Skitour auf den Stand vom 28. März 2026
Zielanpassung: Stand statt Rauflihore wegen Wetterkapriolen.
Teilnehmer: 7 Personen, davon 2 x JO, 2 x AHV; 4 Frauen und 3 Männer
Verhältnisse: ganz anders als erwartet.
- Temperatur Meniggrund: erwartet: -10°C (gemäss Wetterprognose); erlebt: so warm wie noch nie!
- Schneehöhe beim Aufstieg: erwartet: Strasse knapp bedeckt; vorgefunden: soviel wie noch nie!
Weitere Überraschung:
- Bei der Abfahrt Ramon und Stephanie getroffen!
Eine aufgestellter Gruppe trifft sich morgens um 08.00 im Meniggrund um auf das Niederhore zu steigen. Doch die Reko -Tour vom Vortag heckte ein anderes Tourenziel aus, nämlich den Stand. Viele Wege führen dorthin, wir wählen nicht die „Autobahn“ und lassen uns überraschen. Los geht’s direkt den Wald hinauf, zum Teil auf dem Waldweg, bis zur Alphütte Vordermenige. Bei einer gemütlichen Pause geniessen wir die Sonne, anschliessend steigen wir zum Stand auf. Die Rundsicht wird immer grossartiger und auf dem Gipfel beginnt die spannende Diskussion über die Namen dieser Berge. Alle sind sich einig, das Panorama hier oben ist immer wieder einzigartig. Die Abfahrt verlangt grosses Können, wir machen doch noch einige Schwünge im Pulver. Ganz unten auf dem Weg zum Meniggrund finden wir sogar genügend Schneeflecken, um mit den Skiern bis zum Parkplatz zu fahren. Im Hofladen stillen wir unseren Durst und begrüssen definitiv den Frühling. Ganz herzlichen Dank an Ruth und Hans für diese abwechslungsreiche Tour im schönen Diemtigtal.
Rita Marthaler
Ski- und Schneeschuhtourentage Bernina
9. bis 14. März 2026
Hotel Berninahaus bei Bernina Suot
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Montag, 9. März:
Anreise
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Dienstag, 10. März:
> Schneeschuh-Gruppe: Val da Fain
> Skitour – Gruppe 1: Piz Sagliaint 2945m
> Skitour – Gruppe 2: namenloser Vorgipfel 2842m von Piz Sagliaint
Kurz nach 8 Uhr, nach einem feinen Frühstücksbuffet, starteten 3 verschiedene Gruppen in den sonnigen Tag.
Alle genossen wir die Stille im schönen, langen Tal, wo wir auch eine stattliche Gämsen- und Steinbockgruppe beobachten konnten.
Sandra und Barbara wurden von Peter durch das lange Val da Fain bis zur hinteren Alphütte La Stretta und zurück auf Schneeschuhen geführt. Am Schluss wurde es sehr anstrengend wegen unberechenbarem Einsinken im «Pfludischnee»
Eine Skitourengruppe erreichte unter der Leitung der Gebrüder Meerstetter den aussichtsreichen und angenehmen Rastplatz oberhalb des heissen und steilen Südosthangs (700 hm Aufstieg). Wer sich gegen das Tragen der Skiunterwäsche entschieden hatte, war spätestens hier froh ...
Die 2.Skitourengruppe, geleitet vom Dreamteam Siegenthaler-Siegenthaler, erreichte den Gipfel (Piz Sagliaint 2945 m / 950 hm Aufstieg), welcher sich grad leicht in dünnen Wolken hüllte. Der Pulverschnee in den oberen Hängen aber entschädigte dafür, dass die Sicht und die Frühlings-Schnee-Verhältnisse unten dann nicht mehr so toll waren.
Beim Apéro im Berninahaus trafen wir uns alle zufrieden wieder und liessen dann dankbar diesen wunderschönen ersten Tag unserer gemeinsamen Tourentage ausklingen.
Irene, Tinu, Stefan, Beat
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Mittwoch, 11. März:
Alle: Gletscherhöhlen Morteratsch
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Donnerstag, 12. März:
> Schneeschuhtour von Alp Grüm zum Ospizio Bernina
Im Rahmen unserer Schneeschuh- und Skitourenwoche im Berninagebiet vom 9.–14. März 2026 stand am 12. März eine besonders stimmungsvolle Schneeschuhtour auf dem Programm: die Route von der Alp Grüm hinauf zum Ospizio Bernina.
Ausgangspunkt war die sonnig gelegene Alp Grüm auf 2'091 m. Schon kurz nach dem Start führte der Weg stetig bergauf Richtung Casa Ristorante Belvedere. Die ersten Höhenmeter gewannen wir gemächlich in einer stillen, winterlichen Lärchenlandschaft. Die lichten Wälder und die abgeschiedene Atmosphäre verliehen der Tour von Beginn an einen besonderen Reiz.
Nach diesem Einstieg wartete eine etwas anspruchsvollere Passage: Ein rund 30 Prozent steiler Hang musste mit den Schneeschuhen vorsichtig gequert werden. Dank der guten Führung von Pesche und den Schneeverhältnissen liess sich diese Stelle sicher meistern.
Weiter führte unsere Route vorbei an historischen Trockenmauern, die eindrücklich zeigen, wie die alpine Kulturlandschaft über Generationen geprägt wurde. Kurz darauf erreichten wir den zugefrorenen Lago Bianco. Am Ufer dieses eindrücklichen Hochgebirgssees legten wir eine gemütliche Mittagsrast ein und genossen die winterliche Ruhe der Berninalandschaft.
Gut gestärkt setzten wir unseren Weg fort und erreichten schliesslich das Ospizio Bernina auf 2'253 m. Dort liessen wir die Tour bei einem feinen Kaffee und einem Stück Torta della Nonna genussvoll ausklingen.
Die Heimreise traten wir anschliessend ganz entspannt mit der Rhätische Bahn an, die uns durch die eindrucksvolle Berninalandschaft zurückbrachte.
Eine ruhige und landschaftlich eindrückliche Schneeschuhtour, die einmal mehr zeigte, wie vielseitig und reizvoll das Berninagebiet im Winter sein kann.
Barbara Hofer & Sandra Büeler
> Skitour – Gruppe 1: Piz Minor 3049m
> Skitour – Gruppe 2: Muot Arduond 2879m
Heute starten wir bei schönem Wetter wiederum in 2 Skitourengruppen.
Den Weg durchs Val Fain kennen wir ja bereits, doch steigen wir dieses Mal nach einer kurzen Pause auf der rechten Talseite auf. Wenig Neuschnee deckt die bereits vorhandenen Spuren der Vortage. Nach einem Aufstieg in perfektem Tempo und schöner Spur müssen sich auf ca. 2800m alle entscheiden, welche Variante bevorzugt wird.
Sieben der Gruppe gehen mit Niklaus weiter auf den Muot Arduond (die anderen gehen Richtung Piz Minor). Am Mittag erreichen wir den Gipfel mit der prächtigen Rundumsicht. Aus der Ferne beobachten wir den Aufstieg der anderen auf den Piz Minor.
Die Abfahrt könnte nicht besser sein: gute, feste Unterlage, ohne andere Spuren mit etwas Neuschnee, Sonnenschein. Heute sind die Verhältnisse auch beim talauswärts Fahren besser, weniger weich. Zum Abschluss können wir bei Sonnenschein auf unserer Hotelterrasse auf die wunderschöne Tour anstossen.
Im Namen aller Teilnehmenden bedanke ich mich ganz herzlich bei Niklaus für die rundum perfekte Leitung. Es war wunderschön.
Theres Wyss-Bhend
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Freitag, 13. März:
> Schneeschuh-Gruppe: Rundum den Piz Lagalb
Unter der Leitung von Peter Straumann «wandern» Sandra und Barbara rund um die Lagalb. Ausgangspunkt: Ospizio Bernina auf 2'254 m. Aufstieg via Motta Bianca (2560 m) über den Fuorcla Minor (2'448 m). Dann Schritt für Schritt hinunter zum Lej Minor und vorbei am Puoz Minor (zweiter See) durch das Val Minor bis zum Bahnhof Lagalb. Die Gruppe bewältigt die 7.5 km mit 334 Hm Aufstieg und 495 Hm Abstieg in rund 3 Stunden. Besten Dank an Peter für die umsichtige Planung und Durchführung dieser Tour.
Doris Sägesser
> Skitour – Gruppe 1: Gletschertour Diavolezza – Vadret Pers – Morteratsch
Nach einer kurzen Abfahrt von der Diavolezza Bergstation und einem Aufstieg unter Beobachtung der Berninaeisriesen Palü und Bernina durften wir die lange Abfahrt auf dem Pers- und Morteratschgletscher in fantastischer, hochalpiner Umgebung hinunter zur RhB-Station Morteratsch geniessen.
Danke an unser Führerteam, das diese einmalige Tour möglich gemacht hat.
Annemarie Zingg
> Skitour – Gruppe 2: Ospizio Bernina – Motta Bianca – Talstation Lagalb
Mit dem Leiter Samuel Siegenthaler starten die sieben Teilnehmenden beim Bahnhof Ospizio Bernina auf 2'254 m zur Jo-Jo-Tour, d.h. Aufstieg, Abfahrt und wieder Aufstieg. Bei strahlendem Wetter führt unsere Route auf einen kleinen Vorgipfel (2'540 m). Bei idealen Schneeverhältnissen geniessen wir die kurze Abfahrt (120 Hm). Ein weiterer Aufstieg zum Motta Bianca (2'560 m) nehmen wir in Angriff. Während dem Mittagessen staunen wir über die prächtige Bergwelt. Belohnt werden wir mit einer langen Abfahrt (450 Hm) bis zum Bahnhof Lagalb.
Besten Dank an Samuel für die fachkundige Leitung dieser Tour.
Doris Sägesser
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Samstag, 14. März:
Heimreise
Samstag: Hospiz 2000 m – Blattu – Straffulgrat 2634 m – Inneri Nanzlicke – Spitzhorli 2736 m – Hospiz
Sonntag: Hospiz – Breithorn 3437 m
Montag: Hospiz – Chaltwassergletscher 3100 m (Fuss der Monte Leone N-Wand) – Chaltwassersee 2749 m – Mäderlicke – Rothwald, Schutzhaus
Ein wunderschöner Frühlingstag erwartet uns. Um 07.45 Uhr ist Treffpunkt am Bahnhof Grosshöchstetten. Gesamthaft sind 18 Frauen und Männer (10+8) für die Wanderung angemeldet. Einige Teilnehmer werden erst auf der Hinfahrt mit dem Zug zu uns stossen. Markus Sinniger und Ute Meerstetter sind für heute unsere beiden WanderleiterIn.
Die rund zweistündige Bahnfahrt von Grosshöchstetten nach Greyerz erfordert vier Mal Umsteigen. Das ist ja gar nicht so schlimm, man hat dann oft nach einem Streckenwechsel ein anderes Gegenüber mit neuem Gesprächsthema und so vergeht die Zeit im Nu.
Die heutige Tour ist in eine Langvariante (9,5 km, Dauer 2h 30) und eine Kurzvariante (7 km, Dauer 2h) aufgeteilt.
Diejenigen der Kurzvariante fahren mit Ute und dem Zug direkt nach Greyerz und besuchen dort die Schaukäserei im Maison de la Gruyère.
Die Übrigen der Langvariante verlassen den Zug bereits in Le Pâquier und wandern von da leicht steigend mit herrlicher Sicht auf die noch verschneiten Freiburgeralpen. Natürlich kennen wir ausser dem Moléson nicht alle Gipfel aber dafür haben wir Markus mit seiner PeakFinder App die fast alle Berge kennt.
Die Wanderung, das heutige Wetter mit den bereits vielen Frühlingsblumen sind ein richtiger Genuss.
Im Restaurant des Maison de la Gruyère gibt’s sodann für alle Kaffee und Gipfeli und wer will, Besuch der Schaukäserei.
