden, konnten wir den Abschluss der Wanderung mit einem Glas Weisswein vom Murtensee oder einem anderen Getränk würdig begehen.
Zwischenfallsfrei reisten wir von Avenches via Kerzers und Bern zurück nach Hause.
Herzlichen Dank an die Wanderleiterin Ute Meerstetter. Die Tour war sorgfältig durchdacht, perfekt geplant, eindrücklich, gut geführt und stets im Zeitplan! Wir haben einiges über die Schlacht von Murten 1476 und die Römer in Avenches erfahren und vor Ort gesehen.
Hanspeter Heierli
16.10.2025
Herbst Bike-Tour 11. Oktober 2025: Start in Grosshöchstetten, Aufstieg zum Arniberg – Trail nach Landiswil – Schwanden – Mützlenberg – Moosegg – Schlaufe übers Hinterkänelthal zurück nach
Grosshöchstetten. Auf-/ Abstieg 925m / 925m, Fahrzeit ca 3,75h, 7 Biker mit Tourenleiter,
G-Tour Nr. 6 Aabeberg
Samstag, 04. Oktober 2025
Rundwanderung: Kiental – Spiggegrund – Chanzel – Aabeberg – Chanzel – Tschugge – Bir Alperueh
T2 / T3 / T3+
11.5 km / 1175 Aufstieg / 986 Abstieg / 5.5 H
Mitwandernde: Ariel, Beat I., Beat R., Robert, Pesche
Der Entscheid zur Durchführung der Wanderung fiel erst am Freitag, da die Wetterprognosen sehr instabil waren. Aufgrund von Ersatzbussen ab Konolfingen entschieden wir uns, die An- und Rückreise mit dem PW zu machen. Die Fahrt an unseren Startpunkt in Kiental verlief ruhig, sodass wir pünktlich losmarschieren konnten.
Unser Weg führte uns leicht ansteigend ins Nebental Spiggegrund. Auf der Höhe "Alt Weid" (1301 m ü. M.) legten wir eine kurze Rast ein und stärkten uns, bevor wir den steileren Aufstieg Richtung Aabeberg in Angriff nahmen.
Je höher wir kamen, desto stärker wurde der Wind. Wir beobachteten aufmerksam die ziehenden Wolken und hofften, dass sich die Wetterprognosen mit der Realität decken würden.
Auf halber Höhe gönnten wir uns eine weitere Pause. Pesche leitete uns sicher und in gutem Tempo weiter bis zur Chanzel. Die letzten Höhenmeter bis zum Aabeberg (1964 m ü. M.) waren windig und deutlich kühler. Doch wir hatten Glück: Oben angekommen, durften wir einen fantastischen Rundblick in herbstlichen Farben und Mustern geniessen.
Die Mittagspause verbrachten wir gemütlich auf der Bank vor der Alphütte – ein Genuss für Körper und Seele.
Der Abstieg führte uns auf der Kientalerseite über abwechslungsreiche, wunderschöne Wanderwege. Nach gut zwei Stunden erreichten wir das Tal. Beat I. entschloss sich spontan, die 4 km nach Kiental zu joggen, um ein Auto zu holen, während wir es uns im Restaurant mit einem kühlen Getränk gutgehen liessen. Er traf gerade rechtzeitig ein – mit den ersten Regentropfen, die den Boden abkühlten. Gratulation, Beat, zu diesem zusätzlichen Effort!
Herzlichen Dank allen Mitwandernden – es war ein wunderschöner Tag und ein gelungener Abschluss der Sommersaison für die G-Gruppe.
Gruss, Astrid
Senioren Wanderung 30.September 2025
Gspon - Gibidumsee - Visperterminen
Leitung: Urs Schneider und Barbara Hofer
Bei kühlem Wetter und bedecktem Himmel trafen ein Teil der Teilnehmer beim Bahnhof Grosshöchstetten ein. Mit der Bahn ging es Richtung Thun, wo noch der Rest der Teilnehmenden hinzu kamen.
Im reservierten Bahnwagen, Richtung Spiez-Reichenbach, durch den Lötschberg Tunnel, erreichten wir bei Sonnenschein und blauem Himmel Visp. Weiter nach Stalden-Saas und von dort brachte uns die Gondel nach Gspon. Gspon ist ein autofreies Bergdorf.
Gestärkt durch Kaffee und Gipfeli starteten wir unsere Wanderung.
Der Höhenweg ist ein Teilstück der Walserwanderung Zermatt-Kleinwalsertal. Der schön ausgebaute Weg führte uns auf und ab durch den alten, geschützten Lärchen- und Arvenwald, Richtung Sädolti. Märchenhaft, die Aeste behangen mit Flechten, rot verfärbte Heidelbeestauden und ab und zu lag noch etwas Schnee vom Wochenende. Es bot sich auch immer wieder einen Blick zurück, um die schneebedeckten Berge zu bewundern. Wie heissen sie nun:?
Weisshorn? Balfrin? Barrhorn? Dom? Wir waren uns nicht immer einig, so kam uns das Lied von Tinu Heiniger in den Sinn:
Morgeliecht, Lied vo de Bärge.
Bei angenehmer Temperatur und Sonnenschein machten wir Mittagsrast. Picknick aus dem Rucksack. Weiter ging die Wanderung nun oberhalb der Waldgrenze Richtung Gibidumpass 2200m.
Hier kreuzen sich einige Wanderwege, zum Beispiel der Höhenweg nach Simplon-Pass (einen Teil der Suone Heido entlang)
Beim Gibidumsee eine kleine Rast, dann weiter den zum Teil steilen Weg nach Giw. Mit dem 2er Sesselilift nach Visperterminen. Jeder 2. Sessel ist wunderschön auf der Seite mit Sommerflor geschmückt.
Visperterminen wird auch Heidadorf genannt und hat den höchstgelegenen Weinberg. Hier kommt der bekannte Heida-Weisswein aus der St. Jodernkellerei her. Im Rest. Rothorn genossen wir zum Abschluss von unserer Wanderung, leider auch die letzte geführte Wanderung von Urs, diesen edlen Tropfen.
Mit dem Postauto Fahrt nach Visp und mit der Bahn zurück zu unserem Ausgangspunkt, wo wir 18.04 gutgelaunt eintrafen.
Herzlichen Dank an Urs und Barbara für den schönen und abwechslungsreichen Tag.
Therese Iseli
Rophaien
Samstag, 20.09.2025
( LK 1172 )
Für die heutige Tour waren Frühaufsteher gefragt. Beim Klingeln des Weckers - noch vor vier Uhr
in der Früh - hätten sich Nachteulen sicher nochmals umgedreht.
Kurz nach fünf Uhr bestiegen Pesche, Barbara, Ruedi und der Schreiberling in Konolfingen die S2
nach Bern. Dort durften wir Astrid begrüssen. Mit Umsteigen in Luzern und Arth Goldau erreichten
wir Sisikon, am Urner-Becken des Vierwaldstättersees. Mit Priska und Beat wuchs hier unser
Team auf 7 Personen an.
In einem 22-plätzigen Kompaktbus erreichten wir über eine kurvenreiche, enge Strasse um 9 Uhr
die Station Post in Riemenstalden (1030 m.ü.M.).
Zu Beginn der T2-T3-Wanderung führte uns der ansteigende Pfad im Zick-Zack durch einen
kühlen Wald, über den Weiler Schwändi, zu den Häusern von „Butzen“. Das folgende Teilstück
verlief deutlich erholsamer, in weitem Bogen um einen grünen Talkessel, zur Stockalp. Bis zum
mächtigen Gipfelkreuz wurde es dann richtig steil.
Nach gut drei Stunden standen wir auf der Kuppe des Rophaien, dem 2078 m hohen Berg mit dem
etwas seltsamen Eigennamen. Hier waren wir nicht die Einzigen. Die umwerfende Rundsicht bei
stahlblauem Himmel hatte noch viele weitere Wanderer angelockt.
Übrigens: Das imposante, mit Aluminium verkleidete Kreuz ist 10,4 m hoch und 7,1 m breit; es wird
jeweils am 1. August beleuchtet.
Etwas abseits des Gipfels genossen wir die Mittagsrast. Gegen Norden erblickten wir viel
Bekanntes: den Fronalpstock, den Kurort Seelisberg, den Bürgenstock, die Rigi, die beiden
Mythen, die Rossberg-Kette und in der Ferne auch noch Luzern.
Der steinige Abstieg - vorerst auf unserer Aufstiegsspur - erforderte grosse Vorsicht. Ab der
Stockalp wählten wir den Weg vorbei am idyllischen Alpler See und weiter durch einen moosigen
Bergwald zum Ausgangspunkt Riemenstalden.
Auf der Terrasse des Restaurants „Kaiserstock“ konnten wir, in Selbstbedienung, unseren ärgsten
Durst löschen. Mit der Rückfahrt durchs Entlebuch erreichten wir - müde und hoch zufrieden - um
19 Uhr Grosshöchstetten.
Neben den gut 5 Stunden reine Wanderzeit verbrachten wir 6 Stunden im ÖV. Die lange Reise in
den Kanton Uri hat sich aber für uns routinierte G-Berggänger trotzdem mehr als gelohnt.
Für die zündende Tour-Idee mit dem spektakulären Aussichtsberg und für die perfekte
Durchführung gilt ein herzlicher Dank dem versierten Tourenleiter Pesche/Peter Straumann und
der Co-Leiterin Astrid Gisler!
Peter Freiburghaus (noch ohne KI erstellt)
Sentiero Alpino Calanca 08.09. – 13.09.2025
Das Trekking – Abenteuer beginnt eigentlich schon eine Woche vor dem Start bei mir
Zuhause in Oberhofen, wo wir uns alle zur Vorbereitung treffen. Ich freue mich extrem, dass
sich für diese aussergewöhnliche Tourenwoche 6 Teilnehmer angemeldet haben (max 7
wegen dem Ganan-Biwak). Mit dabei waren nun Christine und Sämu Siegenthaler, Petra
Widmer, Rüedu Kropf, Robert Meerstetter und ich. Der Sentiero Alpina Calanca ist eine Perle
des alpinen Trekkings in einer unvergleichlichen, wilden Landschaft mit wunderschönen
Seen, sehr ausgesetzten Passübergängen und Gratwegen. Vorerst gab es aber viel zu
besprechen und zu erläutern: Wie sehen die Tagesetappen aus? Was für Ausrüstung braucht
es? Was wollen wir jeweils in den Biwaks gemeinsam kochen (wir müssen es ja dann auch
einige Tage mittragen)? Wer kauft was ein? Wollen wir am Vortag anreisen oder nach der
langen Anreise gleich die erste Etappe anhängen?
Obwohl die Wochen-Wetterprognose sehr durchzogen aussieht, entscheiden wir uns das
Calancatrekking trotzdem durchzuführen (zum Glück, wie sich im Nachhinein zeigte).
Abbrechen können wir bei unerwartet schlechtem Wetterausgang ja dann immer noch…und
wir sind ja schliesslich alles Outdoor-Erprobte Berggänger und nicht aus Zucker :-)
Anreisetag Montag 8. September
So starteten wir am Montagmittag 8. September frohen Mutes und mit vollbepackten
Rucksäcken (einige mit über 12 kg) mit dem Voralpenexpress nach Chur und weiter mit dem
Postauto nach San Bernardino. Dort liessen wir uns im Hotel Bellevue erstmal so richtig
verwöhnen, genossen ein wunderbares Wild-Znacht und ein letztes Mal ein komfortables
Bett mit weichem Duvet und Dusche im Zimmer…
Erste Etappe Dienstag 9. September San Bernardino – Rifugio Pian Grand
Um 8.00 trafen wir uns ausgeschlafen beim reichhaltigen Frühstücksbuffet um noch einmal
so richtig zuzuschlagen, denn es regnete in Strömen. Aber wir sahen auf dem Wetterradar,
dass das Gewitter um 10.30 vorbei sein sollte. Und so war es auch: um 10.30 starteten wir
mit dem schönen Aufstieg durch die Wälder des Bosch d’Isola zur Alp Confit auf 2259 m. Bei
den vielen Seelein machten wir den Mittagesrast, da sich die letzten Nebelschwaden
verzogen und wir schon arg ins Schwitzen kamen. Weiter gings über den Pass de la
Cruesta, neben dem Piz d’Arboela vorbei über den Pass Bocca de Rogna. Nach jeden Pass
eröffnet sich eine neue Landschaft, die es zu bestaunen gilt. Ein kurzer Abstieg und schon
entdecken wir weit oben die beiden Biwak-Tobleronehäuschen. Genau um 17 Uhr konnten
wir das sauber aufgeräumte Biwak in Beschlag nehmen. Wir hatten längst genügend Platz,
waren wir doch allein und konnten uns somit die Schlafplätze selber aussuchen.
Christine und Sämu machten sich schon bald auf dem Gasherd ans Kochen und ich
bereitete das Dessert vor, das natürlich auch in den Biwaks nicht fehlen durfte. Nach dem
gemütlichen, feinen Nachtessen bei Härdöpfustock, Fleischchrugeli und Vanillecreme gingen
wir zufrieden und müde ins Huli.
Stefan Suter
Mittwoch, 10.09.2025, Etappe 2, Rifugio Pian Grand - Rifugio Ganan
Rifugio Pian Grand - Pass Ovest dell Alta Burasca - Lagh de Trescolmen - Mottan - Bocchetta del Büscenel - Rifugio Ganan
Auf- und Abstieg: knapp 1000Hm, Distanz: knapp 10km
Dieser Mittwoch begann eigentlich schon eine Woche zuvor – mit der intensiven Konsultation verschiedener Wetterdienste. Für Dienstag und Mittwoch sagten alle Prognosen starke Niederschläge voraus. Eine Absage oder ein Hüttentag im Regen standen im Raum. Mit jedem Tag verdichteten sich die Vorhersagen: Es sollte am Mittwoch zu einem durchgehenden, intensiven Dauerregen kommen. Und tatsächlich begann kurz nach Mitternacht das Prasseln auf die Blechdächer der beiden Hütten. Nun gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man genoss die wohlige Wärme und das beruhigende Trommeln des Regens im Trockenen – oder man überlegte sich, wie man am folgenden Tag die heiklen Passagen im strömenden Regen meistern könnte.