Danach wandern wir alle hinauf durchs malerische Städtchen Greyerz mit Foto Halt. Nachher steigen wir ab zur Saane und wandern entlang dieser bis zum geplanten Mittagshalt. Frisch gestärkt geht’s weiter in Richtung Broc. Unterwegs kreuzen wir eine Gruppe älterer Senioren und da wird uns bewusst, wir befinden uns ja «ennet» dem Röstigraben auf der welschen Seite der Saane (Sarine). Von den modernen und grosszügigen Sportanlagen steigen wir auf ins Zentrum von Broc. Auf der gegenüberliegenden Talseite sind auch bereits die Gebäude von Chocolat Cailler zu sehen. Dort ist ein Museumsbesuch mit Schokoladeessen geplant. Nach etwa 20 Min. stehen wir alle vor verschlossenen Türen.
Informations importantes
AUSNAHMSWEISE GESCHLOSSEN VON MAISON CAILLER
2. March bis 4. March 2026
Vielen Dank für ihr Verständnis
Ja, Pech gehabt. Nichts vom süssen Traum. Doch, Doris und Othmar haben Verständnis für alle Schleckmäuler – im offenen Nestlé-Shop nebenan kaufen sie
2 grosse Schachteln Cailler-Pralinés und reichen diese als Trost an uns alle.
Vielen herzlichen Dank!
Das war dann aber noch nicht die letzte Pechsträhne, denn unser «tpf-Zug» hatte auch noch eine Panne – eine ½ Stunde Wartezeit. Anschliessend klappte es mit unserer Heimreise.
Im Namen aller bedanke ich mich für den wunderbaren Senioren-Ausflug bei Markus und Ute. Fritz Gerber
Ich war nicht sonderlich überrascht, dass Chlous aufgrund der Lawinensituation die Tour Laseberg absagte.
Wir fahren in den Meniggrund und sehen dann, was machbar ist, meinte er. Abfahrt 1 Stunde früher.
Unterwegs auf der Fahrt zum Start der Skitour sass ich bei Klaus im Auto, was er dazu benutzte, mit dem Argument, dass ich noch nie einen Tourenbericht geschrieben hätte, mir diese Aufgabe anzuhängen. («nie einen Bericht» stimmt zwar nur für die Skitouren mit ihm). Auf der Fahrt stieg in Oey-Diemtigen noch Rita zu uns.
So erreichten dann zwei Autos mit je 4 Personen den vereisten, ruppigen Parkplatz.
Zum ersten Mal fror ich nicht, es war bloss 1 Minusgrad. Nach dem Abzweiger, ein gutes Stück weiter oben, war dann klar, es geht in Richtung Stand. Den ersten Halt machten wir auf einem sonnenbeschienenen Abschnitt, höchste Zeit, um das Tenue zu erleichtern.
Chlous, selber ein Ü80er, legte mit Rücksicht auf die zwei anderen Ü80 eine angenehme Spur an, da sich der Altersunterschied doch bemerkbar machte.
Ich liebe diese abwechslungsreiche Gegend im Gebiet Seebergsee. Im Aufstieg zum Stand zweigten wir in der Nähe des Weges zum Seebergsee-Parkplatz links ab und trafen auf unbefahrene und kompakt gefrorene Hänge. Das war auch der Grund, dass sich Klaus entschied, nicht ganz bis zum Stand zu gehen, er wollte diese Hänge zur Abfahrt nutzen. Wir machten deshalb einen ausgiebigen Mittagshalt auf der Kuppe davor. Mit dem Rücken zur strahlenden Sonne, vor uns die mächtige Wand des Niderhore und mit Aussicht auf die schon begangenen Tourenziele Piz Oesch und Buufal.
Die getroffene Entscheidung war goldrichtig und wir konnten die Abfahrt dank den guten bis sehr guten Verhältnissen geniessen.
Auf der Rückfahrt machten wir Stopp beim Getränkehandel in Oey-Diemtigen und erledigten auch das Finanzielle. Der letzte Halt und Schluss Höck war dann auf meiner Terrasse. Anmerkung des Tourenchefs: Lieber Urs, herzlichen Dank für Speis und Trank.
Dieser schöne Skitag wurde leider durch einen grossen Wehmuts Tropfen getrübt. Es ist die letzte Skitour, die Chlous für uns Senioren geleitet hat. Er wird uns nun nicht mehr als Skitourenleiter zur Verfügung stehen. Die noch ausstehende Skitour wird Hans Bigler leiten, da Chlous aus privaten, verständlichen Gründen nicht dabei sein kann.
Skitouren zu leiten, ist mit grosser Verantwortung verbunden. Mit dir Chlous, sind wir dank deiner umsichtigen Leitung nie in Schwierigkeiten oder bedrohliche Situationen geraten. Alle, die je mit dir unterwegs waren, danken dir ganz herzlich für deine Leitertätigkeit. Für mich als ehemaliger und auch für Markus als aktueller Tourenchef war es eine Erleichterung, dass du die Sparte Ski Senioren so kompetent betreut hast und alle Teilnehmer/innen schliessen sich diesem Dank an.
Start auf 1345Hm, Ziel 1926Hm
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Chlous Bühler Urs Schneider |
Fritz Gerber Markus Sinniger |
Rita Marthaler Therese Wyss |
Doris Sägesser Annemarie Zingg |
Teilnehmer/innen
Urs Schneider
Tourenbericht Col du Pillon – Feutersoey
Datum 22.2.2026 Wetter: Sonnig Temp: warm Tourenlänge: 16.7km Höhenmeter: 1435mh 1830mi Zeit: 07h40min
Gipfel: La Palette, 2171m / Stuedelistand, 2028m / Blattistand, 2019m / Walighürli, 2050m
Tourenleiter: Felix Arnold, Viktor Leitsoni; Teilnehmer: Melina Aegerter, Stefan Liechti, Roland Sieber
Die Tour ist auf der SAC-Homepage als «Ein Mekka für Liebhaber des Wiederaufstiegs – im Auf und Ab dem Arnesee entlang» ausgeschrieben und macht dem Namen alle Ehre.
Viermal ab-/anfellen, viermal abfahren und erst noch länger unterwegs, als die Anreise mit dem ÖV dauert. An einem so schönen Tag, eine Woche nach dem letzten Schneefall, waren wir nicht die einzigen, welche sich für diese Tour entschieden haben! Dennoch waren die Abfahrten richtig schön. Der Schnee lag meterhoch in dem Arneseekessel. Das meiste war jedoch Triebschnee, welcher von den umliegenden Gipfeln verfrachtet wurde. Man musste die Hänge auch deswegen mit Respekt begehen. Felix hat uns vorbildlich durch dieses Mekka geführt! Zum richtigen Zeitpunkt entschieden, wann wir Abstand halten oder einzeln abfahren sollten. Auch das Tempo war der Gruppe angepasst. So machte diese lange Tour in dieser schönen Umgebung sehr viel Spass.
Es war eine traumhaft schöne Tour, für die es sich lohnte, einen etwas langen Zeitaufwand für die Anreise in Kauf zu nehmen.
Ein herzliches Dankschön an die Tourenleiter für die Planung und Umsetzung!
Konolfingen, 1.3.2026, Roland Sieber
SAC-Sektion Grosshöchstetten, Gruppe Senioren
Schneeschuhtage Mont Crosin
17. bis 19. Februar 2026
Leiterin 1: Ute Meerstetter
Leiter 2: Chlous Bühler
Dienstag, 17. Februar 2026
Wir – eine Gruppe von 11 Personen – reisen am Dienstagnachmittag in den Berner Jura. Unser Ziel ist der Mont Crosin.
Kurz nach 16.00 Uhr sind wir im Hotel Restaurant «Chalet Mont Crosin». Wir beziehen die Zimmer und treffen uns dann im Restaurant, besprechen den nächsten Tag und geniessen das Abendessen.
Mittwoch, 18. Februar 2026
Schade, das Wetter lässt zu wünschen übrig. Wir frühstücken in aller Ruhe und starten um 10.00 Uhr bei unserem Hotel auf 1'163 m mit den Schneeschuhen.
Bei leichtem Schneefall führt uns Chlous Bühler durch die verschneite Traumlandschaft. Bei ca. 30 cm Neuschnee ist das Spuren nicht einfach. Zu Beginn schützen uns Bäume vor dem Wind. Nach einer Stunde gönnen wir uns eine kurze Pause, windgeschützt hinter einem Bauernhaus, auf 1'217 m bei der Centrale éolienne. Das ist das Juvent-Windkraftwerk der BKW auf dem Jura-Höhenzug Mont Crosin / Mont Soleil. Der Wind frischt auf, im Nebel «taucht» hie und da ein Windrad auf. Das Rauschen dieser Räder begleitet uns. Nach einer weiteren Stunde legen wir erneut eine kurze Pause ein.
Wir erreichen die Krete auf 1'290 m. Bald nähern wir uns dem grossen Sonnenkraftwerk auf dem Mont Soleil. Der Wind bläst uns ins Gesicht. Alle sind froh über die Stärkung im Restaurant «Le Manoir» auf Mont Soleil. Für die Strecke von knapp 7 km vom Mont Crosin bis zum Mont Soleil benötigten wir mit 3 Stunden wesentlich mehr Zeit als geplant. So entscheiden wir uns, mit der Standseilbahn vom Mont Soleil nach Saint-Imier zu fahren und von dort mit dem Postauto zurück zum Mont Crosin. In Saint-Imier wie auch auf dem Mont Crosin regnet es.
Zum Nachtessen verwöhnt uns der Wirt mit einem wohlverdienten Käsefondue. Mit Jassen und anderen Gesellschaftsspielen lassen wir den Abend ausklingen.
Im Namen aller Teilnehmenden danke ich Ute und Chlous für diesen besonderen und abwechslungsreichen Tag.
Doris Sägesser
Donnerstag, 19. Februar 2026
Der Blick aus dem Fenster am Morgen des dritten Tages sah nicht gut aus: dichter Nebel, Wind und Regen. Zuerst haben wir aber das feine Morgenessen genossen. Nach einer „Wetter-Krisen-Sitzung“ mit Abwägen vieler Möglichkeiten für oder gegen eine Durchführung der heutigen Tour haben wir uns gemeinsam entschlossen, die Tourentage abzubrechen, um nicht völlig durchnässt mit Bus und Zug heimzureisen.
Wir danken Ute für die gute Organisation und Chlöis für die umsichtige Führung der Tour auf den Mont Soleil am zweiten Tag. Wir haben trotz Wetterpech immer eine gute Stimmung gehabt.
Peter Stettler
Skitour Rossberg – Obere Buufal
Bei frischen Temperaturen, aber bester Laune trafen sich 15 motivierte SAC-ler:innen auf dem Parkplatz Rossberg. Die Route führte uns von dort Richtung Obere Buufal auf 1938 m ü. M. – und schon bald war klar: Das wird ein guter Tag für Körper, Geist und Skifelle.
Klöis bewies einmal mehr ein feines Gespür für Gelände und Verhältnisse und wählte eine Route, die sowohl konditionell als auch mental bestens passte. So erreichten wir den Gipfel gut gestimmt. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir ausgiebig unser Mittagessen und liessen den Blick schweifen – das Panorama ebenso beeindruckend wie die Tatsache, dass der Schnee deutlich besser war als erwartet.
Der Rückweg verlangte den Beinen dann doch noch ihren Tribut, aber genau so muss es sein: sportlich, zufrieden, müde. Den perfekten Schlusspunkt setzte wie immer das Gasthaus Rossberg mit seinen legendären Nussgipfeln und einem feinen Getränk – fast schon ein Pflichtprogramm.
Ein herzliches Dankeschön an Klöis und Ruth für die umsichtige Tourenleitung sowie an Hans für die wertvolle Mithilfe. Ein rundum gelungener Wintertag, der Lust auf mehr macht!
Sandra Büeler
Schneeschuhtour Chistihubel – 1060 hm
Trotz der nicht so anmächeligen Wettervorhersage machten wir uns auf den Weg zum Tschingelsee. Bis zur Grimmialp brauchten wir die Schneeschuhe noch nicht, obwohl die Strasse teilweise recht vereist war. Schon relativ bald nach der Grimmialp begrüsste uns unerwartet die Sonne. Nach einer kurzen Pause ging es weiter aufwärts, zum Teil über kurze steile Abschnitte Richtung Gipfel. Über 1000 hm mit den Schneeschuhen, da waren alle froh, oben angekommen zu sein und den verdienten Marschtee und Lunch zu geniessen. Da wir mit Timmy unterwegs waren, gingen wir natürlich nicht den gewohnten Weg zurück, sondern etwas weiter über den Grat und dann durch teilsweise steiles und felsdurchsetzes Gelände in schönem Pulverschnee Richtung Nordost über Chüegwindli zurück zum Tschingelsee.
Danke Timmy und allen Mitschneeschühler*innen für den schönen gemeinsamen Tag!
Ursprünglich war am 15. Januar eine Skitour auf die Trimlegable vorgesehen. Aber wegen ungünstigen Verhältnissen (Wärmeeinbruch) hat Chlous Bühler die Tour auf heute verschoben und da sich die Schneeverhältnisse zwischenzeitlich nicht verbessert haben, wechselte Chlous auch das Ziel der Tour von der Trimlegable auf den Puur.
Infolge einer Verletzung musste Chlous auf die Teilnahme verzichten. Er übergab die Hauptleitung an Ruth Oberer. Als zweiter Tourenleiter stellte Hans Bigler sein Können zur Verfügung.
Um 8:00 fahren wir von Grosshöchstetten Richtung Meniggrund.
Um 9:15 starten wir in Meniggrund (1328 m). Die Schneeverhältnisse in diesem ersten Teil der Tour sind nicht vielversprechend, aber wir lassen uns nicht entmutigen. Um 10:00 machen wir beim Familienbrätliplatz auf 1516 m einen ersten Trinkhalt. Bald wärmen uns die ersten Sonnenstrahlen. Die Sonne bleibt uns am Ende der Tour treu. Drei Viertelstunden später folgt ein zweiter kurzer Verpflegungshalt auf 1630 m. Die Schneeverhältnisse werden zunehmend besser. Wir queren die Alp Obergestelen (1800 m) und erreichen unser Zeil, den Puur (1923 m) um die Mittagszeit.
Unser Aufstieg hat sich gelohnt. Wir geniessen das Mittagspicknick und eine prächtige Rundsicht.
Die Schneeverhältnisse im oberen Teil sind viel besser als erwartet. Die Häge sind etwas «verfahren», aber von Bruchharst ist in der oberen Hälfte der Tour nichts zu spüren. Die Abfahrt ist eine Freude.
In der Getränke-Handlung Oey-Diemitigen lassen wir den schönen Skitag ausklingen. Im Namen aller Teilnehmenden danke Ruth und Hans für die kompetente Leitung.
Markus Sinniger
SAC-Sektion Grosshöchstetten, Gruppe G
Skitour Gestelengrat Sonntag, 18. Januar 2026
Sonntag, 18. Januar 2026, trafen wir uns um 09.40 Uhr auf dem Parkplatz Meniggrund, 1'304 m. Wir – eine Gruppe von 11 Personen zwischen 15 und 80 Jahren, mit einem Durchschnittsalter der ganzen Gruppe von 52 Jahren. Wir Älteren freuten uns über die Teilnahme von drei jungen Frauen aus der JO.
Um 10.00 Uhr starteten wir zu der gemütlichen Saison-Einstiegstour. Zwei Tourenleiter und ein Tourenleiter in Ausbildung betreuten uns. Zu unserer Überraschung trafen wir gute Schneeverhältnisse an.
Kurz nach dem Start war bereits Tenuerleichterung angesagt. Beim Brätliplatz auf 1'516 m erste kurze Trinkpause. Bei Obergestele schalteten wir eine längere Pause ein. Zwei Teilnehmende liessen sich bei einer Sennhütte nieder, alle anderen stiegen zum Gipfel auf. 13.10 Uhr erreichten wir den Gestelengrat auf 1'935 m und genossen die prächtige Rundsicht. Während den Pausen hatten sich die meisten schon verpflegt. Eine Mittagsrast erübrigte sich.
Der Aufstieg hat sich gelohnt. Wir kamen in Genuss einer schönen Abfahrt. Bereits 14.45 h traten wir die Heimreise an. Im Restaurant Adler in Latterbach liessen wir den sonnigen Tag in guter Gesellschaft ausklingen.
Im Namen der ganzen Gruppe danke ich den Tourenleitern für die gründliche Vorbereitung, die gute Führung und die wertvollen Ratschläge.
Doris Sägesser
Ausbildungstag Schnee und Lawine
Sonntag, 11.01.2026
Rossberg, Oberwil i. S.
06.01.2026, Tourenbericht «Hütlige Eich» T1, Auf: 180m, Ab: 180m, 6km, 2h30
Als Alternative zur Schneeschuhtour im Eriz, die leider wegen Schneemangel abgesagt werden musste, versammelten sich 15 Personen um 12:15 Uhr in Konolfingen beim Bahnhof.
Barbara Hofer führte uns zum neuen Schulgebäude, genannt das «Kaleidoskop», welches im August 2025 eingeweiht wurde. Ein Schulhaus, das für die Kinder und ihre Bedürfnisse steht.
Farben, Formen und Pädagogik in Harmonie mit der Architektur, welche Neugierde wecken soll, um das Beste für den Lebensweg der Lehrpersonen und Kinder herausholen zu können.
Eine Schullandschaft der Zukunft. Wer neugierig geworden ist, dem empfehle ich den Film, welcher auf der Internetseite Einblick gibt.
https://www.kind-im-zentrum.ch/
Vielleicht ging manchem derselbe Gedanke wie mir durch den Kopf, schade bin ich kein Kind mehr, ich würde gerne hier in die Schule gehen.
Wir begaben uns auf den Dürrenmatt Weg durch den Lochbergwald hügelauf in Richtung Hütlige. Vom Aussichtspunkt Rüteli Pt 816 sah man, trotz Bewölkung, die Stockhornkette und weit bis ins Oberland, aber es war kalt, deshalb teilten sich die Dreikönigskuchen schnell auf.
Bis dann aber die Schweiz in eine Monarchie gestürzt wurde und die Schweizer Tageskönigin oder der Tageskönig feststand, dauerte es etwas länger, da die Nuss, im selbst gebackenen Kuchen, sich nicht finden lassen wollte. (Wahrscheinlich wollte jemand die Demokratie retten). Doch zu guter Letzt, traf es Niklaus Bühler, der gekrönt wurde.
Abwärts ging es über leicht verschneite Felder, und zweimal unter einem Zaun hindurch, über die Wolfmatt, in den Park von Schloss Hünigen, mit seinen besonderen Bäumen und Skulpturen. Ganz in der Nähe empfing uns Urs Schneider in seinem Zuhause mit Merängge, Nidle und anderen Köstlichkeiten. Ein wärmender Abschluss einer interessanten Nachmittagswanderung, an einem Wintertag, an dem man lieber hinter dem Ofen sitzt und nicht in die Kälte raus will.
Es hat sich gelohnt. Vielen Dank an Barbara, Urs und allen Beteiligten für den schönen Start in das kommende Wanderjahr.
Ute Meerstetter
Zollbrück - Hasle-Rüegsau
Mit dem ÖV reisten wir nach Zollbrück, wo wir mit Sonnenschein begrüsst wurden. Nach einer Stärkung im Bäckerforum nahm unsere Gruppe, bestehend aus 24 Personen, den Weg entlang der Emme unter die Füsse.
Durch Auenwälder, oft mit Blick auf Schwellen und Kiesbänke, wanderten wir bis zur Feuerstelle Gohlhusbrügg, ein idealer Ort für die Mittagsrast.
Von guten Beobachtern wurden auf dem Wasser Gänsesäger gesichtet. An Grösse übertreffen sie bei uns alle Schwimm-und Tauchenten. Auffällig ist der lange schmale, rötliche Schnabel, der an der Spitze einen Haken aufweist. Sie ernähren sich hauptsächlich von jungen Fischen und sind deswegen nicht überall gerne gesehen.
Schon bald wurde es kühl und wir setzten unseren Weg Richtung Lützelflüh zügig fort.
Dort wurden wir von Lorenz Aeschlimann für eine Betriebsführung bei der Firma Kentaur erwartet.
Kentaur stellen im Auftrag ihrer Kunden in der ganzen Welt Flakes, Pops, Granulate und weitere Produkte aus Getreide her.
Mit Leuchtwesten, Kopf- und Bartbedeckung ausgestattet, wurden wir in 3 Gruppen durch die Produktionshallen geführt. Die verschiedenen Prozesse wurden uns erklärt und viele Frage beantwortet.
Nicht nur die Vielseitigkeit der Produkte, wie bio, demeter oder zertifizierte glutenfreie Cerealien imponierten uns, sondern auch die riesigen Mengen an Getreide, die bei Kentaur verarbeitet werden.
Zum Schluss durften wir noch eine Packung Cerealien mit nach Hause nehmen.
Von Lützelflüh nach Hasle-Rüegsau war es nicht mehr weit. Nach überqueren der Hängebrücke, konnten wir uns schon bald in der Bäckerei Meier zu einem Schlusstrunk niederlassen
Da dies die letzte Tour im Jahr 2025 war, gab uns Ute folgendes Zitat von Albert Schweitzer mit auf den Weg:
Ein Optimist ist eine Person, die überall ein grünes Licht sieht
Ein Pessimist sieht nur das rote Stopplicht
Der wirklich Weise ist farbenblind
Herzlichen Dank an Ute und Markus für die schöne Wanderung und fürs Organisieren dieser interessanten Betriebsführung
Barbara Hofer
Herbstzauberwanderung Gummischlucht SAC Senioren
Bei schönstem Wetter starten wir mit einer Gruppe von 18 Leuten in Grosshöchstetten Richtung Thun, wo noch weitere 5 Personen dazu steigen. Wir sind eine gut gelaunte, ansehnliche Truppe, die mit dem STI Bus nach Beatenbucht (565 m) fährt.
Kurz nach 9.00 Uhr wandern wir los, erst ein kurzer Aufstieg zum Panorama Rundweg Thunersee. Via Merligen geht es aufwärts zum Wiler Bärenegg (689 m). Mit Blick auf den Niesen und das Stockhorn geht es weiter bis Sigriswil auf knapp 800 m. Wir wandern durch einen buntverfärbtem Wald bei tiefblauem Himmel aber zwischendurch watteartigen Wolken, das Laub raschelt unter unseren Füssen, mit Rundblick auf die Berner Alpen, teilweise schneebedeckt, es ist traumhaft.
Wir picknicken in Sigriswil hoch über dem See und geniessen den Rundblick, es könnt nicht schöner sein.
Anschliessend steigen wir über den «Kirchweg» hinunter in die Gummischlucht (700 m) und dann wieder hoch nach Aeschlen (790 m). steiler Abstieg und Aufstieg von ca. 100 Hm, aber gut zu bewältigen.
Bereits sind wir am Ende unserer Tour angelangt, bei uns stellt sich ein leichtes Bedauern ein, schon vorbei! Im Restaurant Panorama geniessen wir noch ein Getränk und so am Vorbeigang retten wir eine Wespe aus dem Panache.
Einige von uns haben noch nicht genug, wir gehen kurz zurück zur Hängebrücke und machen ein paar Schritte darauf um die leichte Schwingung zu fühlen.
Per STI und Bahn geht es anschliessend heimzu mit einem glücklichen Gefühl und einer unvergesslichen Erinnerung im Gepäck.
Ganz herzlichen Dank an die Tourenleiter Markus Sinniger und Doris Sägesser.