Doch es kam anders: Gegen 10:30 Uhr setzte überraschend eine Regenpause ein, und wir brachen zur Wanderung Richtung Rifugio Ganan auf. Zwischendurch lichteten sich die Wolken sogar so weit, dass blaue Flecken am Himmel sichtbar wurden. Entgegen allen Prognosen erreichten wir die Selbstversorgerhütte Rifugio Ganan gegen 17:00 Uhr trocken. Kaum hatten wir jedoch die Rucksäcke vor der Hütte abgestellt, setzte leichter Regen ein. Allein die Tatsache, nicht völlig durchnässt angekommen zu sein, löste bei uns Glücksgefühle aus. Die kleine Spitzhütte Ganan, mit einer Grundfläche von nur etwa 3,5 x 7 Metern inklusive „Küche“, hätte für tropfende Kleidung ohnehin kaum Platz geboten.
Eine zweite Wolldecke pro Person – der Stauraum fehlte dafür schlicht – hätte uns eine etwas längere Nachtruhe beschert. Ruth Oberer, Gastgeberin der nachfolgenden Cabanna Buffalora, meinte trocken, wir sähen alle übermüdet aus. Von ausgehungert sprach sie nicht – dank Christine hatten wir nämlich fürstlich gegessen.
Die Wanderung selbst an diesem Mittwoch geriet beinahe in den Hintergrund, überschattet von den Regenwolken. Dennoch konnten wir noch feststellten, und das gilt für alle Etappen: Die Einstufung «Bergwanderwege T3» trifft nicht zu. Der Sentiero Alpino Calanca bot uns ein echtes alpines Abenteuer (Alpinwandern T4), das selbst ich – beim zweiten Mal – so schnell nicht vergessen werde.
Robert Meerstetter
Donnerstag, 11.09.2025, Etappe 3, Rifugio Ganan – Capanna Buffalora
Nach einer Nacht mit wenig Schlaf im Refugio Ganan sind wir froh aufstehen zu können und
zu frühstücken. Wir, das sind Stefan, Robert, Samuel, Christine, Petra und Ruedi. Frisch
gestärkt nehmen wir bei schönstem Wetter um ca 8.00 den Weg Richtung Capanna
Buffalora unter die Füsse. Anderthalb Stunden später stehen wir auf dem Piz Ganan bei den
beiden grossen Steintürmen. Unser Weg führt uns weiter zu einem Pass, wo wir einen
wunderbaren Blick auf den Lagh de Calvaresc haben. Von hier aus hat er eine perfekte
Herzform, darum wird er auch Härzlisee genannt. Wir machen einen Abstecher auf den Piz
Arbion auf 2'506 müM, ein sehr lohnender Aussichtspunkt. Vom Gipfel zurück machen wir
Mittagspause beim Härzlisee, bevor wir zur Capanna Buffalora (2'078 müM) weiter wandern.
Nach anderthalb Stunden kommen wir dort an und werden von Ruth und Regina, den beiden
Hüttenwartinnen, mit einem warmen Tee herzlich empfangen. Diese Hütte befindet sich in
einer schönen Umbgebung mitten im Lärchenwald, auch ein kleiner Moorsee hat es in der
Nähe. Bei einem feinen Nachtessen lassen wir den Tag ausklingen und legen uns zur
wohlverdienten Ruhe. Das Wetter war bis jetzt immer viel besser als die Prognose und so
verbringen wir eine erlebnisreiche und schöne Woche miteinander. Ich danke Stefan und
robert im Namen aller für die Organisation und kompetente Führung!
Ruedi Kropf
Freitag 12.09.2025, Etappe 4, Capanna Bualora – Alp Fora
Um 7 Uhr treen wir uns zu einem reichhaltigen Frühstück. Wider Erwarten regnet es noch und
wir beschliessen eine Stunde später aufzubrechen. Um 9 Uhr beginnen wir gemütlich durch den
Lärchenwald aufzusteigen. Zuoberst auf dem ersten Grätchen beginnt es wieder zu regnen und
wir bewundern die hier so zahlreich blühenden Edelweiss. Im Regenzeug steigen wir ab auf den
Pass de Bualora und schon hellt es wieder auf. Wir steigen auf zum Fil de Nommom (Punkt
2426). Der spektakuläre Abstieg beginnt mit einer steilen Treppe. Aufmerksam beobachtet
werden wir von zwei alten Steinböcken, welche sich durch unsere Nähe nicht aus der Ruhe
bringen lassen. Wir nehmen uns etwas Zeit und freuen uns, die schönen Tiere so nahe
bewundern zu können. Es folgt ein sehr ausgesetzter Wegabschnitt, welcher unsere ganze
Aufmerksamkeit erfordert. Zuhinterst im Talkessel, bei Punkt 2295, machen wir eine Znüni
Pause. Knapp an der Baumgrenze des Lärchenwalds führt uns ein etwas gemütlicherer Teil bis
Motta de Perdul, wo wir das Mittagessen und die wärmenden Sonnenstrahlen geniessen. Gut
gestärkt steigen wir erneut ab und traversieren in den nächsten Talkessel. Unterwegs treen wir
die ersten und einzigen Berggänger, die uns entgegenkommen. Es folgen eine überhängende
Leiter und einige Felspassagen mit Ketten durch die Aurigliaschlucht hinauf zum Punkt Mottone.
Dort machen wir eine letzte Pause, bevor wir zum Rifugio Alp di Fora absteigen, unserem
heutigen Tagesziel. In den letzten Sonnenstrahlen geniessen wir einen Apéro. Wir machen Feuer
im Holzofen und Stefan verwöhnt uns in der wohlig warmen Hütte mit einem feinen Steinpilz-
Risotto.
Petra und Christine
Samstag 13.09.2025, Etappe 5, Alp Fora – Santa Maria
Bei Kaee und Müesli beginnen wir den Tag und sind 8.30 Uhr startklar für die Heimreise. Bevor
es soweit ist, wartet auf uns die Wanderung hinunter nach Santa Maria. Der steile Abstieg ist
nass vom Regen in den frühen Morgen-Stunden und führt uns zuerst durch Lärchen-, später
Tannenwald. Die Sonnenstrahlen zaubern eine mystische Stimmung durch den Nebel. Nach ca.
2.5 Stunden erreichen wir das malerische Dorf Santa Maria mit seinen rustikalen Steinhäusern
und dem Castello di Santa Maria. Mit dem Postauto und dem Zug reisen wir via Bellinzona nach
Hause.
Der abwechslungsreiche Sentiero Alpino Calanca in der schönen und wilden Natur hat uns sehr
beeindruckt. Wir haben zusammen eine wunderbare Zeit verbracht. Unseren Tourenleitern
Stefan und Robert danken wir herzlich für die gute Organisation.
Petra, Ruedi, Samuel und Christine
Brünig - Wilerhorn - Brünig
Bergwanderung vom 07.09.2025
Tourenleitende: Daniela Wenger und Jonas Meerstetter
T2-3+, >1000Hm, Wanderzeit ca.5.30 h, D 12.9 km
Per Shuttle Schlosswil - Grosshöchstetten - Steffisburg fahren wir zu fünft Richtung Brünig Pass. Bei herrlichem Wetter und guter Weitsicht starten wir unsere Tour auf abwechslungsreichen Wegen über Weiden, Waldstücke und und teils felsigem Gelände Richtung Wilerhorn. Mehrere Aussichtspunkte mit alpiner Fernsicht (Brienzer- und Thunersee, Berner Hochalpen, Brienzergrat, Lungernsee, Sarnersee, Alpnachersee, ein Teil des Vierwaldstättersees, Höch Gumme) begleiten uns. Die 1000Hm machen Hunger und Durst, unterhalb des Hauptgipfels gönnen wir uns den Mittagshalt, umgeben von der typischen Alpenflora und unterschiedlichen Stein- und Grasarten.
Bei Teiffengrad biegen wir in unsere Abstiegsroute ein, die teils schmal ist und guteTrittsicherheit erfordert. Die steilen Restwege zum Ausgangspunkt fordern uns noch einmal, was unsere erfahrenen (und überreifen 😀) SACler nicht hindert, mit Hüpfern die Wege hinunter zu schreiten. Bei einem kühlen Getränk lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Herzlichen Dank allen Mitwanderinnen und Mitwanderer für das Gelingen dieses schönen Tages.
Sandra Büeler
Tourenleitende Barbara Hofer und Markus Sinniger
T2/T1, >530Hm, 17 Teilnehmende, Wanderzeit ca.4.00 h, D 9 km
Zum vereinbarten Zeitpunkt besammeln sich einige Gruppenteilnehmer am Bahnhof Grosshöchstetten. In Konolfingen und Bern stossen noch einige weitere Teilnehmer/innen dazu.
Mit Bahn und ab Fribourg mit einem komfortablen Linienbus fahren wir weiter an die Gestade des Schwarzsees. In Gypsera am Schwarzsee kann der Tourenleiter Markus 7 Männer und 10 Frauen zur Tour begrüssen und zum Startkaffee einweisen. Das Wetter ist fantastisch, die Sicht sehr klar und die Temperatur angenehm. Unser Weg führt uns am rechten Seeufer entlang, stets steigend durch zum Teil felsiges Gelände und bei dem angenehmen Schritttempo einfach zu begehen. Weiter oben stossen wir auf ausgedehnte Bergwiesen mit Kühen und Glockengeläute, was sehr gut zum hervorragenden Wetter passt. Einige zum Teil bewirtschaftete Alphütten säumen unseren Weg. Kurz vor dem Pass noch ein kurzer Trinkhalt, um den hervorragenden Weitblick zu geniessen und die Rätsel um die Namen der Berge ringsum zu bestimmen. Als alle (fast) einig sind, geht es weiter und kurz darauf, um die Mittagszeit erreichen wir die Passhöhe. Die Zacken und Zinnen des Gastlosengebirges auf der gegenüberliegenden Talseite dominieren das Blickfeld. Das Tal mit dem Dorf Jaun ist von hier oben nicht einsehbar.
Alsdann geht es weiter recht steil bergab Richtung Dorf Jaun. Zuerst auf einer Fahrstrasse, dann auf Bergwanderwegen, die zum Teil recht ruppig angelegt sind. Unterwegs treffen wir noch auf Truthennen und Truthähne, die uns neugierig beäugen!
Angekommen in Jaun geht es zuerst auf den Friedhof bei der neuen Kirche, ein echtes kulturelles Erbe. Die Kruzifixe sind in Reih und Glied aufgestellt, sie sind aus Holz geschnitzt und mit handgeschnitzten Flachreliefs versehen, die das Leben, die Arbeit und Leidenschaften der Menschen darstellen, die dort ruhen.
Nach dem Schlusstrunk und dem Abrechnen im Garten des Restaurants, geht es über die Strasse, wo sich die Haltestelle für den Linienbus befindet, der uns über den Jaunpass nach Boltigen bringt. Die Fahrt über den Jaunpass finden wir bemerkenswert. Auf der Jaunseite steil, felsig über Schluchten und Gräben, auf der Boltigenseite über eher glatte weiträumige Alpweiden in langen Kurven hinunter nach Boltigen im bernischen Simmental.
In Boltigen besteigen wir die Bahn, die uns ohne Zwischenfälle via Spiez nach Thun bringt. Einige verlassen uns hier bereits, da sie einen anderen Heimweg antreten. In Thun gibt es noch kurz ein „Gjufel“, um das Bähnli nach Grosshöchstetten nicht zu verpassen.
Unseren Tourenleitern Barbara und Markus ein grosses Kompliment. Alles war tip top organisiert und vorbereitet.
Biglen, 28. August 2025
Jakob Fuhrer
G-Tour Ochsenhorn
Samstag, 23. August 2025
15.9 km / 1003 Aufstieg / 984 Abstieg / 5 H 45 Min.
Wetter: Vormittag eher bewölkt, Nachmittag immer mehr Sonne, angenehme Wandertemperaturen
Mitwandernde: Carmela, Barbara G (neu), Erika (SAC Wallis), Helena (Schnupper), Ruth, Martin, Paul, Peter F., Philippe Rico, Robert, Ruedi / Leiter: Stefan, Co-Leiterin: Astrid
G-T
Eine wunderschöne, abwechslungsreiche Wanderung über dem Heidadorf im Wallis mit Sicht auf die höchsten Walliser-Viertausender.
Wie gewohnt Treffpunkt früh am Bahnhof Grosshöchstetten. In Thun steigen Helena, Martin und unser Leiter Stefan ein. Unsere Reisestrecke führt uns mit dem Zug, Postauto und Sesselbahn nach Giw. Jedoch wie es scheint, sollen wir nicht zum geplanten Termin in Giw eintreffen. Lautsprechermeldung in Spiez: `Dieser Zug fällt aus!’ Erstaunlicherweise finden wir dann in einem späteren Zug mit vielen anderen Personen doch noch einen Platz. In Visp erwarten uns bereits Carmela, Barbara und Erika.
Mit einer Stunde Verspätung starten wir unsere Wanderung, zu welcher wir neue Gesichter begrüssen dürfen. Der 2025 neu erstellte Wanderweg führt uns direkt gegen Süden über das Sitestafelhorn (2612m) und über den einfachen, aber spannenden Nordgrat aufs Ochsenhorn (2913 m). Einige der hohen Berge zeigen sich nun doch noch aus den Wolken. Welch ein Bild! Hinunter gehts über den kleinen Blausee bis zur Heidasuone (leider fliesst nur Wasser :-), die uns gemütlich zurück zum Gibidumpass führt. Nun kommt noch der letzte Abstieg zum Sessellift nach Giw.