Ernst und Edith Aeberhard
Bericht zur Seniorenwanderung
Murten -Avenches vom 14. Oktober 2025
T1 / auf 240 m / ab 250 m / Dauer ca. 3:45 h / D = 13 km
Tourenleitung Ute Meerstetter mit Barbara Hofer
Bericht Hanspeter Heierli
Der Einladung zur 13 km langen Herbstwanderung von Murten nach Avenches folgten 12 Teilnehmende. Das Wetter zeigte sich mit Hochnebel der Jahreszeit entsprechend herbstlich, jedoch niederschlagsfrei.
Die Anreise ab Grosshöchstetten mit der Bahn bescherte den Teilnehmenden eine unerwartete Aufregung. Vor Gümligen musste der Zug einen ungeplanten, mehrminütigen Halt einschalten. Da die fahrplanmässige Umsteigezeit in Bern von Gleis 2 nach Gleis 13 lediglich sieben Minuten betrug, wurde es knapp – sehr, sehr knapp! Trotz unserer Bemühungen mit langen und eiligen Schritten den Zug Bern - Murten auf Gleis 13 zeitgerecht zu erreichen, waren wir ca. zwei Minuten zu spät. Zu unserem Glück blockierten zwei Wanderkollegen, die auf anderem Weg nach Bern gereist waren, die offenen Türen des Zuges, so dass wir noch zusteigen konnten. Uff – das war mehr als knapp. Etwas atemlos und erleichtert freuten wir uns, dass der Wandertag wie geplant weitergeführt werden konnte.
Vom Bahnhof Murten spazierten wir den speziell gestalteten Vorgärten der Stadtmauer entlang zum Aufstieg auf die Wehrmauer. Wir genossen idyllische Aussichten auf das Städtchen und die Umgebung, insbesondere auch in Richtung unseres späteren Wander-Zwischenziels, dem Gelände und dem Hügel der Schlacht von Murten von 1476, dem «Boi Domingue», zu Deutsch «Bodemünzi». Nach dem Abstieg von der Stadtmauer erreichten wir das Denkmal des in Murten geborenen Albert Bitzius, besser bekannt unter seinem Pseudonym Jeremias Gotthelf. Einige Teilnehmende konnten interessante Anekdoten aus dem Leben und Wirken des Schriftsellers zum Besten geben. Es bot sich an, das Gruppenfoto mit Jeremias Gotthelf anstelle des fotografierenden Berichterstatters aufzunehmen:
Im Tea-Room Beeler in der Altstadt genossen wir den Startkaffee mit Gipfeli, der von Barbara Hofer anlässlich ihrer soeben abgeschlossenen Ausbildung zur SAC Wanderleiterin offeriert wurden. Barbara sei auch an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. Wir freuen uns, im nächsten Jahr an den von ihr vorbereiteten und geleiteten Wanderungen teilnehmen zu dürfen!
So gestärkt machten wir uns auf den Weg auf das «Boi Domingue / Bodemünzi», dem im Süden der Stadt gelegenen „Feldherrenhügel“, auf dem Karl der Kühne 1476 seine Zelte errichtet und von dort aus sein Burgunder Heer und die Belagerung der Stadt kommandiert hatte. Am 22. Juni 1476 gelang es den Eidgenossen, mit einem Überraschungsangriff das burgundische Heer zu überrumpeln und Karl den Kühnen vernichtend zu schlagen. Informationstafeln geben vor Ort Auskunft über die damalige Schlacht bei Murten. Dabei tauchte die Frage auf, wo Karl der Kühne was verloren hatte. Die recherchierte Antwort darauf ist: In der Schlacht bei Grandson verlor Karl der Kühne „das Gut“ (seinen Schatz und seine Kriegsbeute), in Murten „den Mut“ (seine Armee und seine Zuversicht) und in Nancy „das Blut“ (sein Leben).
In der Nähe von Courgevaux hielten wir an einem geeigneten Platz mit Tischen und Bänken Mittagsrast.
Anschliessend wanderten wir durch idyllische Freiburger Landschaften über Schotter- und Asphaltwege nach Aventicum Porte de l’Est. Die Gründung von Aventicum war ein schrittweiser Prozess. Die Anfänge als keltische Siedlung gehen auf die Zeit um Christi Geburt zurück, mit ersten Bauten ab etwa 5 n. Chr. Die eigentliche Stadtanlage und der Aufbau als römisches Zentrum der Helvetier erfolgten nach der Eroberung durch das Römische Reich in den ersten Jahrzehnten nach Christi Geburt. Der römische Kaiser Vespasian erhob Aventicum im Jahr 71/72 n. Chr. zur Koloniestadt. Im 1. Jahrhundert hatte die Stadt etwa 20’000 Einwohner. Nach der Römerzeit diente das römische Aventicum als Steinbruch. Die Reste von wenigen Gebäuden sind heute noch sichtbar.
Im Museum beim Amphitheater erfuhren wir in einem eindrücklichen Video das Wichtigste über die Entstehung und den Niedergang von Aventicum.
Nachdem es uns gelungen war, im historischen, fast menschenleeren Städtchen schlussendlich im Hotel La Couronne ein geöffnetes Restaurant zu finden, konnten wir den Abschluss der Wanderung mit einem Glas Weisswein vom Murtensee oder einem anderen Getränk würdig begehen.
Zwischenfallsfrei reisten wir von Avenches via Kerzers und Bern zurück nach Hause.
Herzlichen Dank an die Wanderleiterin Ute Meerstetter. Die Tour war sorgfältig durchdacht, perfekt geplant, eindrücklich, gut geführt und stets im Zeitplan! Wir haben einiges über die Schlacht von Murten 1476 und die Römer in Avenches erfahren und vor Ort gesehen.
Hanspeter Heierli
16.10.2025
Herbst Bike-Tour 11. Oktober 2025: Start in Grosshöchstetten, Aufstieg zum Arniberg – Trail nach Landiswil – Schwanden – Mützlenberg – Moosegg – Schlaufe übers Hinterkänelthal zurück nach
Grosshöchstetten. Auf-/ Abstieg 925m / 925m, Fahrzeit ca 3,75h, 7 Biker mit Tourenleiter,
G-Tour Nr. 6 Aabeberg
Samstag, 04. Oktober 2025
Rundwanderung: Kiental – Spiggegrund – Chanzel – Aabeberg – Chanzel – Tschugge – Bir Alperueh
T2 / T3 / T3+
11.5 km / 1175 Aufstieg / 986 Abstieg / 5.5 H
Mitwandernde: Ariel, Beat I., Beat R., Robert, Pesche
Der Entscheid zur Durchführung der Wanderung fiel erst am Freitag, da die Wetterprognosen sehr instabil waren. Aufgrund von Ersatzbussen ab Konolfingen entschieden wir uns, die An- und Rückreise mit dem PW zu machen. Die Fahrt an unseren Startpunkt in Kiental verlief ruhig, sodass wir pünktlich losmarschieren konnten.
Unser Weg führte uns leicht ansteigend ins Nebental Spiggegrund. Auf der Höhe "Alt Weid" (1301 m ü. M.) legten wir eine kurze Rast ein und stärkten uns, bevor wir den steileren Aufstieg Richtung Aabeberg in Angriff nahmen.
Je höher wir kamen, desto stärker wurde der Wind. Wir beobachteten aufmerksam die ziehenden Wolken und hofften, dass sich die Wetterprognosen mit der Realität decken würden.
Auf halber Höhe gönnten wir uns eine weitere Pause. Pesche leitete uns sicher und in gutem Tempo weiter bis zur Chanzel. Die letzten Höhenmeter bis zum Aabeberg (1964 m ü. M.) waren windig und deutlich kühler. Doch wir hatten Glück: Oben angekommen, durften wir einen fantastischen Rundblick in herbstlichen Farben und Mustern geniessen.
Die Mittagspause verbrachten wir gemütlich auf der Bank vor der Alphütte – ein Genuss für Körper und Seele.
Der Abstieg führte uns auf der Kientalerseite über abwechslungsreiche, wunderschöne Wanderwege. Nach gut zwei Stunden erreichten wir das Tal. Beat I. entschloss sich spontan, die 4 km nach Kiental zu joggen, um ein Auto zu holen, während wir es uns im Restaurant mit einem kühlen Getränk gutgehen liessen. Er traf gerade rechtzeitig ein – mit den ersten Regentropfen, die den Boden abkühlten. Gratulation, Beat, zu diesem zusätzlichen Effort!
Herzlichen Dank allen Mitwandernden – es war ein wunderschöner Tag und ein gelungener Abschluss der Sommersaison für die G-Gruppe.
Gruss, Astrid
Senioren Wanderung 30.September 2025
Gspon - Gibidumsee - Visperterminen
Leitung: Urs Schneider und Barbara Hofer
Bei kühlem Wetter und bedecktem Himmel trafen ein Teil der Teilnehmer beim Bahnhof Grosshöchstetten ein. Mit der Bahn ging es Richtung Thun, wo noch der Rest der Teilnehmenden hinzu kamen.
Im reservierten Bahnwagen, Richtung Spiez-Reichenbach, durch den Lötschberg Tunnel, erreichten wir bei Sonnenschein und blauem Himmel Visp. Weiter nach Stalden-Saas und von dort brachte uns die Gondel nach Gspon. Gspon ist ein autofreies Bergdorf.
Gestärkt durch Kaffee und Gipfeli starteten wir unsere Wanderung.
Der Höhenweg ist ein Teilstück der Walserwanderung Zermatt-Kleinwalsertal. Der schön ausgebaute Weg führte uns auf und ab durch den alten, geschützten Lärchen- und Arvenwald, Richtung Sädolti. Märchenhaft, die Aeste behangen mit Flechten, rot verfärbte Heidelbeestauden und ab und zu lag noch etwas Schnee vom Wochenende. Es bot sich auch immer wieder einen Blick zurück, um die schneebedeckten Berge zu bewundern. Wie heissen sie nun:?
Weisshorn? Balfrin? Barrhorn? Dom? Wir waren uns nicht immer einig, so kam uns das Lied von Tinu Heiniger in den Sinn:
Morgeliecht, Lied vo de Bärge.
Bei angenehmer Temperatur und Sonnenschein machten wir Mittagsrast. Picknick aus dem Rucksack. Weiter ging die Wanderung nun oberhalb der Waldgrenze Richtung Gibidumpass 2200m.
Hier kreuzen sich einige Wanderwege, zum Beispiel der Höhenweg nach Simplon-Pass (einen Teil der Suone Heido entlang)
Beim Gibidumsee eine kleine Rast, dann weiter den zum Teil steilen Weg nach Giw. Mit dem 2er Sesselilift nach Visperterminen. Jeder 2. Sessel ist wunderschön auf der Seite mit Sommerflor geschmückt.
Visperterminen wird auch Heidadorf genannt und hat den höchstgelegenen Weinberg. Hier kommt der bekannte Heida-Weisswein aus der St. Jodernkellerei her. Im Rest. Rothorn genossen wir zum Abschluss von unserer Wanderung, leider auch die letzte geführte Wanderung von Urs, diesen edlen Tropfen.
Mit dem Postauto Fahrt nach Visp und mit der Bahn zurück zu unserem Ausgangspunkt, wo wir 18.04 gutgelaunt eintrafen.
Herzlichen Dank an Urs und Barbara für den schönen und abwechslungsreichen Tag.
Therese Iseli
Rophaien
Samstag, 20.09.2025
( LK 1172 )
Für die heutige Tour waren Frühaufsteher gefragt. Beim Klingeln des Weckers - noch vor vier Uhr
in der Früh - hätten sich Nachteulen sicher nochmals umgedreht.
Kurz nach fünf Uhr bestiegen Pesche, Barbara, Ruedi und der Schreiberling in Konolfingen die S2
nach Bern. Dort durften wir Astrid begrüssen. Mit Umsteigen in Luzern und Arth Goldau erreichten
wir Sisikon, am Urner-Becken des Vierwaldstättersees. Mit Priska und Beat wuchs hier unser
Team auf 7 Personen an.
In einem 22-plätzigen Kompaktbus erreichten wir über eine kurvenreiche, enge Strasse um 9 Uhr
die Station Post in Riemenstalden (1030 m.ü.M.).
Zu Beginn der T2-T3-Wanderung führte uns der ansteigende Pfad im Zick-Zack durch einen
kühlen Wald, über den Weiler Schwändi, zu den Häusern von „Butzen“. Das folgende Teilstück
verlief deutlich erholsamer, in weitem Bogen um einen grünen Talkessel, zur Stockalp. Bis zum
mächtigen Gipfelkreuz wurde es dann richtig steil.
Nach gut drei Stunden standen wir auf der Kuppe des Rophaien, dem 2078 m hohen Berg mit dem
etwas seltsamen Eigennamen. Hier waren wir nicht die Einzigen. Die umwerfende Rundsicht bei
stahlblauem Himmel hatte noch viele weitere Wanderer angelockt.
Übrigens: Das imposante, mit Aluminium verkleidete Kreuz ist 10,4 m hoch und 7,1 m breit; es wird
jeweils am 1. August beleuchtet.
Etwas abseits des Gipfels genossen wir die Mittagsrast. Gegen Norden erblickten wir viel
Bekanntes: den Fronalpstock, den Kurort Seelisberg, den Bürgenstock, die Rigi, die beiden
Mythen, die Rossberg-Kette und in der Ferne auch noch Luzern.
Der steinige Abstieg - vorerst auf unserer Aufstiegsspur - erforderte grosse Vorsicht. Ab der
Stockalp wählten wir den Weg vorbei am idyllischen Alpler See und weiter durch einen moosigen
Bergwald zum Ausgangspunkt Riemenstalden.
Auf der Terrasse des Restaurants „Kaiserstock“ konnten wir, in Selbstbedienung, unseren ärgsten
Durst löschen. Mit der Rückfahrt durchs Entlebuch erreichten wir - müde und hoch zufrieden - um
19 Uhr Grosshöchstetten.
Neben den gut 5 Stunden reine Wanderzeit verbrachten wir 6 Stunden im ÖV. Die lange Reise in
den Kanton Uri hat sich aber für uns routinierte G-Berggänger trotzdem mehr als gelohnt.
Für die zündende Tour-Idee mit dem spektakulären Aussichtsberg und für die perfekte
Durchführung gilt ein herzlicher Dank dem versierten Tourenleiter Pesche/Peter Straumann und
der Co-Leiterin Astrid Gisler!
Peter Freiburghaus (noch ohne KI erstellt)
Sentiero Alpino Calanca 08.09. – 13.09.2025
Das Trekking – Abenteuer beginnt eigentlich schon eine Woche vor dem Start bei mir
Zuhause in Oberhofen, wo wir uns alle zur Vorbereitung treffen. Ich freue mich extrem, dass
sich für diese aussergewöhnliche Tourenwoche 6 Teilnehmer angemeldet haben (max 7
wegen dem Ganan-Biwak). Mit dabei waren nun Christine und Sämu Siegenthaler, Petra
Widmer, Rüedu Kropf, Robert Meerstetter und ich. Der Sentiero Alpina Calanca ist eine Perle
des alpinen Trekkings in einer unvergleichlichen, wilden Landschaft mit wunderschönen
Seen, sehr ausgesetzten Passübergängen und Gratwegen. Vorerst gab es aber viel zu
besprechen und zu erläutern: Wie sehen die Tagesetappen aus? Was für Ausrüstung braucht
es? Was wollen wir jeweils in den Biwaks gemeinsam kochen (wir müssen es ja dann auch
einige Tage mittragen)? Wer kauft was ein? Wollen wir am Vortag anreisen oder nach der
langen Anreise gleich die erste Etappe anhängen?
Obwohl die Wochen-Wetterprognose sehr durchzogen aussieht, entscheiden wir uns das
Calancatrekking trotzdem durchzuführen (zum Glück, wie sich im Nachhinein zeigte).
Abbrechen können wir bei unerwartet schlechtem Wetterausgang ja dann immer noch…und
wir sind ja schliesslich alles Outdoor-Erprobte Berggänger und nicht aus Zucker :-)
Anreisetag Montag 8. September
So starteten wir am Montagmittag 8. September frohen Mutes und mit vollbepackten
Rucksäcken (einige mit über 12 kg) mit dem Voralpenexpress nach Chur und weiter mit dem
Postauto nach San Bernardino. Dort liessen wir uns im Hotel Bellevue erstmal so richtig
verwöhnen, genossen ein wunderbares Wild-Znacht und ein letztes Mal ein komfortables
Bett mit weichem Duvet und Dusche im Zimmer…
Erste Etappe Dienstag 9. September San Bernardino – Rifugio Pian Grand
Um 8.00 trafen wir uns ausgeschlafen beim reichhaltigen Frühstücksbuffet um noch einmal
so richtig zuzuschlagen, denn es regnete in Strömen. Aber wir sahen auf dem Wetterradar,
dass das Gewitter um 10.30 vorbei sein sollte. Und so war es auch: um 10.30 starteten wir
mit dem schönen Aufstieg durch die Wälder des Bosch d’Isola zur Alp Confit auf 2259 m. Bei
den vielen Seelein machten wir den Mittagesrast, da sich die letzten Nebelschwaden
verzogen und wir schon arg ins Schwitzen kamen. Weiter gings über den Pass de la
Cruesta, neben dem Piz d’Arboela vorbei über den Pass Bocca de Rogna. Nach jeden Pass
eröffnet sich eine neue Landschaft, die es zu bestaunen gilt. Ein kurzer Abstieg und schon
entdecken wir weit oben die beiden Biwak-Tobleronehäuschen. Genau um 17 Uhr konnten
wir das sauber aufgeräumte Biwak in Beschlag nehmen. Wir hatten längst genügend Platz,
waren wir doch allein und konnten uns somit die Schlafplätze selber aussuchen.
Christine und Sämu machten sich schon bald auf dem Gasherd ans Kochen und ich
bereitete das Dessert vor, das natürlich auch in den Biwaks nicht fehlen durfte. Nach dem
gemütlichen, feinen Nachtessen bei Härdöpfustock, Fleischchrugeli und Vanillecreme gingen
wir zufrieden und müde ins Huli.
Stefan Suter
Mittwoch, 10.09.2025, Etappe 2, Rifugio Pian Grand - Rifugio Ganan
Rifugio Pian Grand - Pass Ovest dell Alta Burasca - Lagh de Trescolmen - Mottan - Bocchetta del Büscenel - Rifugio Ganan
Auf- und Abstieg: knapp 1000Hm, Distanz: knapp 10km
Dieser Mittwoch begann eigentlich schon eine Woche zuvor – mit der intensiven Konsultation verschiedener Wetterdienste. Für Dienstag und Mittwoch sagten alle Prognosen starke Niederschläge voraus. Eine Absage oder ein Hüttentag im Regen standen im Raum. Mit jedem Tag verdichteten sich die Vorhersagen: Es sollte am Mittwoch zu einem durchgehenden, intensiven Dauerregen kommen. Und tatsächlich begann kurz nach Mitternacht das Prasseln auf die Blechdächer der beiden Hütten. Nun gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man genoss die wohlige Wärme und das beruhigende Trommeln des Regens im Trockenen – oder man überlegte sich, wie man am folgenden Tag die heiklen Passagen im strömenden Regen meistern könnte.
Doch es kam anders: Gegen 10:30 Uhr setzte überraschend eine Regenpause ein, und wir brachen zur Wanderung Richtung Rifugio Ganan auf. Zwischendurch lichteten sich die Wolken sogar so weit, dass blaue Flecken am Himmel sichtbar wurden. Entgegen allen Prognosen erreichten wir die Selbstversorgerhütte Rifugio Ganan gegen 17:00 Uhr trocken. Kaum hatten wir jedoch die Rucksäcke vor der Hütte abgestellt, setzte leichter Regen ein. Allein die Tatsache, nicht völlig durchnässt angekommen zu sein, löste bei uns Glücksgefühle aus. Die kleine Spitzhütte Ganan, mit einer Grundfläche von nur etwa 3,5 x 7 Metern inklusive „Küche“, hätte für tropfende Kleidung ohnehin kaum Platz geboten.
Eine zweite Wolldecke pro Person – der Stauraum fehlte dafür schlicht – hätte uns eine etwas längere Nachtruhe beschert. Ruth Oberer, Gastgeberin der nachfolgenden Cabanna Buffalora, meinte trocken, wir sähen alle übermüdet aus. Von ausgehungert sprach sie nicht – dank Christine hatten wir nämlich fürstlich gegessen.
Die Wanderung selbst an diesem Mittwoch geriet beinahe in den Hintergrund, überschattet von den Regenwolken. Dennoch konnten wir noch feststellten, und das gilt für alle Etappen: Die Einstufung «Bergwanderwege T3» trifft nicht zu. Der Sentiero Alpino Calanca bot uns ein echtes alpines Abenteuer (Alpinwandern T4), das selbst ich – beim zweiten Mal – so schnell nicht vergessen werde.
Robert Meerstetter
Donnerstag, 11.09.2025, Etappe 3, Rifugio Ganan – Capanna Buffalora
Nach einer Nacht mit wenig Schlaf im Refugio Ganan sind wir froh aufstehen zu können und
zu frühstücken. Wir, das sind Stefan, Robert, Samuel, Christine, Petra und Ruedi. Frisch
gestärkt nehmen wir bei schönstem Wetter um ca 8.00 den Weg Richtung Capanna
Buffalora unter die Füsse. Anderthalb Stunden später stehen wir auf dem Piz Ganan bei den
beiden grossen Steintürmen. Unser Weg führt uns weiter zu einem Pass, wo wir einen
wunderbaren Blick auf den Lagh de Calvaresc haben. Von hier aus hat er eine perfekte
Herzform, darum wird er auch Härzlisee genannt. Wir machen einen Abstecher auf den Piz
Arbion auf 2'506 müM, ein sehr lohnender Aussichtspunkt. Vom Gipfel zurück machen wir
Mittagspause beim Härzlisee, bevor wir zur Capanna Buffalora (2'078 müM) weiter wandern.
Nach anderthalb Stunden kommen wir dort an und werden von Ruth und Regina, den beiden
Hüttenwartinnen, mit einem warmen Tee herzlich empfangen. Diese Hütte befindet sich in
einer schönen Umbgebung mitten im Lärchenwald, auch ein kleiner Moorsee hat es in der
Nähe. Bei einem feinen Nachtessen lassen wir den Tag ausklingen und legen uns zur
wohlverdienten Ruhe. Das Wetter war bis jetzt immer viel besser als die Prognose und so
verbringen wir eine erlebnisreiche und schöne Woche miteinander. Ich danke Stefan und
robert im Namen aller für die Organisation und kompetente Führung!
Ruedi Kropf
Freitag 12.09.2025, Etappe 4, Capanna Bualora – Alp Fora
Um 7 Uhr treen wir uns zu einem reichhaltigen Frühstück. Wider Erwarten regnet es noch und
wir beschliessen eine Stunde später aufzubrechen. Um 9 Uhr beginnen wir gemütlich durch den
Lärchenwald aufzusteigen. Zuoberst auf dem ersten Grätchen beginnt es wieder zu regnen und
wir bewundern die hier so zahlreich blühenden Edelweiss. Im Regenzeug steigen wir ab auf den
Pass de Bualora und schon hellt es wieder auf. Wir steigen auf zum Fil de Nommom (Punkt
2426). Der spektakuläre Abstieg beginnt mit einer steilen Treppe. Aufmerksam beobachtet
werden wir von zwei alten Steinböcken, welche sich durch unsere Nähe nicht aus der Ruhe
bringen lassen. Wir nehmen uns etwas Zeit und freuen uns, die schönen Tiere so nahe
bewundern zu können. Es folgt ein sehr ausgesetzter Wegabschnitt, welcher unsere ganze
Aufmerksamkeit erfordert. Zuhinterst im Talkessel, bei Punkt 2295, machen wir eine Znüni
Pause. Knapp an der Baumgrenze des Lärchenwalds führt uns ein etwas gemütlicherer Teil bis
Motta de Perdul, wo wir das Mittagessen und die wärmenden Sonnenstrahlen geniessen. Gut
gestärkt steigen wir erneut ab und traversieren in den nächsten Talkessel. Unterwegs treen wir
die ersten und einzigen Berggänger, die uns entgegenkommen. Es folgen eine überhängende
Leiter und einige Felspassagen mit Ketten durch die Aurigliaschlucht hinauf zum Punkt Mottone.