Um den Heida im Heidadorf geniessen zu können, geniessen wir diesen auf der Terrasse vom Restaurant Rothorn, bevor wir uns auf unsere Heimreise – ohne Unterbruch – begeben.
Herzlichen Dank allen MitwanderInnen und unserem Vorläufer Stefan. Es war wiederum - eine wie eingangs erwähnt - wunderschöne, abwechslungsreiche Wanderung.
Allen gute Erholung, Astrid
Tadellose Hin- und Rückreise mit ausnahmslos bündigen Anschlüssen.
Für Stärkung und Erfrischung besorgt: Altehrwürdiger Gsteiger Bären, Rucksack, Berghaus Höhi Wispile, die Gespräche, gelegentlich angereichert mit einer guten Portion Humor.
Wetter: Eins A.
Niklaus in seiner gewohnt unaufgeregten Art: «Wünschen ech vill Vergnüege» - Start.
Urs zum Schreibenden: «I wär itz da am Bach nache…», und tatsächlich heisst es nach ca. 150 Metern: Zurück auf Feld eins.
Etwas weiter oben der Schreibende bei einer Linksabzweigung spasseshalber zum unbeirrt geradeaus schreitenden Niklaus: «Bisch sicher, dass mer da nid links müesse?», worauf Klaus und Urs das Geschehen prüfen und dem Schreibenden wider Erwarten recht geben. (wir entscheiden uns für diese etwas einfachere “Spassvariante”. Anmerkung Urs)
Nun hingegen läuft Niklaus zur Hochform auf. Mit seinem bewährten, fast schon legendären Tourenschritt führt er die 14er-Gruppe - altersmässig übrigens eingerahmt von Urs, dem Ältesten, und Jael, seiner netten Grosstochter, der Jüngsten - auf die Höji Wispile.
Lange Zeit wandern wir im kühlen Schatten, umgeben vom plätschernden Bächlein und dem feinen Geruch des sonnenbeschienenen Grases auf der Wiese. Später an der Sonne bringt ein Lüftlein zeitweilig angenehme Kühlung. Der geneigte Teil unserer Gruppe würdigt beim Kreuz auf dem höchsten Punkt der Wanderung kurz die Aussicht und posiert anschiessend für ein Gruppenbild.
Besten Dank für die schöne Wanderung!
Autor: Beat Kämpf
G-Sommertourenwoche Sprachgrenze
4.-9. August 2025 im Val d’Anniviers
Tag 1: Montag, 04.08.2025: Von Zinal zur Cabane Arpitettaz
( LK 1327 )
Lediglich die Hälfte der 14 Angemeldeten konnte Robert Meerstetter frühmorgens am Bahnhof Grosshöchstetten begrüssen. Ab Visp sollte unsere Gruppe dann auf 7 Frauen und 7 Männer angewachsen sein.
Bekanntlich und naturgegeben brauchen jüngere Menschen mehr Schlaf. Robert konnte unseren Jüngsten, Dank dem Handy, von unterwegs wecken. Mit nur einer Stunde Verspätung traf er am Ausgangspunkt Zinal ein.
Nach regnerischen Wochen zeigten sich die Berner Alpen vor dem Lötschbergtunnel in strahlender Morgensonne – ein gutes Zeichen für unsere Tourenwoche!
Erwähnenswert zur ÖV-Hinreise ist sicher die kurvenreiche, schwindelerregende Postautostrecke von Sierre nach Zinal, dort bis Les Plats de la Lé. Hier genossen wir im Relais de la Tzoucdana unseren ersten Kaffee.
Nach dem Start um halb Elf auf ca. 1600 m.ü.M. spürten wir erstmals die schweren Rucksäcke; was hätte ich doch noch zu Hause lassen können?
Immerhin begann der weiss-rote Pfad vorerst mit einer sanfter Steigung, entlang der breit fliessenden „La Navisence“. Nach einer überbreiten Holzbrücke begann der lange, steile Aufstieg, unterbrochen mit kurzen Pausen.
Um 13 Uhr war die Mittagsrast am Lac Arpitettaz auf 2234 m angesagt. Der Blick auf die Gletscherwelt des Glacier du Weisshorn und des Glacier de Moming war atemberaubend.
Eine grosse Schafherde begrüsse uns mit aufgeregtem Blöcken in Sopran, Tenor und Bass. Einige – klar weibliche – Vierbeiner spiegelten sich im klaren Wasser des Sees. Von den angekündigten Herdenschutzhunden aber keine Spur.
Dem steilen Gelände und der Rückenlast angepasst, ging es in konzentriertem Schritt nur noch aufwärts, der Cabane entgegen. Kurz vor dem Ziel erschwerte uns eine längere Passage mit Blocksteinen den Aufstieg.
Gegen 16 Uhr erreichten wir, nach 4,5 Std. Marschzeit, die Cabane d’Arpitettaz auf 2786 m, umgeben von einer eindrücklichen Bergwelt!
Wie üblich folgte die dringende Flüssigkeitsaufnahme vor der Hütte, dann Einräumen, Katzenwäsche und natürlich der traditionelle Apéro, diesmal mit einem Walliser Paititi-Weisswein.
Zum Abendessen bereitete uns die Hüttencrew eine auf unserem Breitengrad eher unübliche Überraschung. Und zwar mit einem währschaften Couscous, angereichert mit Erbsli und Rüebli. Der Genuss des korianderlastigen Harissa-Gewürzes war freiwillig.
Der eine oder die andere vermisste dabei doch ein tierisches Produkt als nahrhafte Beigabe.
Gegen 23 Uhr ging ein wundervoller erster Bergtag mit dem Zu-Bett-Gehen der letzten Jasser zu Ende.
Erlaubt sei mir noch eine Randbemerkung:
Wir alle profitierten von einer umfassenden Vorbereitung dieser G-Tourenwoche.
Zu Einstimmung erhielten wir frühzeitig minutiöse ÖV-Fahrpläne, die Tagesprogramme für alle 6 Tage sowie die entsprechenden Kartenausschnitte mit den Routen.
Neben der Rekognoszierung im Vorjahr war Robert vor kurzem nochmals drei Tage im Gelände unterwegs, weil zahlreiche Wege unwetterbedingt gesperrt wurden.
Für dieses grosse Engagement bedanken wir uns herzlich!
Peter Freiburghaus
Tag 2: Dienstag, 05.08.2025: Von Cabane Arpitettaz zur Cabane de Tracuit
↗ 853m, ↘ 370m, 3:15h
Am zweiten Tag starten wir erst um neun Uhr, da die kürzeste Strecke bevorsteht. Jedoch ist es zugleich der höchste Punkt unserer Tourenwoche.
Zuerst geht es von der Hütte kurz abwärts, bevor uns ein steiler Anstieg über einen Moränengrat in den Col de Milon (2975m) führt. Eine mit Ketten gesicherte, rutschige Passage gibt es zu überwinden um anschliessend auf einem guten rot-weiss Weg weiterzugehen.
Nach einer Pause wandern wir gemütlich aufwärts zur Cabane de Tracuit (3257m), wo wir kurz vor dem Ziel noch über Felsen hinauf klettern müssen.
Beim Kreuz oberhalb der Hütte schauen wir dankbar und glücklich zu den weissen Riesen (Bishorn, Weisshorn, Brunegghorn ect.) auf, im Bewusstsein, dass es ein Geschenk ist, solche Touren miterleben zu dürfen!
Alice Gugger
Tag 3: Mittwoch, 06.08.2025: Von Cabane de Tracuit zum Hotel Weisshorn
Nach einer doch recht ruhigen Nacht durften wir bei schönster Aussicht unser Frühstück mit wässrigem Pulverkaffee, aus «sauberen» Tassen geniessen😉.
Pünktlich wie immer versammelten wir uns vor der Hütte, die Temperatur betrug 8 Grad (Windchill nicht berücksichtigt).
Infolge Streckensperrung stand mittwochs für unsere Knie ein Marathon auf dem Programm. Wir hatten 1'415 Höhenmeter bis Zinal zu überwinden. Wir teilen uns in zwei Gruppen auf - Gruppe 1 waren die Bergziegen und Gruppe 2 die Gemütlichen.
Doch bevor wir den Abstieg durch das Couloir unter die Füsse nehmen konnten hiess es erstmals anstehen und warten.
Während des gesamten Abstiegs wurden wir von Helikoptergeräuschen begleitet. Wir fühlten uns fast wie in der Anflugschneise des Flughafens
Zürich 🙈. Während unseres Abstieges nach Zinal wurden mindestens fünf Transportflüge zur Tracuit-Hütte durchgeführt.
Von Zinal fuhren wir mit dem Postauto nach Vissoie. Im Café des Alpes stärkten sich einige für die Weiterreise nach St-Luc mit feinen Nussgipfeln, Tarte framboise oder Quiche au tomate.
In St-Luc angekommen, fuhren wir mit der Standseilbahn hoch zur Bergstation Tignousa. Auf dem Weg nach oben wurden wir von zwei sehr aufgeweckten Kindern mit Insiderwissen über den Geschäftsführer des Hotels Weisshorn, das Haus selbst sowie das zu erwartende Menü informiert. Unsere Gruppe wuchs kurzfristig um drei Personen an. Wir nahmen den Weg zum Hotel Weisshorn gemeinsam in Angriff.
Das Berghotel Weisshorn thront auf einem markanten Felsen 2’337 m über dem Dorf St-Luc und ist eines der höchstgelegenen historischen Hotels der Schweiz.
Die Atmosphäre von Natur und Nostalgie dominiert innen wie aussen. Die Zimmer und Gänge sind mit zahlreichen Gegenständen aus Grossmutters Zeiten eingerichtet.
Am Abend wurde uns im Restaurant ein fantastisches 3-Gänge-Menü serviert, das uns restlos begeisterte.
Barbara Hofer
Tag 4: Donnerstag, 07.08.2025: Vom Hôtel Weisshorn zur Cabane Bella-Tola
↗ 1080 m, ↘ 1066 m, n 14 km, 6:30 h, T3
Nach einer nostalgischen Nacht in einem Belle Epoque Hotel-Bett starten wir den Tag mit einem reichhaltigen Zmorge-Buffet um 7.30 Uhr.
Eine Stunde später begibt sich die ganze Gruppe, erneut bei sonnigstem Wetter, auf den Weg vom Hôtel Weisshorn zum Meidpass. Unterwegs verlässt uns unser Pacemaker, die Gruppe verzettelt sich kurzfristig und jeder stürmt drauflos vorbei an kleinen Flussläufen und grandiosen Blumenwiesen. Um 11.15 Uhr erreichen wir als ersten Übergang den Meidpass auf 2790 m und nach einem kurzen Ab- und erneuten Aufstieg den zweiten Übergang, den Borterpass mit 2840 m. Dort legen wir einen längeren Zmittag-Stopp ein und lassen nebenbei die fantastische Bergwelt mit Sicht aufs Bishorn und Weisshorn auf uns wirken.
Die Strecke zwischen dem Borterpass und dem Pas de Boeuf, dem dritten Übergang mit 2816 m, ist sehr abwechslungsreich. Manchmal sieht das Terrain aus wie eine Wüstenlandschaft, daneben hat es jedoch noch vereinzelte kleine Schneefelder und dann wiederum grosse Steinblöcke zum Übersteigen.
Kurz nach 13.00 Uhr nehmen wir den steilen, steinigen und schweisstreibenden Aufstieg auf den Bella-Tola in Angriff und erreichen 35 Minuten später unseren ersten Gipfel mit 3023 m. Die geniale Rundumsicht belohnt unsere Anstrengungen vollumfänglich.
Nach einem Abstieg von etwa 100 Höhenmetern deponieren wir unsere Rucksäcke und „fliegen“ beinahe via Gratweg zum zweiten Gipfel, dem Rothorn mit 2998 m und geniessen nochmals die Weitsicht mit Matterhorn, Dom, Strahlhorn, Dufour Spitze, Mönch, Jungfrau und sogar bis zum Mont Blanc.
Um 15.00 Uhr legen wir die letzte Pause ein und ab dann geht es nur noch abwärts, zickzack runter durch eine Stein- und Kieslandschaft und anschliessend durch ein sanftes Moorgebiet bis zur Cabane Bella-Tola auf 2340 m. Um 16.45 Uhr, nach etwa 6 h 30 min Wanderzeit erreichen wir die Hütte und belohnen uns mit kühlem Panaché oder hausgemachtem Eistee.
Damit die Muskeln für den Folgetag wieder fit sind, erfolgt unter kundiger Anleitung auf der Terrasse ein Gruppen-Stretching, bei welchem ab und zu ein Stöhnen zu hören ist…
Das wohlverdiente Apéro-Plättli und den Weisswein geniessen wir bei schönster Sonne. Nach Zimmerbezug und erfrischender Dusche stärken wir uns mit Salat, Schwingerhörnli-Gratin, Vanille-Pudding und verbringen den milden Abend bis zum Sonnenuntergang auf der Terrasse.
Carmela & Elisabeth
Tag 5: Freitag, 08.08.2025: Von Cabane Bella-Tola zur Cabane Illhorn
7.5 Km, Auf 472m, Ab 687m, 3 Std.
Schwarzhorn: 2.2 Km, Auf 283m, 45 min, Ab 283m, 30 min
Illhorn: 1.5 Km, Auf 175m, 30 min, Ab 175m, 20 min
Nach einem reichhaltigen Zmorge mit Gipfeli und Schoggigipfeli treffen wir uns auf der Terrasse.
Traurig verabschieden wir uns von Barbara und Marianne. Wegen Blessuren an Fuss/Rücken müssen sie die Heimreise antreten.
Nach kurzer Diskussion über das Gewicht des Wanderrucksacks marschieren wir um 8:30 Uhr los. Nach einer halben Stunde erblicken wir das Illhorn, das wir heute noch besteigen werden.
Auf 2487 m.ü.M stehen wir auf dem Illpass.10 Minuten später erreicht die Wandergruppe den Lac Noir. Hier deponieren wir unsere Rucksäcke, die von Martin gut bewacht werden. Auf blau/weissem Weg geht es Richtung Schwarzhorn. 2791m.ü.M.