Dort machen wir eine letzte Pause, bevor wir zum Rifugio Alp di Fora absteigen, unserem
heutigen Tagesziel. In den letzten Sonnenstrahlen geniessen wir einen Apéro. Wir machen Feuer
im Holzofen und Stefan verwöhnt uns in der wohlig warmen Hütte mit einem feinen Steinpilz-
Risotto.
Petra und Christine
Samstag 13.09.2025, Etappe 5, Alp Fora – Santa Maria
Bei Kaee und Müesli beginnen wir den Tag und sind 8.30 Uhr startklar für die Heimreise. Bevor
es soweit ist, wartet auf uns die Wanderung hinunter nach Santa Maria. Der steile Abstieg ist
nass vom Regen in den frühen Morgen-Stunden und führt uns zuerst durch Lärchen-, später
Tannenwald. Die Sonnenstrahlen zaubern eine mystische Stimmung durch den Nebel. Nach ca.
2.5 Stunden erreichen wir das malerische Dorf Santa Maria mit seinen rustikalen Steinhäusern
und dem Castello di Santa Maria. Mit dem Postauto und dem Zug reisen wir via Bellinzona nach
Hause.
Der abwechslungsreiche Sentiero Alpino Calanca in der schönen und wilden Natur hat uns sehr
beeindruckt. Wir haben zusammen eine wunderbare Zeit verbracht. Unseren Tourenleitern
Stefan und Robert danken wir herzlich für die gute Organisation.
Petra, Ruedi, Samuel und Christine
Brünig - Wilerhorn - Brünig
Bergwanderung vom 07.09.2025
Tourenleitende: Daniela Wenger und Jonas Meerstetter
T2-3+, >1000Hm, Wanderzeit ca.5.30 h, D 12.9 km
Per Shuttle Schlosswil - Grosshöchstetten - Steffisburg fahren wir zu fünft Richtung Brünig Pass. Bei herrlichem Wetter und guter Weitsicht starten wir unsere Tour auf abwechslungsreichen Wegen über Weiden, Waldstücke und und teils felsigem Gelände Richtung Wilerhorn. Mehrere Aussichtspunkte mit alpiner Fernsicht (Brienzer- und Thunersee, Berner Hochalpen, Brienzergrat, Lungernsee, Sarnersee, Alpnachersee, ein Teil des Vierwaldstättersees, Höch Gumme) begleiten uns. Die 1000Hm machen Hunger und Durst, unterhalb des Hauptgipfels gönnen wir uns den Mittagshalt, umgeben von der typischen Alpenflora und unterschiedlichen Stein- und Grasarten.
Bei Teiffengrad biegen wir in unsere Abstiegsroute ein, die teils schmal ist und guteTrittsicherheit erfordert. Die steilen Restwege zum Ausgangspunkt fordern uns noch einmal, was unsere erfahrenen (und überreifen 😀) SACler nicht hindert, mit Hüpfern die Wege hinunter zu schreiten. Bei einem kühlen Getränk lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Herzlichen Dank allen Mitwanderinnen und Mitwanderer für das Gelingen dieses schönen Tages.
Sandra Büeler
Tourenleitende Barbara Hofer und Markus Sinniger
T2/T1, >530Hm, 17 Teilnehmende, Wanderzeit ca.4.00 h, D 9 km
Zum vereinbarten Zeitpunkt besammeln sich einige Gruppenteilnehmer am Bahnhof Grosshöchstetten. In Konolfingen und Bern stossen noch einige weitere Teilnehmer/innen dazu.
Mit Bahn und ab Fribourg mit einem komfortablen Linienbus fahren wir weiter an die Gestade des Schwarzsees. In Gypsera am Schwarzsee kann der Tourenleiter Markus 7 Männer und 10 Frauen zur Tour begrüssen und zum Startkaffee einweisen. Das Wetter ist fantastisch, die Sicht sehr klar und die Temperatur angenehm. Unser Weg führt uns am rechten Seeufer entlang, stets steigend durch zum Teil felsiges Gelände und bei dem angenehmen Schritttempo einfach zu begehen. Weiter oben stossen wir auf ausgedehnte Bergwiesen mit Kühen und Glockengeläute, was sehr gut zum hervorragenden Wetter passt. Einige zum Teil bewirtschaftete Alphütten säumen unseren Weg. Kurz vor dem Pass noch ein kurzer Trinkhalt, um den hervorragenden Weitblick zu geniessen und die Rätsel um die Namen der Berge ringsum zu bestimmen. Als alle (fast) einig sind, geht es weiter und kurz darauf, um die Mittagszeit erreichen wir die Passhöhe. Die Zacken und Zinnen des Gastlosengebirges auf der gegenüberliegenden Talseite dominieren das Blickfeld. Das Tal mit dem Dorf Jaun ist von hier oben nicht einsehbar.
Alsdann geht es weiter recht steil bergab Richtung Dorf Jaun. Zuerst auf einer Fahrstrasse, dann auf Bergwanderwegen, die zum Teil recht ruppig angelegt sind. Unterwegs treffen wir noch auf Truthennen und Truthähne, die uns neugierig beäugen!
Angekommen in Jaun geht es zuerst auf den Friedhof bei der neuen Kirche, ein echtes kulturelles Erbe. Die Kruzifixe sind in Reih und Glied aufgestellt, sie sind aus Holz geschnitzt und mit handgeschnitzten Flachreliefs versehen, die das Leben, die Arbeit und Leidenschaften der Menschen darstellen, die dort ruhen.
Nach dem Schlusstrunk und dem Abrechnen im Garten des Restaurants, geht es über die Strasse, wo sich die Haltestelle für den Linienbus befindet, der uns über den Jaunpass nach Boltigen bringt. Die Fahrt über den Jaunpass finden wir bemerkenswert. Auf der Jaunseite steil, felsig über Schluchten und Gräben, auf der Boltigenseite über eher glatte weiträumige Alpweiden in langen Kurven hinunter nach Boltigen im bernischen Simmental.
In Boltigen besteigen wir die Bahn, die uns ohne Zwischenfälle via Spiez nach Thun bringt. Einige verlassen uns hier bereits, da sie einen anderen Heimweg antreten. In Thun gibt es noch kurz ein „Gjufel“, um das Bähnli nach Grosshöchstetten nicht zu verpassen.
Unseren Tourenleitern Barbara und Markus ein grosses Kompliment. Alles war tip top organisiert und vorbereitet.
Biglen, 28. August 2025
Jakob Fuhrer
G-Tour Ochsenhorn
Samstag, 23. August 2025
15.9 km / 1003 Aufstieg / 984 Abstieg / 5 H 45 Min.
Wetter: Vormittag eher bewölkt, Nachmittag immer mehr Sonne, angenehme Wandertemperaturen
Mitwandernde: Carmela, Barbara G (neu), Erika (SAC Wallis), Helena (Schnupper), Ruth, Martin, Paul, Peter F., Philippe Rico, Robert, Ruedi / Leiter: Stefan, Co-Leiterin: Astrid
G-T
Eine wunderschöne, abwechslungsreiche Wanderung über dem Heidadorf im Wallis mit Sicht auf die höchsten Walliser-Viertausender.
Wie gewohnt Treffpunkt früh am Bahnhof Grosshöchstetten. In Thun steigen Helena, Martin und unser Leiter Stefan ein. Unsere Reisestrecke führt uns mit dem Zug, Postauto und Sesselbahn nach Giw. Jedoch wie es scheint, sollen wir nicht zum geplanten Termin in Giw eintreffen. Lautsprechermeldung in Spiez: `Dieser Zug fällt aus!’ Erstaunlicherweise finden wir dann in einem späteren Zug mit vielen anderen Personen doch noch einen Platz. In Visp erwarten uns bereits Carmela, Barbara und Erika.
Mit einer Stunde Verspätung starten wir unsere Wanderung, zu welcher wir neue Gesichter begrüssen dürfen. Der 2025 neu erstellte Wanderweg führt uns direkt gegen Süden über das Sitestafelhorn (2612m) und über den einfachen, aber spannenden Nordgrat aufs Ochsenhorn (2913 m). Einige der hohen Berge zeigen sich nun doch noch aus den Wolken. Welch ein Bild! Hinunter gehts über den kleinen Blausee bis zur Heidasuone (leider fliesst nur Wasser :-), die uns gemütlich zurück zum Gibidumpass führt. Nun kommt noch der letzte Abstieg zum Sessellift nach Giw.
Um den Heida im Heidadorf geniessen zu können, geniessen wir diesen auf der Terrasse vom Restaurant Rothorn, bevor wir uns auf unsere Heimreise – ohne Unterbruch – begeben.
Herzlichen Dank allen MitwanderInnen und unserem Vorläufer Stefan. Es war wiederum - eine wie eingangs erwähnt - wunderschöne, abwechslungsreiche Wanderung.
Allen gute Erholung, Astrid
Tadellose Hin- und Rückreise mit ausnahmslos bündigen Anschlüssen.
Für Stärkung und Erfrischung besorgt: Altehrwürdiger Gsteiger Bären, Rucksack, Berghaus Höhi Wispile, die Gespräche, gelegentlich angereichert mit einer guten Portion Humor.
Wetter: Eins A.
Niklaus in seiner gewohnt unaufgeregten Art: «Wünschen ech vill Vergnüege» - Start.
Urs zum Schreibenden: «I wär itz da am Bach nache…», und tatsächlich heisst es nach ca. 150 Metern: Zurück auf Feld eins.
Etwas weiter oben der Schreibende bei einer Linksabzweigung spasseshalber zum unbeirrt geradeaus schreitenden Niklaus: «Bisch sicher, dass mer da nid links müesse?», worauf Klaus und Urs das Geschehen prüfen und dem Schreibenden wider Erwarten recht geben. (wir entscheiden uns für diese etwas einfachere “Spassvariante”. Anmerkung Urs)
Nun hingegen läuft Niklaus zur Hochform auf. Mit seinem bewährten, fast schon legendären Tourenschritt führt er die 14er-Gruppe - altersmässig übrigens eingerahmt von Urs, dem Ältesten, und Jael, seiner netten Grosstochter, der Jüngsten - auf die Höji Wispile.
Lange Zeit wandern wir im kühlen Schatten, umgeben vom plätschernden Bächlein und dem feinen Geruch des sonnenbeschienenen Grases auf der Wiese. Später an der Sonne bringt ein Lüftlein zeitweilig angenehme Kühlung. Der geneigte Teil unserer Gruppe würdigt beim Kreuz auf dem höchsten Punkt der Wanderung kurz die Aussicht und posiert anschiessend für ein Gruppenbild.
Besten Dank für die schöne Wanderung!
Autor: Beat Kämpf
G-Sommertourenwoche Sprachgrenze
4.-9. August 2025 im Val d’Anniviers
Tag 1: Montag, 04.08.2025: Von Zinal zur Cabane Arpitettaz
( LK 1327 )
Lediglich die Hälfte der 14 Angemeldeten konnte Robert Meerstetter frühmorgens am Bahnhof Grosshöchstetten begrüssen. Ab Visp sollte unsere Gruppe dann auf 7 Frauen und 7 Männer angewachsen sein.
Bekanntlich und naturgegeben brauchen jüngere Menschen mehr Schlaf. Robert konnte unseren Jüngsten, Dank dem Handy, von unterwegs wecken. Mit nur einer Stunde Verspätung traf er am Ausgangspunkt Zinal ein.
Nach regnerischen Wochen zeigten sich die Berner Alpen vor dem Lötschbergtunnel in strahlender Morgensonne – ein gutes Zeichen für unsere Tourenwoche!
Erwähnenswert zur ÖV-Hinreise ist sicher die kurvenreiche, schwindelerregende Postautostrecke von Sierre nach Zinal, dort bis Les Plats de la Lé. Hier genossen wir im Relais de la Tzoucdana unseren ersten Kaffee.
Nach dem Start um halb Elf auf ca. 1600 m.ü.M. spürten wir erstmals die schweren Rucksäcke; was hätte ich doch noch zu Hause lassen können?
Immerhin begann der weiss-rote Pfad vorerst mit einer sanfter Steigung, entlang der breit fliessenden „La Navisence“. Nach einer überbreiten Holzbrücke begann der lange, steile Aufstieg, unterbrochen mit kurzen Pausen.
Um 13 Uhr war die Mittagsrast am Lac Arpitettaz auf 2234 m angesagt. Der Blick auf die Gletscherwelt des Glacier du Weisshorn und des Glacier de Moming war atemberaubend.
Eine grosse Schafherde begrüsse uns mit aufgeregtem Blöcken in Sopran, Tenor und Bass. Einige – klar weibliche – Vierbeiner spiegelten sich im klaren Wasser des Sees. Von den angekündigten Herdenschutzhunden aber keine Spur.
Dem steilen Gelände und der Rückenlast angepasst, ging es in konzentriertem Schritt nur noch aufwärts, der Cabane entgegen. Kurz vor dem Ziel erschwerte uns eine längere Passage mit Blocksteinen den Aufstieg.
Gegen 16 Uhr erreichten wir, nach 4,5 Std. Marschzeit, die Cabane d’Arpitettaz auf 2786 m, umgeben von einer eindrücklichen Bergwelt!
Wie üblich folgte die dringende Flüssigkeitsaufnahme vor der Hütte, dann Einräumen, Katzenwäsche und natürlich der traditionelle Apéro, diesmal mit einem Walliser Paititi-Weisswein.
Zum Abendessen bereitete uns die Hüttencrew eine auf unserem Breitengrad eher unübliche Überraschung. Und zwar mit einem währschaften Couscous, angereichert mit Erbsli und Rüebli. Der Genuss des korianderlastigen Harissa-Gewürzes war freiwillig.
Der eine oder die andere vermisste dabei doch ein tierisches Produkt als nahrhafte Beigabe.
Gegen 23 Uhr ging ein wundervoller erster Bergtag mit dem Zu-Bett-Gehen der letzten Jasser zu Ende.
Erlaubt sei mir noch eine Randbemerkung:
Wir alle profitierten von einer umfassenden Vorbereitung dieser G-Tourenwoche.
Zu Einstimmung erhielten wir frühzeitig minutiöse ÖV-Fahrpläne, die Tagesprogramme für alle 6 Tage sowie die entsprechenden Kartenausschnitte mit den Routen.
Neben der Rekognoszierung im Vorjahr war Robert vor kurzem nochmals drei Tage im Gelände unterwegs, weil zahlreiche Wege unwetterbedingt gesperrt wurden.
Für dieses grosse Engagement bedanken wir uns herzlich!
Peter Freiburghaus
Tag 2: Dienstag, 05.08.2025: Von Cabane Arpitettaz zur Cabane de Tracuit
↗ 853m, ↘ 370m, 3:15h
Am zweiten Tag starten wir erst um neun Uhr, da die kürzeste Strecke bevorsteht. Jedoch ist es zugleich der höchste Punkt unserer Tourenwoche.
Zuerst geht es von der Hütte kurz abwärts, bevor uns ein steiler Anstieg über einen Moränengrat in den Col de Milon (2975m) führt. Eine mit Ketten gesicherte, rutschige Passage gibt es zu überwinden um anschliessend auf einem guten rot-weiss Weg weiterzugehen.
Nach einer Pause wandern wir gemütlich aufwärts zur Cabane de Tracuit (3257m), wo wir kurz vor dem Ziel noch über Felsen hinauf klettern müssen.
Beim Kreuz oberhalb der Hütte schauen wir dankbar und glücklich zu den weissen Riesen (Bishorn, Weisshorn, Brunegghorn ect.) auf, im Bewusstsein, dass es ein Geschenk ist, solche Touren miterleben zu dürfen!
Alice Gugger
Tag 3: Mittwoch, 06.08.2025: Von Cabane de Tracuit zum Hotel Weisshorn
Nach einer doch recht ruhigen Nacht durften wir bei schönster Aussicht unser Frühstück mit wässrigem Pulverkaffee, aus «sauberen» Tassen geniessen😉.
Pünktlich wie immer versammelten wir uns vor der Hütte, die Temperatur betrug 8 Grad (Windchill nicht berücksichtigt).
Infolge Streckensperrung stand mittwochs für unsere Knie ein Marathon auf dem Programm. Wir hatten 1'415 Höhenmeter bis Zinal zu überwinden. Wir teilen uns in zwei Gruppen auf - Gruppe 1 waren die Bergziegen und Gruppe 2 die Gemütlichen.
Doch bevor wir den Abstieg durch das Couloir unter die Füsse nehmen konnten hiess es erstmals anstehen und warten.
Während des gesamten Abstiegs wurden wir von Helikoptergeräuschen begleitet. Wir fühlten uns fast wie in der Anflugschneise des Flughafens
Zürich 🙈. Während unseres Abstieges nach Zinal wurden mindestens fünf Transportflüge zur Tracuit-Hütte durchgeführt.
Von Zinal fuhren wir mit dem Postauto nach Vissoie. Im Café des Alpes stärkten sich einige für die Weiterreise nach St-Luc mit feinen Nussgipfeln, Tarte framboise oder Quiche au tomate.
In St-Luc angekommen, fuhren wir mit der Standseilbahn hoch zur Bergstation Tignousa. Auf dem Weg nach oben wurden wir von zwei sehr aufgeweckten Kindern mit Insiderwissen über den Geschäftsführer des Hotels Weisshorn, das Haus selbst sowie das zu erwartende Menü informiert. Unsere Gruppe wuchs kurzfristig um drei Personen an. Wir nahmen den Weg zum Hotel Weisshorn gemeinsam in Angriff.
Das Berghotel Weisshorn thront auf einem markanten Felsen 2’337 m über dem Dorf St-Luc und ist eines der höchstgelegenen historischen Hotels der Schweiz.
Die Atmosphäre von Natur und Nostalgie dominiert innen wie aussen. Die Zimmer und Gänge sind mit zahlreichen Gegenständen aus Grossmutters Zeiten eingerichtet.
Am Abend wurde uns im Restaurant ein fantastisches 3-Gänge-Menü serviert, das uns restlos begeisterte.
Barbara Hofer
Tag 4: Donnerstag, 07.08.2025: Vom Hôtel Weisshorn zur Cabane Bella-Tola
↗ 1080 m, ↘ 1066 m, n 14 km, 6:30 h, T3
Nach einer nostalgischen Nacht in einem Belle Epoque Hotel-Bett starten wir den Tag mit einem reichhaltigen Zmorge-Buffet um 7.30 Uhr.
Eine Stunde später begibt sich die ganze Gruppe, erneut bei sonnigstem Wetter, auf den Weg vom Hôtel Weisshorn zum Meidpass. Unterwegs verlässt uns unser Pacemaker, die Gruppe verzettelt sich kurzfristig und jeder stürmt drauflos vorbei an kleinen Flussläufen und grandiosen Blumenwiesen. Um 11.15 Uhr erreichen wir als ersten Übergang den Meidpass auf 2790 m und nach einem kurzen Ab- und erneuten Aufstieg den zweiten Übergang, den Borterpass mit 2840 m. Dort legen wir einen längeren Zmittag-Stopp ein und lassen nebenbei die fantastische Bergwelt mit Sicht aufs Bishorn und Weisshorn auf uns wirken.
Die Strecke zwischen dem Borterpass und dem Pas de Boeuf, dem dritten Übergang mit 2816 m, ist sehr abwechslungsreich. Manchmal sieht das Terrain aus wie eine Wüstenlandschaft, daneben hat es jedoch noch vereinzelte kleine Schneefelder und dann wiederum grosse Steinblöcke zum Übersteigen.
Kurz nach 13.00 Uhr nehmen wir den steilen, steinigen und schweisstreibenden Aufstieg auf den Bella-Tola in Angriff und erreichen 35 Minuten später unseren ersten Gipfel mit 3023 m. Die geniale Rundumsicht belohnt unsere Anstrengungen vollumfänglich.
Nach einem Abstieg von etwa 100 Höhenmetern deponieren wir unsere Rucksäcke und „fliegen“ beinahe via Gratweg zum zweiten Gipfel, dem Rothorn mit 2998 m und geniessen nochmals die Weitsicht mit Matterhorn, Dom, Strahlhorn, Dufour Spitze, Mönch, Jungfrau und sogar bis zum Mont Blanc.
Um 15.00 Uhr legen wir die letzte Pause ein und ab dann geht es nur noch abwärts, zickzack runter durch eine Stein- und Kieslandschaft und anschliessend durch ein sanftes Moorgebiet bis zur Cabane Bella-Tola auf 2340 m. Um 16.45 Uhr, nach etwa 6 h 30 min Wanderzeit erreichen wir die Hütte und belohnen uns mit kühlem Panaché oder hausgemachtem Eistee.
Damit die Muskeln für den Folgetag wieder fit sind, erfolgt unter kundiger Anleitung auf der Terrasse ein Gruppen-Stretching, bei welchem ab und zu ein Stöhnen zu hören ist…
Das wohlverdiente Apéro-Plättli und den Weisswein geniessen wir bei schönster Sonne. Nach Zimmerbezug und erfrischender Dusche stärken wir uns mit Salat, Schwingerhörnli-Gratin, Vanille-Pudding und verbringen den milden Abend bis zum Sonnenuntergang auf der Terrasse.
Carmela & Elisabeth
Tag 5: Freitag, 08.08.2025: Von Cabane Bella-Tola zur Cabane Illhorn
7.5 Km, Auf 472m, Ab 687m, 3 Std.
Schwarzhorn: 2.2 Km, Auf 283m, 45 min, Ab 283m, 30 min
Illhorn: 1.5 Km, Auf 175m, 30 min, Ab 175m, 20 min
Nach einem reichhaltigen Zmorge mit Gipfeli und Schoggigipfeli treffen wir uns auf der Terrasse.
Traurig verabschieden wir uns von Barbara und Marianne. Wegen Blessuren an Fuss/Rücken müssen sie die Heimreise antreten.
Nach kurzer Diskussion über das Gewicht des Wanderrucksacks marschieren wir um 8:30 Uhr los. Nach einer halben Stunde erblicken wir das Illhorn, das wir heute noch besteigen werden.
Auf 2487 m.ü.M stehen wir auf dem Illpass.10 Minuten später erreicht die Wandergruppe den Lac Noir. Hier deponieren wir unsere Rucksäcke, die von Martin gut bewacht werden. Auf blau/weissem Weg geht es Richtung Schwarzhorn. 2791m.ü.M.
Wieder unten am See geniessen wir das Mittagessen. Einige mutige nehmen im ca. 15 bis 17 Grad kalten See ein Bad. Gut erholt wandern wir zum Illhorn. 2717m.ü.M. Auf dem Gipfel sehen wir bis ins Rhonetal. Auch der Blick zum Illgraben und der ausgewaschenen Flanke ist imposant.
Um 15:30 Uhr kommt die etwas müde Wandertruppe bei der Illhornhütte an. Wir staunen über die sehr zweckmässige und durchdachte Unterkunft. Kurz darauf steht eine XXL Walliserplatte auf dem Tisch. Nach kurzer spannender Info über die Herkunft der Produkte durch unseren Gastgeber stürzen wir uns hungrig darauf. Speziell zu erwähnen ist der Kümmelbutter, wozu wir auch an einem Ast Wildkümmel naschen können.