Wieder unten am See geniessen wir das Mittagessen. Einige mutige nehmen im ca. 15 bis 17 Grad kalten See ein Bad. Gut erholt wandern wir zum Illhorn. 2717m.ü.M. Auf dem Gipfel sehen wir bis ins Rhonetal. Auch der Blick zum Illgraben und der ausgewaschenen Flanke ist imposant.
Um 15:30 Uhr kommt die etwas müde Wandertruppe bei der Illhornhütte an. Wir staunen über die sehr zweckmässige und durchdachte Unterkunft. Kurz darauf steht eine XXL Walliserplatte auf dem Tisch. Nach kurzer spannender Info über die Herkunft der Produkte durch unseren Gastgeber stürzen wir uns hungrig darauf. Speziell zu erwähnen ist der Kümmelbutter, wozu wir auch an einem Ast Wildkümmel naschen können.
Mit wunderschönen Gedanken an die Tourenwoche verbringen wir den letzten Abend. Nach einem «,Absackerl» mit Apricotine in der Lounge gehen wir müde, aber zufrieden zu Bett. Vielen Dank den beiden Tourenleitern für ihre super Arbeit.
Pesche
Tag 6: Samstag, 09.08.2025: Von Cabane Illhorn bis Les Pontis und Heimreise
Am Freitagabend genossen wir eine ruhige und erholsame Übernachtung in der SAC-Hütte Cabane Illhorn auf 2128 m. Die modern gebaute Hütte überzeugte mit gemütlicher Atmosphäre und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, das wir gegen 07:30 Uhr genossen.
Um 08:35 Uhr starteten wir unsere letzte Tour. Etwa eine halbe Stunde später kreuzten wir die Strecke des legendären Berglaufs Sierre–Zinal und begegneten den ersten Läuferinnen und Läufern da wir ein Teilstück auf der Läufer Route auch unser Wanderweg war. Wir feuerten sie begeistert an mit den hopp, hopp Rufen.
Unsere Route führte uns entlang der idyllischen Bisse Ponchet und Plaine Madeleine – ein landschaftlich wunderschöner Abschnitt mit leichtem Abwärtsprofil, begleitet von herrlich grünen Wiesen und Wäldern begleitet von der Suonen Ponchet.
Nach insgesamt 9,5 km, 3 h 50 min Gehzeit, 58 Höhenmetern aufwärts und 1172 m abwärts erreichten wir den letzten Abschnitt: einen steilen Zickzackweg hinunter zur Postautohaltestelle Les Pontis, wo wir pünktlich um 12:00 Uhr eintrafen.
Von dort ging es mit dem Postauto in Richtung Sierre. Am Bahnhof Sierre herrschten bei über 30 °C hochsommerliche Temperaturen. Mit dem Zug fuhren wir weiter nach Visp, wo wir Carmela verabschiedeten. Die restliche Fahrt führte uns über Thun – dort verabschiedeten wir Stefan, Elisabeth, Martin, Alice und Astrid – bis nach Grosshöchstetten.
Eine traumhafte Touren-Woche, geprägt von alpiner Ruhe, herzlichen Begegnungen und der besonderen Stimmungen im Alpenraum.
Rico Schenk
SAC Senioren
Tourenbericht vom 29. Juli 2025
Zum zweiten Mal müssen unsere Tourenleiter die vorgesehene Gratwanderung Klingenstock – Fronalpstock absagen. Das Wetter, vorallem in der Inner-schweiz, ist zu unsicher. Kurzentschlossen bieten Urs Schneider und Chlous Bühler eine Wanderung in unserer Umgebung an.
13 Seniorinnen und Senioren treffen sich um 13h15 auf dem Viehmarktplatz in Grosshöchstetten. Los geht`s via Hürnbergwald – Chermatt auf den Ballenbühl. Der Rastplatz unter den zwei riesigen Linden ist immer wieder ein lohnendes Ziel. Man geniesst den Blick ringsum ins heimatliche «Höger Land» (Kurt Marti), nur die hohen Berge sind in Nebel und Wolken gehüllt.
Nach der gemütlichen Pause geht`s bergab durch Buchenwälder, über Wiesen und Weideland zur langen Treppe runter nach Konolfingen. Zufrieden und ohne Regen kommen wir beim neuen Restaurant «Stazione» im Bahnhof Konolfingen an zum üblichen Schlusstrunk.
Markus Sinniger dankt Urs Schneider für seinen Einsatz, vorallem auch für seine aufwendige Vorbereitung für die ursprünglich geplante Bergtour.
Es hat nicht sollen sein. «Jä nu», bewegt haben wir uns trotzdem. Merci vielmal.
Annamarie Kohler
G-Tour Nr. 4 Trogehorn
Rundwanderung via Chrinde auf das Trogenhorn, via Chline Chrinde zurück
T2 / T3 / T3+
9.5 km / 1085 Auf- und Abstieg / 4.5 H
Mitwandernde: Barbara, Barbara, Daniel, Rico, Monika, Robert, Sandra, Philippe
Wie gewohnt sind wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Im Innereriz erwartet uns Sandra bereits. Wir starten auf Fahrweg Kies T2, über Geissegg, ab Punkt 1198 T3, Undere -/ obere Breitwang. Ab hier stösst dann auch Kurt zu unsrer Gruppe. Anschliessend steigt der Weg stetig an - durch Wiesen, Wald und Zick-Zack-Weg durch die Chrinde, bis auf Punkt 1968. Bevor wir den effektiven Aufstieg zum Trogehorn starten, sind noch einige Leitern zu bewältigen. Da Kurt das Trogehorn (1973 müM) ‘auswendig’ kennt, übernimmt er den durch viele Blocksteine führenden Weg bis zum Gipfel. Welch ein lohnender Ausblick! Nach einem guten Mittagsrast steigen wir über die Chline Chrinde, meistens im Zick-Zack-Weg ab bis wir wiederum in den ersten Teil unserer Wanderung einbiegen. Hier verlässt uns Kurt wieder. Ich danke ihm herzlich für seine kompetente und sehr angenehme Mitarbeit. Unsere Gruppe läuft zurück zum Ausgangspunkt. Bevor wir die Rückreise angehen, geniessen wir ein erfrischendes Getränk und / oder eine feine Glacé.
Herzlich sage ich Hans Bigler danke für seine wiederum gute und lohnenswerte Wanderroute.
Desweitern danke ich allen Mitwandernden für einen gelungen, schönen und erlebnisreichen Tag. Ihr habt es super gemacht. Es het gfägt!
Gruss, Astrid
Gruppe Seniorinnen und Senioren
Erster Tag: Montag, 30. Juni 2025
«Eines der schönsten Geschenke, das du anderen machen kannst, ist ihnen zu zeigen, dass du sie siehst.» und «aufeinander Acht geben» wird das Motto unserer Tourenwoche.
Wir sind alle reibungslos von Grosshöchstetten, Konolfingen und Bern aus angereist und dürfen unsere Hotelzimmer sofort beziehen. Dieses macht einen sehr freundlichen Eindruck, schöne Zimmer und freundliches Personal, man fühlt sich sofort zu Hause.
Nach einem Kaffee mit Gipfeli geht es auch gleich los auf Wanderschaft. Margrit unternimmt ihr eigenes Programm, wir anderen gehen am Eugenisee entlang in Richtung Dorfausgang von Engelberg zur Aaschlucht. Ein wunderschöner Weg, immer wieder ein wenig im Schatten, führt uns links und rechts dem Bachlauf entlang über dreizehn Brücken, 3 davon Hängebrücken. Ute und Aschi haben da bei einer Grillstelle schon ein Feuerchen für uns zum Bräteln vorbereitet, Verwöhnprogramm!
Gut gestärkt geht es weiter, vorbei am Stausee Obermatt. Das Ende der Schlucht kennzeichnet wiederum eine alte Steinbrücke. Der Rest der Strecke verläuft FLACH (ein zweites Motto dieser Woche J) zum Bahnhof Grafenort. Es kommen bereits ein paar Wolken auf, was die Temperatur recht angenehm gestaltet. Wir haben kurz Zeit die Heiligkreuz-Kapelle zu besichtigen und schon fahren wir per Bahn heimzu, wo wir uns im Hotel Crystal häuslich einrichten können, bevor es auf zum Apéro geht.
Ein äusserst gelungener Starttag würde ich sagen!!
Edith Aeberhard
Zweiter Tag: Dienstag, 1. Juli 2025
Bei unserem Abmarsch ab Hotel Crystal zeigt sich bereits die Sonne. Zuerst führt uns der Weg entlang der Engelberger Aa bis hinterste Eien 1096m.
Danach folgt ein steiler Aufstieg z.T. mit Stufen durch den Wald auf Hofad 1435m. Nach einer Trinkpause mit schöner Aussicht geht es weiter auf einem Höhenweg auf den höchsten Punkt 1448m. Am Fusse der Titlis Nordwand machen wir eine Rast. Auf dem Weg zur Alp Bödmen 1324m überqueren wir den Hundsbach mit seinen natürlichen Badewannen. Durch Schafweiden geht es hinunter zur Goldboden-Alp 1142m. Nochmals ein steiler Abstieg und einem 20minütigen Marsch der Engelberger Aa entlang gelangen bis zur Busstation bei der Talstation der Fürenalp-Bahn. Von dort bringt uns der Bus zurück nach Engelberg.
Ein paar Freiwillige fahren gleich weiter zur Talstation der Gerschnialpbahn. Auf der Gerschnialp bestaunen wir auf einem 1stündigen Spaziergang durch einen schönen Wald mit viel Farn und Moos die Kunstinstallation "Landart".
Monika Hadorn
Dritter Tag: Mittwoch, 2. Juli 2025
Route: Holzkapelle – Unterzieblen – Zieblenzopf – Horbis – Ende der Welt – Grottenweg – Engelberg
Wanderzeit: 4 Std.15 Min., Aufst. 599m, Abst. 599m, Länge 10 km, T2
Start: 9.00 Uhr
Nach einer kurzen Busfahrt erreichen wir die Talstation der Brunni Bahnen. Ab hier beginnt unsere Tagestour Richtung Holzkapelle (1023 m), am Fusse des Hahnenkamms. Auf relativ steilem Weg wandern wir durch den angenehm kühlen Mischwald, und können bald einmal Engelberg von oben bestaunen. Nach dem Erreichen des höchsten Punktes (1566 m) geht es über den Zieblenzopf hinunter nach Horbis bis zum Restaurant Ende der Welt. Nach weitern 15 Min. kommen wir zu einem grossen Felsblock, der zum Glück nur den Namen des Restaurants übernommen hat, und nicht das Ende der Welt markiert. In Horbis ist noch ein kurzer Halt bei einer kleinen Kapelle angesagt. Diese sollte man unbedingt besuchen, wenn man schwanger werden möchte. Da dies in unserem «knackigen» Team nicht mehr erwünscht ist, geniessen wir vor allem die angenehme Kühle im Innern der Kapelle.
Über den Grottenweg, vorbei an einer beachtenswerten Lourdesgrotte, erreichen wir schliesslich wieder Engelberg. Ein grosses Dankeschön geht an Ute, Barbara und Markus, die uns einmal mehr eine wunderschöne, abwechslungsreiche Wanderung geboten haben.
Nach einer kurzen Ruhepause im Hotel tauchen wir, dank einer spannenden Führung eines Benediktinermönches, in die Geschichte des Klosters Engelberg ein. Im Kloster leben und arbeiten heute noch 30 Mönche.
Eliane Gassmann
Vierter Tag: Donnerstag, 3. Juli 2020, Gruppe “Stäfeli-Äbnet”
Bei leicht bewölktem Wetter starten alle gemeinsam um 09:01 beim Bahnhof Engelberg. Mit dem Bus fahren wir bis zur Fürenalptalstation und wandern der Engelberger Aa, bzw. später dem Stierenbach entlang weiter.
Unterwegs gibt es bereits einige Blumen zu bewundern. Aufgefallen ist uns eine braunrote Stendelwurz Orchidee, auch Vanilleständel genannt, die in der Schweiz überall geschützt ist.
Nach einer Stunde geniessen wir vier ein Znüni im Restaurant Alpenrösli und trennen uns von der Bergwandergruppe. Später wandern auch wir weiter und erreichen nach einer halben Stunde Stäfeli. Von hier fahren wir mit der kleinen Seilbahn 300 m hoch nach Äbnet. In der Kabine haben nur wir vier Platz. Schon den ganzen Morgen ist der Titlis in dunklen Wolken gehüllt und auch bei uns könnte es bald regnen. So steigen wir ohne Rast weiter hoch gegen die Fürenalpbahn.
Unterwegs treffen wir eine Herde mit Braunkühen und einen Wegwart, der mit seinen 5 Kollegen Sommer und Winter für 300 km Wegnetz sorgt.
Bald nehmen wir den oberen Grotzliweg unter die Füsse und erreichen den Gummistein, mit 1930 m der höchste Punkt unserer Tour. Der mächtige, eckige Block besteht aus grobem, dunklem Sandstein und zeigt eine Vielfalt von Flechten.
Von hier geht es abwärts zum Spiegelseeli. Die Wolken werden immer dunkler und so steigen wir, trotz Hunger, noch schnell weiter zum Bärennest. 2021 wurden in einer Höhle auf der Fürenalp ein Skelett und Knochen von Höhlenbären gefunden. Nun aber rasch zurück zum Restaurant, wo wir im Trockenen unsere verdiente Mittagspause machen. Bereits um 14 Uhr fahren wir mit der steilen Seilbahn ins Tal und erreichen mit Rennen knapp den Bus nach Engelberg.
Herzlichen Dank Ute und Barbara für die interessante Tour!
Marianne Zwahlen
Vierter Tag: Donnerstag, 3. Juli 2025, Gruppe «Stäuber»
Wie oben erwähnt, gibt es ab dem Restaurant Alpenrösli Veränderungen: Ab hier bilden wir zwei Wandergruppen: Gruppe «Stäfeli-Äbnet» und Gruppe «Stäuber». Neu sind wir ab dem Alpenrösli im Kanton Uri und nicht mehr im Kanton Obwalden und ab hier ändert der Flussname von «Engelberger Aa» zu «Stierenbach».
Die Gruppe «Säuber» wandert weiter dem Stierenbach entlang Richtung Surenenpass und erreicht zum Mittagshalt den «Stäuber»- Wasserfall auf rund 1600 m. Vor dem Stäuber-Fall quert unser Weg ein wahres Blumenparadies. Wir bestaunen Türkenbund, gelben Enzian und Germer. Zwischen blauem Eisenhut und gelbem Fingerhut tauchen Hagröseli auf und Alpenrosen gibt es auch. Nach der Mittagspause entdecken wie sogar Männertreu. Die Handykameras werden fleissig gezückt.
Nach dem Mittagessen verlassen wir den Surenenpass-Pfad und es geht zur Fürenalp und damit zurück in den Kanton Obwalden. Auf dieser Wegstrecke beginnt es zu regnen und wir können erstmals in diesen Tourentagen unser Regenausrüstung montieren und auf seine Tauglichkeit prüfen. Auf der Fürenalp angekommen lässt der Regen nach und einige lassen es sich nicht nehmen, im Spiegelseeli auf der Fürenalp ein Fusskneipbad zu geniessen.
Markus Sinniger
Fünfter Tag: Freitag, 4. Juli 2025
Rückreisetag: Eigentlich ist eine gemütliche, etwa 2-stündige Abschlusswanderung auf der Sonnenseite von Engelberg (Ristis – Rigidalstafel - Bunnihütte) geplant. Aber in Anbetracht des schlechten Wetters beschliessen wir, darauf zu verzichten und die Rückreise bereits im Laufe des Vormittages anzutreten – schade, aber nachvollziehbar.
Wir haben viel Schönes gesehen und erlebt und wir waren eine wunderbare Gruppe – wir haben aufeinander Acht gegeben.
Liebe Ute, du hast die Tourentage sorgfältig geplant und gekonnt durchgeführt. Im Namen aller Teilnehmenden danke ich dir von Herzen.
Markus Sinniger
Bergwanderung Iffighorn 2378 m.ü.M
Die Wanderung führt von der Iffigenalp – über Hohberg zum Iffighore, weiter zum Iffigsee und zurück zur Iffigenalp. Wir sind unterwegs durch das reizvolle Naturschutzgebiet Gelten-Iffigen. Auf dem wildromantischen Hohberg trifft man im Juli-August auf eine vielfältige und seltene Pflanzenwelt.
Schon vor 7 Uhr trafen sich alle Teilnehmer bei wunderbarem, warmem Sommerwetter auf dem Viehmarktplatz in Grosshöchstetten. In Heimberg kam noch der letzte Teilnehmer zur Gruppe.
Unser Weg führte durchs Simmental bis in die Lenk. Auf die Freigabe der Einbahnstrasse mussten wir nicht lange warten und schon bald erreichten wir unseren Ausgangspunkt, die Iffigenalp. Ein Startkaffee, Routenbesprechung auf der Gartenterrasse und schon gings auf Schusters Rappen weiter.
Der Aufstieg führte uns steil bergan über Hohberg zum Iffighorn. Die Alpenflora zeigte sich in voller Pracht und in allen möglichen Stellungen wurden die besten Fotos gemacht. Edelweiss, Alpenrosen, Enzian und wie sie alle heissen. Eine Augenweide.
Auf dem Gipfel war Mittagsrast angesagt bei einem Tiefblick auf den türkisblauen Iffigsee, der uns später zum Bade einlud. Etwas kalt war es schon, aber eine herrliche Erfrischung für den Körper. Alle waren nass! Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees ragten noch die letzten Schneefelder bis ins Wasser. Später genehmigten wir beim Oberthaler Älplerehepaar im Seebeizli etwas gegen den Durst, bevor wir den Abstieg in Angriff nahmen.
Zurück auf der Iffigenalp deckten wir uns mit Alpkäse und –Wurst ein und genossen eine kühle Erfrischung, bevor die Einbahnstrasse wieder für die Talfahrt freigegeben wurde.
Wie durchs Simmental bekannt, erschien uns die warme Heimfahrt trotz zügigem Verkehr eher lang. Mit guten Chauffeuren gelangten wir jedoch wieder wohlbehalten zurück nach Grosshöchstetten.
Die wunderbare Tour wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Ein grosses Dankeschön den kompetenten Leiter-Team und all den aufgestellten Teilnehmern und Teilnehmerinnen.
Monika Aeschbacher
Bergwanderung Gruppe G vom 21.6. 2025
Saxeten – Sulwald
T3 /< 1015m /> 665m / 5 Std.
Tourenleiter: P. Straumann / U. Glatz 15 Teilnehmer
In Grosshöchstetten starten 8 Personen mit Zug Richtung Thun, Interlaken, Wilderswil.
2 Personen warten in Konolfingen, verpassen den Zug und folgen mit dem PW nach Wilderswil. 1 Zusteiger in Thun und 4 SACler kommen direkt nach Wilderswil.
Die Postautoreservation in Wilderswil hat leider nicht geklappt, so müssen 4 Personen mit einem Privatauto nach Saxeten chauffiert werden.
Kurz nach 9.00 starten wir die Wanderung von Saxeten Schulhaus durch den Wald zur Alp Schlipfenwengen, Alp Bällen und erreichen nach 3,5 Std. den Bällenhöchst (2095m).
Die Mittagspause wird auf eine halbe Stunde festgelegt, jedoch sieht man sofort, dass sich die auftürmenden Gewitterwolken über der Hoji Sulegg bedrohlich nähern. Rasch packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg.
Die Geröllflanke (Tschingel) führt uns in einer Stunde zum Sulsseli, hier essen wir das Mittagessen fertig.
Weiter geht’s bergab bis wir nach einer weiteren Stunde Sulwald erreichen, wo uns das Bähnli nach Isenfluh bringen soll. Im Lauterbrunnental ist ein heftiges Gewitter im Gang und die Bahn kann deswegen nicht fahren. Nun gibt es drei Möglichkeiten nach Isenfluh zu gelangen: zu Fuss, mit Trotti oder warten bis uns ein Bus abholt. Wir entscheiden uns natürlich für Trotti und geniessen eine coole Talfahrt.
Ab Isenfluh geht es weiter mit Postauto bis Lauterbrunnen. Der Zug hat Verspätung. Ab Interlaken ist der Bahnverkehr unterbrochen und wir werden mit Bussen nach Spiez transportiert. Ab Spiez ist endlich alles normal und es sind alle froh trotz Verspätung gut nach Hause zu kommen.
Pesche u Ueli
Dir hit organisatorisch nid ä eifache Tag gha, hit aber die Herusforderige souverän gmeischteret! Mir möchte öich derfür ganz härzläch danke!
Alice Gugger
Tourenbericht Mont Racine 12. Juni 2025
TourenleiterIn Barbara Hofer und Urs Schneider, 18 Teilnehmende
T2/T1, >493Hm, <395Hm, Wanderzeit ca.3.30 h, D 9,1 km
Über Bern – La Chaux-de-Fonds (mit Spitzkehre in Chambrelien) fahren wir mit dem Zug nach La Sagne. Dort gibt es im
Kurz vor Mittag erreichen wir den Gipfel auf 1439 m. Leider trübt der Rauch der Waldbrände in Kanada die Sicht in die Ferne.
Die Einen suchen ein schattiges Plätzchen fürs Picnic, die Andern gehen weiter zur Métairie de la Grande Sagneule und lassen sich unter schattigen Bäumen verwöhnen. Dort treffen sich alle wieder. Auf breiteren Wegen und einem kurzen Gegenanstieg gehts abwärts zu unserem Ziel,dem Col de la Tourne, 1129 m. Hier haben wir noch Zeit zu einem Schlusstrunk auf der Terrasse, bevor uns der Bus nach Neuenburg und der Zug heimwärts bringt.
Barbara hat ihre erste Tour mit Unterstützung von Urs souverän geleitet und uns gut informiert – ein grosses Merci.
Romy Bommeli
Gut die Hälfte unserer Gruppe besammelte sich um 6.45h am Bahnhof Grosshöchstetten. Bei der Ankunft in Les Bois, begrüsste Markus die vollzählige Gruppe von 7 Frauen und 8 Männer. Mit leicht bewölktem Himmel, wenig Sonne ca. 12 Grad auf 1035m ü.M. marschierten wir ca.20 Minuten zum Restaurant Maison Rouge (Pferde Pension) zu Kaffee und Gipfeli. Um 10.15h starteten wir mit der Wanderung, die zuerst durch eine Weide mit Mutterkuhhaltung führte, zum Glück waren es friedliche Kühe! Kurze Zeit später führte der Weg gemütlich durch einen naturbelassenen Wald bis zur ersten Pause beim Roche de L’Aigle 877 m ü. M. Nach dem Abstieg zum Biaufond Stausee 610 m ü. M. in dem sich gut sichtbar der Landesgrenzstein Schweiz - Frankreich befindet, genossen wir eine ausgiebige Mittagspause. Gut gestärkt starteten wir durch die Schlucht Biaufont, durch einen wunderschönen Märchenwald, der langersehnten Schlüsselstelle zu. Über eine Aluleiter mit 91 Tritten unserem Ziel entgegen. Bei einem Schlussdrunk mit Abrechnung im Restaurant Maison Rouge, kehrten wir zum Bahnhof Les Bois zurück. Nach einer gut organisierten Reise trafen wir um 19.04h in Grosshöchstetten ein.
Herzlichen Dank der Wanderleitung Markus Sinniger und Niklaus Bühler
Vreni Tanner
G-Tour Nr. 1: Corcelles – Mont Raimeux – Grandval
Samstag, 24. Mai 2025
11.1 km / 692 Aufstieg / 735 Abstieg / Marschzeit 4 H
Zur 1. G-Tour durfte ich sieben gut gelaunte MitgliederInnen in Grosshöchstetten am Bahnhof begrüssen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhren wir bis nach Corcelles BE. Ab Moutier ist bis auf Weiteres ein Busersatz, da die Strecke saniert wird.
Von Corcelles aus führt diese Wanderung hinauf zum Mont Raimeux. Das Gebiet ist mit seinen Schluchten und Felsgraten bei Kletterern beliebt. Auch wer Ruhe sucht, wird diese Wanderung mögen. Um zum Raimeux-Grat zu gelangen, folgt man zunächst dem Bach Gore Virat. Dieser führt über den Raimeux hinunter ins Dorf Corcelles. Einzigartige Landschaften können entdeckt werden, während sich der Weg durch die reiche Waldvegetation schlängelt. Der steile Pfad erfordert eine gewisse körperliche Fitness. Um anspruchsvolle Passagen zu meistern, wurden Treppen angelegt. Ausserdem gibt es Holzstege, von denen aus die Wasserfälle betrachtet werden können.
Bis zum Grat quert der Weg bewaldete Weiden, sogenannte Wytweiden. Diese sind charakteristisch für den Berner Jura. Dem Kamm entlang wird dann bis zum Gipfel gewandert. Mit einer Höhe von 1301 Metern liegt der Raimeux an der Grenze zwischen dem Jura und dem Berner Jura. Herrlich ist auf dem Gipfel der Blick ins Tal von Delémont. Da wir den ganzen Tag klares Wetter hatten, durften wir von der Turmspitze aus einen wunderbaren Blick auf die Täler und Berge geniessen. In der Ferne konnten wir sogar die Vogesen erahnen. Auf dem Raimeux steht der ehemalige Militärturm Le Signal, erkennbar an seiner dreieckigen Form.
Der Weg führt dann wieder zurück ins Tal. Die Wanderung wechselt zwischen bewaldeten Weiden und felsigem Gelände. Durch die Combe des Geais im Wald und über mehrere Kehren endet sie in Grandval, dass sich beidseits des Birs-Nebenflusses Raus erstreckt.
Der Start in die Wandersaison 2025 ist gut gelungen. Es freute mich sehr, dass wir auch zwei Neue mit dabei waren. Die Tour hat allen MitwanderInnen Alice, Barbara (neu), Monika (neu), Sandra, Martin, Martin, Ruedi sowie meinem Mitleiter Robert sowie mir sehr gefallen.
Frühlingswanderung am 17. Mai 2025, allgemeiner Anlass:
Schliern bei Köniz – Ulmizberg – Zingghöhe - Niederscherli
Markus Sinniger begrüsst uns um 08.45 h am Bahnhof Grosshöchstetten. Er leitet die Tour in Vertretung von Ruth Oberer. Sie hat die Frühlingswanderung geplant und rekognosziert, leidet aber im Moment an einer Knieverletzung und kann heute nicht teilnehmen.
Mit Markus sind wir fünf Personen. Mit Bahn und Bus reisen wir bis Schliern bei Köniz, Bus Endstation. Durch die hohle Gasse entlang von Sandsteinwänden wandern wir hinauf zum Ulmizberg und besteigen den Swisscom Antennenturm (937m), den höchsten Punkt der Wanderung. Die Aussicht ist einmalig. Wir haben Wetterglück, sonnig, 16 Grad warm. Weiter führt uns der Weg bis Zingghöhe (918m). Wir lassen uns das Picknick aus dem Rucksack schmecken und freuen uns auch hier über Sicht auf die Berner- und Freiburgeralpen.
12.40 h beginnen wir mit dem Abstieg über Oberscherli bis Niederscherli.
In 3.45 h haben wir 11 km, 497 m Auf- und 503 m Abstieg bewältigt. Ruth und Markus, im Namen der Teilnehmenden danke ich euch für diesen schönen, abwechslungsreichen Tag in einer Gegend nicht weit entfernt von Grosshöchstetten.
Doris Sägesser
SAC Grosshöchstetten Senioren
Bericht zur Seniorenwanderung
Melchnau – Hohwacht – Huttwil vom 13. Mai 2025
T1 / < 359 m / > 260 m / Dauer ca. 3:30 h / D = 10.8 km
Tourenleitung Urs Schneider mit Markus Sinniger
Bericht Hanspeter Heierli
Die Tourenleiter Urs Schneider und Markus Sinniger haben es gewagt, die Wanderung wie geplant am Dienstag, 13. Mai, durchzuführen. Nachdem uns das Wetter am Montagnachmittag und -abend noch Starkregen bescherte, versprach der Wetterbericht für Dienstag, 13.05.25, trockenes, bewölktes Wetter. So war es: Beim Start um 08:39 h ab Bahnhof Grosshöchstetten drückte bereits die Sonne durch die letzten Nebelschwaden.
Dreiundzwanzig Teilnehmende freuten sich auf eine Wanderung im eher unbekannten Teil des Oberaargaus. Nach der Anreise mit Zug und Bus und dreimaligem Umsteigen erreichten wir kurz nach 10 Uhr das schmucke Oberdorf in Melchnau, einem charmanten Ort mit einer schönen ländlichen Atmosphäre. Im Restaurant Linde labten wir uns am von Beat Krähenbühl in verdankenswerter Weise offerierten Startkaffe.
Das erste Zwischenziel, die Hohwacht, die mit 780 Metern höchste Erhebung im östlichen Oberaargau, erwanderten wir über zuerst nur leicht ansteigende Wege durch Wiesen und Felder. Für den eher steilen Anstieg von ca. 25 Minuten wurden die Wanderer in zwei Leistungsgruppen aufgeteilt. Die Anhöhe mit dem Hohwachtturm erreichten wir nach etwa einer guten Stunde. Die Hohwacht war 1798 eine wichtige Station im bernischen Höhenfeuer-Alarmsystem. Der Hohwachtturm wurde 1886 aus Holz erbaut und 1911 mit einer Höhe von 20 m aus Beton neu erstellt. Im zweiten Weltkrieg diente der Turm dem Militär als Fliegerbeobachtungsposten. Den schwindelfreien Teilnehmenden, die den Turm bis oben erstiegen, präsentierte sich wegen dem bewölkten Wetter leider nicht die sonst prächtige Rundsicht auf den Jura und die Alpen. Auf den Stufen des Turmfundaments konnten wir behaglich Mittagsrast halten.
Nach der Hohwacht ging es auf lauschigen Wald- und Weidewegen abwärts Richtung Huttwil. Motto: grüne Wiesen – grüne Wälder- schmucke Häuser – Vogelgezwitscher. Kurz vor und oberhalb von Huttwil erinnert das Soldatendenkmal „Huttwilberg“ an die gefallenen Soldaten während des Aktivdienstes von 1939 – 1945. Es ist eindrücklich, wie viele Armeeangehörige in dieser Zeit im Dienst verstarben, obwohl die Armee in keine kriegerischen Kampfhandlungen involviert war.
Vom Gelände des Soldatendenkmals bietet sich eine schöne Aussicht auf Huttwil, die malerische Stadt mit historischem Charme, und die umliegende Landschaft mit sanften Hügeln und Wäldern.
Der Abschluss der Wanderung wurde mit einem Schlusstrunk auf der grossen und schönen Terrasse des Restaurants Bahnhof genossen. Der Wanderleiter Urs Schneider überraschte uns alle mit der Verteilung von selbstgebackenen und köstlichen Güetzis!
Herzlichen Dank an die Wanderleitung. Die Tour war sorgfältig durchdacht, perfekt organisiert, erlebnisreich, gut geführt und stets minutengenau im Zeitplan!
Hanspeter Heierli
16.05.25
Frühlings-Bike-Tour, vom 3.Mai 2025 Die Tour wurde leicht abgeändert gegenüber der Ausschreibung.
Grosshöchstetten-Oberburg-Rachisberg-Lueg-Gerstler-Kaltacker-Sandgrube-Burgdorf-Grosshöchstetten
Ca 900Hm, Strecke 52km, in Bewegung 4:30h
Teilnehmer: 1 Tourenleiter, 6 Teinehmer, 4 x Bio-Bike und 2 E-Bikes
Tourenbericht Wildstrubel 12./13. April 2025
Am Samstag Morgen früh treffen sich sieben SAC-ler in Thun zum Kaffee. Die ÖV-Reise führt uns via Lötschberg, Leukerbad auf den Gemmipass, wo Ruth und Annemarie zu uns stossen, welche in der Lodge übernachtet haben. Nach einer kurzen Abfahrt starten wir zügig Richtung Wildstrubel. Wegen des angesagten Wetterwechsels werden nur kurze Pausen eingelegt. Die Sonne lässt uns vorerst so richtig schwitzen. Je näher dem Gipfel desto mehr Wolken zeigen sich am Himmel und ein starker Wind zieht auf. So halten wir das Gipfelerlebnis kurz und fahren schnell wieder ab. Die Sicht ist eher schlecht und der Schnee unberechenbar. Nach einem kurzen Wiederaufstieg erreichen wir die Lämmerenhütte und löschen erst mal den Durst. Bald zeigt sich der Himmel wieder in schönstem Blau und wir können den Nachmittag auf der Terrasse beim “Sünnele” geniessen.
Am Sonntag gibt es um 06.30 Uhr ein feines Zmorge. Draussen ist es bewölkt bis neblig bei leichtem Schneefall. Die Leiter entscheiden, via Rote Totzlücke, Chindbettipass nach Engstligenalp zu laufen/fahren. Bei wechselhaften Wetter- und Sichtverhältnissen erreichen wir die Schlüsselstelle beim Chindbettipass und meisterten diese zu Fuss mit aufgebundenen Skien. Die Abfahrt nach Engstligenalp ist eher nass, vom Himmel und von unten (tiefer Nassschnee). Auf der Engstligenalp kehren wir ein und lassen die Tour bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen. Mit der Gondelbahn, Bus und Zug kehren wir zufrieden nach Hause zurück.
Ein herzliches Dankeschön den Leitern Kurt und Samuel für das schöne Touren-Wochenende und die umsichtige Leitung.
Christine
Dienstag, 08.04.2025
( LK 1167 )
Die Mehrheit unserer heutigen Gruppe traf sich zu einer „christlichen Zeit“, d.h. erst Mitte Vormittag, am Bahnhof Grosshöchstetten.
Am Ausgangsort Walkringen konnte Markus Sinniger elf Männer mit total 866 Jahren Lebenserfahrung begrüssen (der Mitgliederliste von Urs sei Dank). Dazu kamen aber noch, und nicht zuletzt, drei agile Frauen!
Unverkennbar eine Seniorengruppe.
Unter dieser Voraussetzung führte uns Markus Sinniger - als bewährter Leiter - in bewusst moderatem Tempo über die ersten kurvenreichen Höhenmeter. Nach dem recht happigen Aufstieg gönnten wir uns bei der Ansiedelung Neuhaus einen kurzen Halt. „Wiesenmilch liefernde“ Vierbeiner beäugten uns mit grossem Interesse.
Ringsherum konnten wir die Zeichen der erwachenden Natur geniessen; sichtbar durch erste Blumen und spriessenden Graswuchs, hörbar durch ungehemmtes Vogelgezwitscher. Das strahlende Wetter trug das Seine dazu bei.
Nach eineinhalb Stunden kamen wir an einem bekannten Poeten-Gedenkstein vorbei. „Üsem verdiente Heimatdichter Kari Grunder de Bank us Eiche aus Dankeszeiche“ stand dort auf der einladenden Sitzgelegenheit.
Bald erreichten wir die Hammegg, mit 953 Metern den höchsten Punkt unserer heutigen Tour. Nun ging es noch bis an den nördlichen Rand des Brandiswaldes. Hier steht eine mächtige Baumstamm-Skulptur, gestaltet durch den Holzbildhauer und Landart-Künstler Urs-Peter Twellmann. Das eindrückliche Holz-Torso stammt von der alten Aspi-Linde, die 1985 gefällt werden musste.
Auf der benachbarten Anhöhe steht die Nachfolgerin der alten Linde, die am Fuss bereits gegen 60 cm Durchmesser aufweist. Hier genossen wir die 360°-Rundsicht und liessen uns zur Mittagsrast nieder.
Vom Pilatus zu den Hochalpen, über die Stockhornkette bis zum Jura-Band war der Blick frei, lediglich durch Schleierwolken etwas eingeschränkt. Die stete Bise hielt sich in Grenzen.
Nach einer guten halben Stunde war wieder Aufbruch angesagt. Durch den Weiler Oberried führte uns der Pfad nun kontinuierlich bergab. Einmal zwang uns das bereits hohe Gras zum Gänsemarsch. Im Talgrund, bei der Oele, erreichten, wir den Goldbach, dem wir nun bis Eingangs Lützelflüh folgten.
Präzis um 14.30 Uhr empfing uns das Dorf mit Kirchengeläut. Wir strebten aber nicht der Kirche zu, sondern der Restaurant-Terrasse des „Il Gusto Italiano“. Es blieb uns ausgiebig Zeit, um den Durst zu mindern und uns dazu einen Nussgipfel zu gönnen.
Markus spendierte die ganze Runde. Ihm gebührt nicht nur für diese Grosszügigkeit ein grosser Dank, sondern vor allem auch für die Vorbereitung und für die perfekte Durchführung dieser Frühlingstour. In diesen Dank eingeschlossen ist auch der Co-Leiter Urs Schneider.
Ab Lützelflüh und mit Umsteigen in Hasle-Rüegsau erreichten wir um 17 Uhr unseren Heimatbahnhof.
Dieser frohe und sonnige Frühlingstag bleibt allen sicher in bester Erinnerung!
Peter Freiburghaus
Tourenbericht Gauli 2.0 / 2025
Datum: Fr. 4. April bis Mo. 7. April 2025
Tourenleiter: Hanspeter Stettler
Tourenleiter 2: Rudolf Neuenschwander
Teilnehmer: Renate, Silä, André, Stefu, Felix, Viktor, Joël, Rölu
Einleitung:
Wir konnten uns auf super geplante und spannende Touren im Gauligebiet freuen. Die Wettervorhersage versprach schönes Wetter, was auch zutraf. Vier Tage wolkenloser Himmel. Die Nächte waren kalt, die Tage sehr warm. Frühmorgens los und kurz nach dem Mittag wieder in den Hütten. Auf der Terrasse beim Sauren Most oder sonstigen Getränken die Sonne geniessen und ein kurzes Nickerchen machen. Das ist Work Life Balance. Sonnencreme war alle vier Tage absolute Pflicht.
Es ist immer wieder ein Erlebnis, sich im Gauligebiet aufzuhalten. Die Region ist landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich. Da es in der Bächlitalhütte sowie in der Gaulihütte keinen Handyempfang gibt, geniesst man die Ruhe und Gemeinsamkeit wieder mal bewusster.
Die Tourenteilnehmer bedanken sich bei Hanspi und Ruedi für die hervorragende Vorbereitung und die fürsorgliche Betreuung auf den Touren. Besten Dank.
Und wer weiss, vielleicht gibt es ein Gauli 3.0?
Zu den Tourentagen:
Tag 1: Räterichsboden 1750 m - Brandlammhorn Ostgratscharte 2920 m - Bächlitalhütte 2330 m
Dauer: 5h 35min / Distanz: 8,9 km / Aufstieg: 1225 m / Abstieg. 670 m
Highlights:
Tag 2: Bächlitalhütte 2330 m - Obri Bächlilicken 3073 m - Hubelhorn 3244 m -Galuihütte 2204 m
Dauer: 8h 35min / Distanz: 17.1 km / Aufstieg: 1605 m / Abstieg: 1715 m
Highlights:
Tag 3: Gaulihütte 2204 m – via Gauligletscher aufs Ränfenhorn 3243 m - Gaulihütte 2204 m
Dauer: 6h 26min / Distanz: 13.7 km / Aufstieg. 1325 m / Abstieg. 1315 m
Highlights:
Tag 4: Gaulihütte 2204 m - Golegghorn 3070 m - Handegg 1400 m
Dauer: 6h 26min / Distanz. 12.4 km / Aufstieg. 1150 m / Abstieg: 1965 m
Highlights:
Pünktlich um 8.00 Uhr früh parkierten wir die Autos hüh. Am Morgen noch mit wenig blinder Sicht, marschierten wir in Richtung Sonnenlicht. Immer wieder mit ein wenig Wind nähern wir wir uns dem Albristhorn geschwind. Oben auf dem Gipfel genossen wir die Sicht und auch die Sonne zeigte uns ihr Licht. Die Fahrt nach unten war geschwind, Brucharscht, Sulz und freudigen Rückenwind.
SAC Senioren - Skitour Tierhöri, Donnerstag 20. März 2025
Als Einstieg zum Bericht etwas zum Namen dieses Gipfels, unserem heutigen Tourenziel (mit gütiger Unterstützung von Markus Sinniger):
Auf der Dufourkarte hiess der Gipfel einstmals «Thierhörnli» (2904 m.ü.M.). Auf meinem Kartenblatt Nr. 1267 1:25'000, Ausgabe 2001 steht die Angabe «Tierhörnli», während die aktuelle digitale Karte der Landestopographie unser Ziel mit «Tierihöri» (2’894 m.ü.M.) bezeichnet. Die heutigen Gipfelbesteiger entdecken als weitere Variante auf dem Gipfelkreuz den Namen «Tierhöri» …
Die Wetterprognose verheisst heute einen schönen Frühlingstag. So sind wir überrascht, dass am frühen Morgen eine dichte Bewölkung vorherrscht, die aber, angekommen im Engstligental, einem strahlend blauen Himmel Platz macht.
Treffpunkt nach Programm ist 7 Uhr, wie üblich auf dem Viehmarktplatz, wobei von verschiedenen Orten der Parkplatz der Engstligenalpbahn angesteuert wird. Erst dort trifft sich die gesamte Gruppe. Zuerst geht es mit der Luftseilbahn hoch auf die Alp, mit dem Schlepplift über die Ebene und schliesslich mit dem Bügellift auf rund 2'350 m.ü.M. Dort werden die Felle, gleich auch mit den Harscheisen, montiert und Tourenleiter Chlous Bühler begrüsst offiziell die total 3 Frauen und 8 Mannen zur heutigen Tour.
Kurz nach 9 Uhr nehmen wir den Aufstieg in Angriff. Zeitweise recht steil, verbunden mit etlichen Spitzkehren, geht es die noch schattigen Nordwesthänge hinauf zum Chindbettipass auf 2'623 m.ü.M. Dort geniessen wir nach einer Stunde Aufstieg eine wohlverdiente Rast an der Sonne. Die Felszacken des Tierhöri im Süden des Passes scheinen recht nahe. Aber das täuscht. Noch benötigen wir rund 50 Minuten intensiven Aufstiegs um zum Skidepot im Südwesten des Gipfels auf rund 2'860 m.ü.M. zu gelangen. Ein Teil der Gruppe macht sich alsbald auf, zur Besteigung des Gipfels über die steile Südostflanke. Zurück vom Gipfelsturm beschliesst Chlous gleich die Abfahrt in Angriff zu nehmen, denn ein frischer Wind ist aufgekommen und eine weitere Rast verspricht keine Gemütlichkeit.
Vorerst geht es recht langsam die steilen Westhänge hinunter. Der Schnee ist besser als erwartet, allerdings braucht es etwas Mut für die Bögen. Unterwegs wird an der wärmenden Frühlingssonne die Mittagsrast nachgeholt, mit schönstem Ausblick in die Schneelandschaft der Engstligenalp und dem Panorama im Nordwesten. Noch stehen einige Hänge im Tiefschnee bevor, aber gestärkt geht es einfacher. Der letzte Teil der Abfahrt geht dann leicht über die Skipiste bis in die Ebene. Der Schlepplift zieht uns bis zum Restaurant, wo wir an der Sonne den verdienten Schlusstrunk genehmigen. Um drei Uhr bringt uns die Luftseilbahn mit vielen anderen, die den sonnigen Tag hier oben genossen haben, zurück zur Talstation.
Lieber Chlous, im Namen aller Teilnehmer:innen danke ich ganz herzlich für diese heutige Seniorentour, die vierte und letzte dieses Winters. Bei der Verabschiedung ist Chlous glücklich, dass alle seine Touren unfallfrei vonstattengingen, wenn auch teilweise wetter- und schneebedingt nicht genau nach Programm.
Jacques Blumer, Bern, 21. März 2025
G-Skitourenwoche 2025 Oberalppass
17.03 – 11.03.2025
Montag, 17.03.2025: Anreise
Es ist schon fast Tradition- die Skitourenwoche G unserer Sektion. Jedes Jahr an einem anderen schönen Ort, verbringt eine Gruppe SAC-ler Skitourentage. Viele sind seit Jahren dabei, andere kommen neu dazu, wieder andere können oder wollen aus welchen Gründen auch immer nicht dabei sein. Nach professioneller Vorbereitung durch Robert Meerstetter und reibungsloser, aber langer Zugfahrt befindet sich die diesjährige Gruppe um ca. 14.50 Uhr bei noch nicht ganz schönem Wetter, auf dem Oberalppass.
Ankommen, einrichten, feines Apéro und Nachtessen und schon ist Zeit sich zur Ruhe zu legen in freudiger Erwartung auf den folgenden Tag mit schönem Wetter und der ersten Skitour.
Christa & Bernhard
Dienstag, 18.03.2025: Piz Pazola 2739m
Nach dem reichhaltigen Frühstück starten wir ca. 8.45 Uhr bei schönstem Sonnenschein in Richtung Piz Pazola (2739 m ü. M.). Nach rund 700m Aufstieg erreichen wir den Gipfel um die Mittagszeit und geniessen die wunderbare Rund- und Fernsicht, die Sonne, den Lunch und das Ausruhen. Anschliessend fahren wir westlich hinunter Richtung Nätschen. «Juhe, macht das Spass»! Wir werden mit schönstem Pulverschnee und einer langen Abfahrt belohnt. In Nätschen wird im Restaurant der Durst gelöscht, während sechs der Gruppe mit den Skis nach Andermatt fahren und dort einkehren. Im Zug treffen dann bei der Station Nätschen wieder alle zusammen.
Auf dem Pass gibt’s ein Gedränge beim Aussteigen mit all den Skis und Rucksäcken, jedenfalls schliessen die Türen, bevor alle draussen sind. Dafür kann Samuel vom Bahnhof Tschamut aus den Piz Cavradi, unser Ziel vom nächsten Tag, begutachten.
Rechtzeitig zum Apéro sind dann wieder alle vollzählig auf dem Oberalppass. Mit einem feinen Znacht und viel Gemütlichkeit geht ein schöner Tag zu Ende.
Samuel & Christine
Mittwoch, 19.03.2025: Piz Cavradi 2614m
Eckpunkte der Tour:
07.50: ZS vom "Fäderli": BREAKFAST IS AT EIGHT AND YOU KNOW IT!
08.45 Abfahrt von der Unterkunft "Piz Calmot" zum Anfellpunkt auf ca. 1840m,
dann Aufstieg in 2 Gruppen Richtung Zwischenziel Maighels Hütte, 2314m.
Landschaftlich wunderschöner Anstieg mit sanfter Steigung.
10.30-10.45 Ankunft @ Maighels Hütte, Kaffee/Kuchen etc.
12.15 Ankunft auf dem Gipfel des Piz Cavradi, leicht luftige Mittagspause bei wolkenlosem Himmel.
13.00 Inangriffnahme der durchaus anspruchsvollen, rassigen Abfahrt Richtung Tschamut, mit noch richtig viel Powder, durchsetzt mit einigen gemein versteckten Felszacken. Mit Adlersichtung!
14.43 Abfahrt in Tschamut-Selva Richtung Oberarlppass, nach vorherigem Chillen auf unterschiedlichen Plätzen und rund 20 min. Fussaufstieg zum Bahnhöfli.
17.00 Apéro!
Tinu Binggeli
Donnerstag, 20.03.2025: Rheinquellstock 2742m (Martschallücke)
Nach einem stärkenden Frühstück etwas vor 8 Uhr, starten wir um 9 Uhr mit einer kurzen Abfahrt Richtung Maighelstal. Wie am Vortag steigen wir in 2 Gruppen dem Tomasee entgegen. Am Ende des Sees legen wir eine wohlverdiente Pause ein. Es ist windstill und noch angenehm warm. Der weitere Aufstieg wird nun steiler. Die Sonne brennt unbarmherzig auf uns nieder und kein Lüftchen regt sich. Auf dem Rücken des Rheinquellenstocks, 2742 m stehen wir nach fünf Viertelstunden, stärken uns und geniessen die grossartige Rundumsicht.
Nach einem kurzen Fussabstieg machen wir uns für die Abfahrt bereit, die vielversprechend aussieht. Oben haben wir Spass an schönen Schwüngen im Pulverschnee. Danach wird es etwas anspruchsvoller, denn der Pulverschnee ist von einem leichten Harschdeckel bedeckt und fordert unser ganzes Können.
Wir treffen die untere Brücke zur Station Nätschen, wo uns der Zug wieder zurück zum Oberalppass führt. Es war der Wärme und der fordernden Abfahrt wegen, eine anstrengende Tour. Beides meisterten wir dank der umsichtigen Führung von Sämu, Kurt, Chlöisu und Robert bravourös! Danke!
Ruth & Annemarie
Freitag, 21.03.2025: Punkt 2580m (Piz Tiarms)
Skitour Report – Now in English (You're welcome!)
This skitour report is proudly written in English – a language that turned out to be surprisingly useful during this year’s ski week! Why? Because we had the pleasure of welcoming Przemek from Poland as our guest. For many of us, it was a fun chance to dust off our English vocabulary – and even learn Przemek how to say “Bruchharsch” without scaring native speakers.
The Night Before…
The evening before the final tour, our fearless guides – Robert, Sämi, Kurt, Niklaus, and Ruth – were huddled over maps, weather forecasts, and probably a glass of something warm, planning the grand finale. Due to unpredictable weather, they wisely chose a “Yoyo-tour” – meaning up, down, up, down (you get the idea) – staying close to the ski slopes for an easy escape route in case of bad weather.
Smart move! Because on our very first climb, we were greeted with a wild mix of snow types: frozen concrete (Betonschnee), powder (Pulverschnee), and slush (Sulzschnee). A true buffet of snow textures!
And Off We Go…
After a quick breakfast at 8:00 – featuring hot croissants and steaming fresh bread – we set off at 8:45 from our cozy mountain hut, Piz Calmot. Our goal: Piz Tiarms. The climb included many kick-turns (or “Spitzkehren” for the mountain nerds among us). Once we conquered the trickiest part, we reached point 2580m – right on the border between the cantons of Uri and Grisons.
At the top, we were not greeted by warm sunshine and gentle breezes. Nope – the wind was freezing cold. Not exactly spa weather. But hero guide Sämi found us a semi-sheltered (a.k.a. steep) spot nearby. Everyone scraped out a mini platform to stand on, and gentleman Stephan Hirschi – our guest for the day – even built a nice standing place for the ladies. Chivalry is alive and well!
The Downhill Drama
Time to ski down! Our descent toward the slopes of the Andermatt Arena started with a glorious 20 seconds of powder… followed by broken crust (Bruchharsch), and finally, good ol’ frozen concrete (Beton). Not ideal, but we all agreed the snow was “manageable” – which is what positive people say when conditions are not great but not deadly.
After a quick break and putting our skins back on (“Anfellen”), we started the second uphill leg toward Piz Calmut (2310m).
Smooth Sailing
This time, we took the well-prepared slopes of the Ski Arena, gliding down toward Dieni-Sedrun. A full 5 kilometers of perfect spring slush (Sulzschnee – or as the Duden says, “breiiger Altschnee"). Carving down those wide, soft slopes was pure joy.
At the bottom, we recharged with some crispy fries and a house coffee at the Sudada restaurant, before catching the train back to the Oberalppass.
Meanwhile, in Snowshoe World…
Lisbeth went on her own adventure, hiking with snowshoes up to the Camona da Maighels CAS at 2314m. A beautiful 5-hour trip through a peaceful winter wonderland. Respect!
The Grand Finale: Vodka & Duck
To celebrate the final “apéro” of the week, we tried Bison Grass Vodka – a specialty brought from Poland by Przemek – mixed with orange juice. Let’s just say: it was… memorable. The whole SAC Grosshöchstetten group enjoyed this new cultural (and slightly dizzying) experience.
Dinner? Absolutely delicious. Crispy roasted duck that could make a chef cry with joy. And to top it all off, a surprise birthday cake for Christine. Happy Birthday!
Thank You!
Huge thanks to our five amazing guides for planning and leading such a fantastic week. A special shoutout to Robert for organizing everything like a pro. We’re already looking forward to Ski Tour 2026 – maybe with another English refresher?
Philippe Pfeiffer, Stefan Suter, Przemek Kwiatkowski
Samstag, 22.03.2025: Rückreise
Den Mutigen gehört die Welt… Trotz schlechtem Wetterbericht sind wir Richtung Ostschweiz aufgebrochen. Schon bei der Anreise am Samstag wurden wir mit sonnigen Aufhellungen belohnt. Wir genossen den Sonnenuntergang über dem Nebelmeer in der gemütlichen Hütte mit Panoramafenstern. Am Sonntag nahmen wir den Aufstieg zum Spitzmeilen unter die Schneeschuhe. Genau auf dem Gipfel drückte die Sonne fast durch und wir hatten einigermassen Sicht. Im Schneegestöber liefen wir abwärts zur Alp Fursch, wo wir uns Kaffee und Kuchen gönnten. Auf der Rückreise wurden wir nochmals mit Sonnenstrahlen verabschiedet.
Die Sichtverhältnisse waren an beiden Tagen sehr wechselhaft und teilweise schwierig. Ab und zu wurden wir von einer ‘Schneewand’ oder einem Loch vor der Nase überrascht, aber Timmy fand souverän den Weg durch das Gelände. Alles in Allem eine abwechslungsreiche Tour in einer lohnenden Gegend.
Senioren
Wanderung Bettlach – Solothurn, Dienstag, 11.März 2025
T1, 12,6 km, Auf/Ab: 33/42m, wandern: 3:30 h
Wie sagt man so: Wenn Engel reisen…
Am Vortag regnete es noch und auch für die nächsten Tage ist Regen angesagt.
Wir starten um 08:04 ab Grosshöchstetten mit dem Zug nach Solothurn, dort stossen die letzten Teilnehmer zu uns, und wir sind nun mit 17 Wandernden komplett. Bei leichter Bewölkung und angenehmer Temperatur starten wir unsere Tour um 09:49 am Bahnhof Bettlach.
Zuerst folgen wir dem Giglerbach südwärts und nach etwa einem Kilometer erreichen wir die langsam dahinziehende Aare. Von nun an geht es in östlicher Richtung der Aare entlang. Auf der linken Seite zeigt sich der Jura mit der Wandfluh und dem Bettlachstock. Vor uns liegt Landwirtschaftsland und das naturbelassene Ufer der Aare.
Wir befinden uns hier in der Witi. Früher traten hier regelmässig Hochwasser auf, welche grosse Teile der Witi unter Wasser setzten. Die Schwankung des Pegelstandes in Solothurn betrug bis zu 5 Meter. Erst mit der Juragewässerkorrektion ab 1913 wurde die Aare zurück in ihr Bett gezähmt. Das Land zwischen Grenchen und Solothurn wurde zur kantonalen Landwirtschafts- und Schutzzone erklärt.
Um ca. 10:30 nähern wir uns Altreu und hören von weit her das Klappern der dort bereits anwesenden Störche. Rund 55 Brutpaare besiedeln die Region rund um Altreu, das ist rund 10% des schweizweiten Storchenbestandes. Bei einem Nest wird schon das erste Ei bebrütet (Brutzeit 32 bis 33 Tage).
https://www.infowiti.ch/infozentrum/live-nestkamera-1/
https://www.infowiti.ch/infozentrum/live-nestkamera-2/
Um 10:50 kehren wir im Restaurant «Zum grüene Aff» ein und geniessen den hierher verschobenen Startkaffee.
Nach der Rast geht es zurück zum Aareufer, wo wir dem Fluss auf einem Naturweg in östlicher Richtung folgen, vorbei am Beobachtungssturm Witi und später dem Inseli. Schön sind die Spiegelungen auf der Oberfläche der Aare und speziell die vielen Kugeln von Misteln an den Bäumen.
Nach dem Mittagessen am hübschen Aareufer nehmen wir die letzte Etappe in Angriff. Die historischen Gebäude «Altes Spital» und «Hotel an der Aare» in Solothurn erreichen wir um 14:15.
Ute hat sich für die Tour sehr gut vorbereitet und erzählt uns einiges über Solothurn.
Der «Füdlistein» ist ein steinerner Hinterteil, welcher früher Teil des Berntors war und in Richtung Bern zeigte. Ein Zeichen dafür, dass die Solothurner den Bernern nicht immer so wohlgesonnen waren.
In der Hauptgasse bewundern wir den Zeitglockenturm und besichtigen anschliessend kurz die Jesuitenkirche. Der Besuch der renovierten St. Ursen-Kathedrale ist auch ein Muss, wenn man in Solothurn ist. Hier erklärt uns Ute die Magische Zahl «11» von Solothurn. Zur Kathedrale hat es 3x 11 Treppenstufen, in der Kathedrale hat es 11 Altäre, 11 Glocken im Turm und 11 Museen, Brunnen, Kapellen und Kirchen in der Stadt usw.
Interessant ist auch der grosse Altar in der Kathedrale. Wenn man erstmals auf den Altar zugeht, sieht es aus, als wäre dieser mit einem weissen Tuch abgedeckt. Aus der Nähe betrachtet aber, entpuppt sich dieser als genial behauener weisser Carrara Marmor.
Nach diesem kulturellen Abstecher treten wir um 14:50 erwartungsvoll in die Confiserie Suteria ein. Wir geniessen die leckeren Süssigkeiten (da gab es auch rote Finger und Lippen).
Alles noch so Gute hat ein Ende, denn um 15:46 ist unsere Abreise in Solothurn geplant. Am Bahnhof stellen wir auf der Anzeige fest, dass der Zug wegen eines Streckenunterbruchs nicht fährt. Der auf der Anzeige angekündigte Busersatz ist Illusion, d.h. er ist nicht auffindbar. So entschliessen wir uns, den Zug via Bern zu besteigen. Glücklicherweise gibt es keine Kontrolle im Zug, so ergeben sich wegen des Kollektivs auch keine Diskussionen. Mit einigen Minuten Verspätung erreichten wir Grosshöchstetten kurz nach 17 Uhr.
Es war eine sehr schöne, vielseitige und interessante Tour auch dank des idealen Wetters.
Herzlichen Dank Ute für deine Führung und deine spannenden Erklärungen.
Bericht: Daniel Moser
Ammertespitz (2'613 m)
Statt Buufal (zu wenig Schnee), statt am 27.02. (zu schlechtes Wetter) gings am 6. März auf den Ammertespitz. Eine weise Entscheidung des Tourenleiters - erwischten wir so einen traumhaft schönen wolkenlosen Tag.
Neun gut trainierte Skitourenfahrer/innen besammelten sich bei der Talstation zur Engstligenalp. Der Älteste mit JG 40, die Jüngste mit JG 71 (wusste gar nicht, dass man in solch zartem Alter schon bei den Senioren starten darf ?!) Oben auf der Engstligenalp angekommen wehte uns ein kalter Föhn entgegen. Seit diesem Tag weiss ich, dass es nebst warmem Föhn (die Regel) auch kalter Föhn gibt! (Es gibt übrigens, wie kürzlich im Meteo SRF erklärt wurde, nebst einer trockenen auch eine feuchte Bise?!) Wir schnallten die Ski an und fuhren auf die Ebene hinunter, um dort die Felle zu montieren. Das Schöne an dieser Tour ist, dass es zuerst nur leicht ansteigend ist. So kann man sich einlaufen (gut für Senioren). Der Tourenleiter wählte ein gutes Tempo und eine gute Aufstiegsspur, manchmal in der vorhandenen, manchmal in einer eigenen Neuen. Nie zu steil, mit einigen Pausen, sodass wir eigentlich mühelos nach 3 1/4 Stunden uns auf dem Gipfel gratulieren konnten. Eine atemberaubende Aussicht (kein Bluff) erwartete uns, denn es war wie schon gesagt ein traumhaft schöner Tag. So eine Stunde liessen wir es uns gut gehen. Dann folgte die Abfahrt, gar nicht so einfach, denn oben war das Gelände steil und die Schneebeschaffenheit etwas schwierig. Mit teilweisen perfekten Schwüngen, teilweise weniger perfekten, oder sogar mit der altehrwürdigen Spitzkehre gings zügig hinunter. Natürlich auf dem direkten Weg in die Beiz. Von der Ebene übers Restaurant hinauf zur Bergstation montierten einige wieder die Felle (kann man). Andere nahmen den Zubringer/Schlepplift. Dass man ein Mix machen kann, bewiesen einige, indem sie sich den letzten Hoger am Schlepplift mit den Fellen an den Ski hochangelten (gute Leistung).
Und so endete ein Skitag wie es im Büchlein steht. Herzlichen Dank dem Tourenleiter Klaus Bühler. Dabei waren: Klaus, Urs, Therese, Sandra, Andres, Kathrin, Susanne, Martin und ein Gast aus Bern (habe den Namen vergessen, ich glaube Daniel).
Für den Tourenbericht: Martin Forderkunz
G-Skitour Bodezehore
(Ersatztour Arnihaaggen)
Samstag, 1. März 2025
12 motivierte Skitouren-Frauen und Männer der Gruppe G starten vom Vordere Fildrich unter der Leitung von Sämu und Kurt Siegenthaler hinauf zum Bodezehore. Es hat etwas geschneit, unten knapp 10 cm, nach oben zunehmend. Der Weg vom Steibode zum Chummli und weiter auf den Grat wird steiler. Die Harscheisen und die gut angelegte Aufstiegsspur von Sämu sind hilfreich. Nach 3 Stunden, kurz nach 11 Uhr stehen wir oben auf dem Grat und staunen über das Nebelmeer im Engstligental. Wir haben mehr Glück und geniessen bei windstillen, sonnigen Verhältnisssen die Rast. Einige besteigen noch den Westgipfel des Bodezehore. Die Abfahrt durch den frischen Pulverschnee auf harter Unterlage ist gut fahrbar. Einige cm mehr Neuschnee hätten den Fahrspass sicher noch erhöht. Der Schnee reicht bis zum Parkplatz.
Im Restaurant Adler in Latterbach lassen wir die Tour ausklingen und erledigen die doch recht komplexen Abrechnungsformalitäten.
Vielen Dank an Sämu und Kurt, ihr habt das richtige Gipfelziel ausgewählt und uns einen sonnigen Tag ermöglicht.
Winterwanderung Blatten - Fafleralp
Dienstag, 11. Februar 2025
Bei leichtem Regen starten wir um 08.18 Uhr am Bahnhof Grosshöchstetten. In Goppenstein ist unsere Gruppe komplett. Mit dem Postauto erreichen wir um 10.25 Uhr Blatten. Im Lötschental ist das Wetter ideal, weder Regen noch Schneefall.
Ute Meerstetter, die Tourenleiterin, begrüsst die 10 Teilnehmenden. Unsere Wanderung beginnt mit einem kurzen Rundgang durch den alten Dorfteil, an zahlreichen schmucken Häusern und Stadeln vorbei. Wir staunen über die grossen Schneemassen, die besonders auf den Hausdächern sichtbar sind.
Nach dem Startkaffee im Restaurant Breithorn beginnt die Wanderung auf der rechten Seite der Lonza. Barbara Hofer, Leiterin 2, schaut am Schluss der Gruppe zum Rechten. Bald einmal überqueren wir die Lonza. Bei der barocken Kapelle Kühmatt ist Pause angesagt. Wir haben Zeit für eine Besichtigung.
Kurz nach halb eins sind wir auf der Fafleralp. Bei der Kapelle hl. Bernhard (Schutzheiliger der Alpenbewohner, der Bergsteiger und Skifahrer) essen wir unser Picknick und geniessen ein paar Sonnenstrahlen.
Zuerst wandern wir auf demselben Weg wieder retour. Bei Kühmatt nehmen acht Teilnehmende den oberen Weg nach Blatten, drei den unteren. Wohlbehalten erreichen alle das Restaurant Edelweiss in Blatten für den gemütlichen Ausklang. Kaum sind wir bei der Postautohaltestelle angelangt, beginnt es zu regnen. Um 17.39 Uhr sind wir wieder zurück in Grosshöchstetten.
Ute, im Namen von uns allen danke ich dir für die schöne Wanderung. Du hast trotz der unsicheren Wetterprognosen die Tour durchgeführt und uns einen willkommenen, abwechslungsreichen und perfekt vorbereiteten Tag geschenkt.
Doris Sägesser
Skitour auf den Birehubel, Gantrischgebiet
Donnerstag, 6. Februar 2025
Auf unserem Programm stand für den 6. Februar 2025 die Skitour «Gemmenalphorn». Der Wärmeeinbruch und die spärlichen Schneefälle in dieser Region bewogen Niklaus Bühler, Tourenleiter, uns eine Ersatztour anzubieten, was von allen sehr geschätzt wurde.
Um 08.00 Uhr starteten wir unter der grauen Nebeldecke auf dem Viehmarktplatz in Richtung untere Gantrischhütte. Je höher wir kamen, desto dichter wurde der Nebel.
Zu unserer Freude waren wir kurz nach dem Gurnigelbad über der Nebelgrenze. Ein strahlend schöner Tag erwartete uns.
Bei der unteren Gantrischhütte begrüsste Niklaus um 09.10 Uhr die Teilnehmenden. Nach der Barryvox-Kontrolle marschierten wir in zwei 6er-Gruppen, unter der Leitung von Niklaus Bühler und Christa Johner, bei idealen Schneeverhältnissen und angenehmer Temperatur Richtung Chumlihütte. Bald gab es Tenuerleichterung und später noch eine kurze Trinkpause. Um 10.20 Uhr erreichten wir auf 1820 m oberhalb der Chumlihütte unser erstes Ziel. In aller Ruhe machten wir uns bereit zur Abfahrt bis zum Gantrischseeli (1578 m). Die Schneeverhältnisse waren besser als erwartet.
Wieder Felle montieren. Weiter ging es Schritt für Schritt in der traumhaft schönen Landschaft hinauf zum Birehubel. «Ke Sach, dä Hubu», dachte die Schreiberin. Aber die letzten paar Meter haben ihr doch noch Kraft geraubt.
Unterhalb vom Gipfel (1850 m), etwas windgeschützt, verpflegten wir uns aus dem Rucksack. Welch ein Glück, in der Ferne erblickten wir das Nebelmeer und wir durften den sonnigen Tag geniessen.
Kurz vor 13.00 Uhr waren alle bereit für die Abfahrt. Bei der Birehütte (1614 m) schalteten wir eine gute halbe Stunde Pause ein, wollten doch alle nochmals Sonne tanken. Unfallfrei erreichten wir dann die untere Gantrischhütte.
Im Skilift-Beizli-Gurnigel (vor der Wasserscheidi beim Gurnigelpass) liessen wir den schönen Skitag ausklingen.
Chlous, im Namen aller Teilnehmenden danke ich dir für die Organisation und die kompetente Führung. Einmal mehr durften wir von deiner grossen Erfahrung profitieren.
Doris Sägesser
G-Skitour Hinderei Spillgerten 2390m
Sonntag, 2. Februar 2025
Leitung: Timmy Büeler
Total 6 Personen
1215Hm, 12km, ZS
30. Januar 2025:
SAC-Senioren-Schneeschuhtour Sparenmoos
Am Bahnhof Grosshöchstetten besammelten sich zehn SACler zur Reise nach Zweisimmen. Ab Thun war dann unsere Gruppe mit zwölf Personen komplett. Kurz vor 9 Uhr trafen wir bei bewölktem Himmel im grünen Zweisimmen ein.
Alle fragen sich, wieviel Neuschnee hat es wohl im Sparenmoos? Je höher der Bus fuhr, um so weisser wurde die Landschaft. Nun zeigte es sich, dass es richtig war, die Tour von Dienstag auf Donnerstag zu verschieben. Eine wunderbare Winterlandschaft mit viel Pulverschnee, leichter Bewölkung und einer milchigen Sonne erwartete uns beim Berghaus Sparenmoos.
Nach dem Start-Kaffee im MaMu führte Chlöis Bühler die erste Gruppe, Ute Meerstetter die zweite Gruppe. Kurz auf der Langlaufloipe ging es hoch, bald aber spurte Chlöis im schönen lockeren Pulverschnee für uns alle.
Nach einem Aufstieg über Tolmoos ging es weiter zum Nüjeberg. Dort haben wir eine
Znünipause gemacht.
Gegen Mittag erreichten wir das im Winter geschlossene Hüsliberg-Beizli. Dank zwei grossen Bänken vor dem Haus konnten wir uns gemütlich Verpflegen und Pause machen. Durch viel tiefen Neuschnee gings weiter und später auf der Langlaufloipe (immer am Rand) zurück zum Sparenmoos.
Der Kaffeehalt mit feinem Gebäck im Team Room Mon Bijou in Zweisimmen schloss eine schöne Schneeschuhtour ab. Besten Dank an Chlöis und Ute für das Spuren und Organisieren.
Peter Stettler