Mit wunderschönen Gedanken an die Tourenwoche verbringen wir den letzten Abend. Nach einem «,Absackerl» mit Apricotine in der Lounge gehen wir müde, aber zufrieden zu Bett. Vielen Dank den beiden Tourenleitern für ihre super Arbeit.
Pesche
Tag 6: Samstag, 09.08.2025: Von Cabane Illhorn bis Les Pontis und Heimreise
Am Freitagabend genossen wir eine ruhige und erholsame Übernachtung in der SAC-Hütte Cabane Illhorn auf 2128 m. Die modern gebaute Hütte überzeugte mit gemütlicher Atmosphäre und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, das wir gegen 07:30 Uhr genossen.
Um 08:35 Uhr starteten wir unsere letzte Tour. Etwa eine halbe Stunde später kreuzten wir die Strecke des legendären Berglaufs Sierre–Zinal und begegneten den ersten Läuferinnen und Läufern da wir ein Teilstück auf der Läufer Route auch unser Wanderweg war. Wir feuerten sie begeistert an mit den hopp, hopp Rufen.
Unsere Route führte uns entlang der idyllischen Bisse Ponchet und Plaine Madeleine – ein landschaftlich wunderschöner Abschnitt mit leichtem Abwärtsprofil, begleitet von herrlich grünen Wiesen und Wäldern begleitet von der Suonen Ponchet.
Nach insgesamt 9,5 km, 3 h 50 min Gehzeit, 58 Höhenmetern aufwärts und 1172 m abwärts erreichten wir den letzten Abschnitt: einen steilen Zickzackweg hinunter zur Postautohaltestelle Les Pontis, wo wir pünktlich um 12:00 Uhr eintrafen.
Von dort ging es mit dem Postauto in Richtung Sierre. Am Bahnhof Sierre herrschten bei über 30 °C hochsommerliche Temperaturen. Mit dem Zug fuhren wir weiter nach Visp, wo wir Carmela verabschiedeten. Die restliche Fahrt führte uns über Thun – dort verabschiedeten wir Stefan, Elisabeth, Martin, Alice und Astrid – bis nach Grosshöchstetten.
Eine traumhafte Touren-Woche, geprägt von alpiner Ruhe, herzlichen Begegnungen und der besonderen Stimmungen im Alpenraum.
Rico Schenk
SAC Senioren
Tourenbericht vom 29. Juli 2025
Zum zweiten Mal müssen unsere Tourenleiter die vorgesehene Gratwanderung Klingenstock – Fronalpstock absagen. Das Wetter, vorallem in der Inner-schweiz, ist zu unsicher. Kurzentschlossen bieten Urs Schneider und Chlous Bühler eine Wanderung in unserer Umgebung an.
13 Seniorinnen und Senioren treffen sich um 13h15 auf dem Viehmarktplatz in Grosshöchstetten. Los geht`s via Hürnbergwald – Chermatt auf den Ballenbühl. Der Rastplatz unter den zwei riesigen Linden ist immer wieder ein lohnendes Ziel. Man geniesst den Blick ringsum ins heimatliche «Höger Land» (Kurt Marti), nur die hohen Berge sind in Nebel und Wolken gehüllt.
Nach der gemütlichen Pause geht`s bergab durch Buchenwälder, über Wiesen und Weideland zur langen Treppe runter nach Konolfingen. Zufrieden und ohne Regen kommen wir beim neuen Restaurant «Stazione» im Bahnhof Konolfingen an zum üblichen Schlusstrunk.
Markus Sinniger dankt Urs Schneider für seinen Einsatz, vorallem auch für seine aufwendige Vorbereitung für die ursprünglich geplante Bergtour.
Es hat nicht sollen sein. «Jä nu», bewegt haben wir uns trotzdem. Merci vielmal.
Annamarie Kohler
G-Tour Nr. 4 Trogehorn
Rundwanderung via Chrinde auf das Trogenhorn, via Chline Chrinde zurück
T2 / T3 / T3+
9.5 km / 1085 Auf- und Abstieg / 4.5 H
Mitwandernde: Barbara, Barbara, Daniel, Rico, Monika, Robert, Sandra, Philippe
Wie gewohnt sind wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Im Innereriz erwartet uns Sandra bereits. Wir starten auf Fahrweg Kies T2, über Geissegg, ab Punkt 1198 T3, Undere -/ obere Breitwang. Ab hier stösst dann auch Kurt zu unsrer Gruppe. Anschliessend steigt der Weg stetig an - durch Wiesen, Wald und Zick-Zack-Weg durch die Chrinde, bis auf Punkt 1968. Bevor wir den effektiven Aufstieg zum Trogehorn starten, sind noch einige Leitern zu bewältigen. Da Kurt das Trogehorn (1973 müM) ‘auswendig’ kennt, übernimmt er den durch viele Blocksteine führenden Weg bis zum Gipfel. Welch ein lohnender Ausblick! Nach einem guten Mittagsrast steigen wir über die Chline Chrinde, meistens im Zick-Zack-Weg ab bis wir wiederum in den ersten Teil unserer Wanderung einbiegen. Hier verlässt uns Kurt wieder. Ich danke ihm herzlich für seine kompetente und sehr angenehme Mitarbeit. Unsere Gruppe läuft zurück zum Ausgangspunkt. Bevor wir die Rückreise angehen, geniessen wir ein erfrischendes Getränk und / oder eine feine Glacé.
Herzlich sage ich Hans Bigler danke für seine wiederum gute und lohnenswerte Wanderroute.
Desweitern danke ich allen Mitwandernden für einen gelungen, schönen und erlebnisreichen Tag. Ihr habt es super gemacht. Es het gfägt!
Gruss, Astrid
Gruppe Seniorinnen und Senioren
Erster Tag: Montag, 30. Juni 2025
«Eines der schönsten Geschenke, das du anderen machen kannst, ist ihnen zu zeigen, dass du sie siehst.» und «aufeinander Acht geben» wird das Motto unserer Tourenwoche.
Wir sind alle reibungslos von Grosshöchstetten, Konolfingen und Bern aus angereist und dürfen unsere Hotelzimmer sofort beziehen. Dieses macht einen sehr freundlichen Eindruck, schöne Zimmer und freundliches Personal, man fühlt sich sofort zu Hause.
Nach einem Kaffee mit Gipfeli geht es auch gleich los auf Wanderschaft. Margrit unternimmt ihr eigenes Programm, wir anderen gehen am Eugenisee entlang in Richtung Dorfausgang von Engelberg zur Aaschlucht. Ein wunderschöner Weg, immer wieder ein wenig im Schatten, führt uns links und rechts dem Bachlauf entlang über dreizehn Brücken, 3 davon Hängebrücken. Ute und Aschi haben da bei einer Grillstelle schon ein Feuerchen für uns zum Bräteln vorbereitet, Verwöhnprogramm!
Gut gestärkt geht es weiter, vorbei am Stausee Obermatt. Das Ende der Schlucht kennzeichnet wiederum eine alte Steinbrücke. Der Rest der Strecke verläuft FLACH (ein zweites Motto dieser Woche J) zum Bahnhof Grafenort. Es kommen bereits ein paar Wolken auf, was die Temperatur recht angenehm gestaltet. Wir haben kurz Zeit die Heiligkreuz-Kapelle zu besichtigen und schon fahren wir per Bahn heimzu, wo wir uns im Hotel Crystal häuslich einrichten können, bevor es auf zum Apéro geht.
Ein äusserst gelungener Starttag würde ich sagen!!
Edith Aeberhard
Zweiter Tag: Dienstag, 1. Juli 2025
Bei unserem Abmarsch ab Hotel Crystal zeigt sich bereits die Sonne. Zuerst führt uns der Weg entlang der Engelberger Aa bis hinterste Eien 1096m.
Danach folgt ein steiler Aufstieg z.T. mit Stufen durch den Wald auf Hofad 1435m. Nach einer Trinkpause mit schöner Aussicht geht es weiter auf einem Höhenweg auf den höchsten Punkt 1448m. Am Fusse der Titlis Nordwand machen wir eine Rast. Auf dem Weg zur Alp Bödmen 1324m überqueren wir den Hundsbach mit seinen natürlichen Badewannen. Durch Schafweiden geht es hinunter zur Goldboden-Alp 1142m. Nochmals ein steiler Abstieg und einem 20minütigen Marsch der Engelberger Aa entlang gelangen bis zur Busstation bei der Talstation der Fürenalp-Bahn. Von dort bringt uns der Bus zurück nach Engelberg.
Ein paar Freiwillige fahren gleich weiter zur Talstation der Gerschnialpbahn. Auf der Gerschnialp bestaunen wir auf einem 1stündigen Spaziergang durch einen schönen Wald mit viel Farn und Moos die Kunstinstallation "Landart".
Monika Hadorn
Dritter Tag: Mittwoch, 2. Juli 2025
Route: Holzkapelle – Unterzieblen – Zieblenzopf – Horbis – Ende der Welt – Grottenweg – Engelberg
Wanderzeit: 4 Std.15 Min., Aufst. 599m, Abst. 599m, Länge 10 km, T2
Start: 9.00 Uhr
Nach einer kurzen Busfahrt erreichen wir die Talstation der Brunni Bahnen. Ab hier beginnt unsere Tagestour Richtung Holzkapelle (1023 m), am Fusse des Hahnenkamms. Auf relativ steilem Weg wandern wir durch den angenehm kühlen Mischwald, und können bald einmal Engelberg von oben bestaunen. Nach dem Erreichen des höchsten Punktes (1566 m) geht es über den Zieblenzopf hinunter nach Horbis bis zum Restaurant Ende der Welt. Nach weitern 15 Min. kommen wir zu einem grossen Felsblock, der zum Glück nur den Namen des Restaurants übernommen hat, und nicht das Ende der Welt markiert. In Horbis ist noch ein kurzer Halt bei einer kleinen Kapelle angesagt. Diese sollte man unbedingt besuchen, wenn man schwanger werden möchte. Da dies in unserem «knackigen» Team nicht mehr erwünscht ist, geniessen wir vor allem die angenehme Kühle im Innern der Kapelle.
Über den Grottenweg, vorbei an einer beachtenswerten Lourdesgrotte, erreichen wir schliesslich wieder Engelberg. Ein grosses Dankeschön geht an Ute, Barbara und Markus, die uns einmal mehr eine wunderschöne, abwechslungsreiche Wanderung geboten haben.
Nach einer kurzen Ruhepause im Hotel tauchen wir, dank einer spannenden Führung eines Benediktinermönches, in die Geschichte des Klosters Engelberg ein. Im Kloster leben und arbeiten heute noch 30 Mönche.
Eliane Gassmann
Vierter Tag: Donnerstag, 3. Juli 2020, Gruppe “Stäfeli-Äbnet”
Bei leicht bewölktem Wetter starten alle gemeinsam um 09:01 beim Bahnhof Engelberg. Mit dem Bus fahren wir bis zur Fürenalptalstation und wandern der Engelberger Aa, bzw. später dem Stierenbach entlang weiter.
Unterwegs gibt es bereits einige Blumen zu bewundern. Aufgefallen ist uns eine braunrote Stendelwurz Orchidee, auch Vanilleständel genannt, die in der Schweiz überall geschützt ist.
Nach einer Stunde geniessen wir vier ein Znüni im Restaurant Alpenrösli und trennen uns von der Bergwandergruppe. Später wandern auch wir weiter und erreichen nach einer halben Stunde Stäfeli. Von hier fahren wir mit der kleinen Seilbahn 300 m hoch nach Äbnet. In der Kabine haben nur wir vier Platz. Schon den ganzen Morgen ist der Titlis in dunklen Wolken gehüllt und auch bei uns könnte es bald regnen. So steigen wir ohne Rast weiter hoch gegen die Fürenalpbahn.
Unterwegs treffen wir eine Herde mit Braunkühen und einen Wegwart, der mit seinen 5 Kollegen Sommer und Winter für 300 km Wegnetz sorgt.
Bald nehmen wir den oberen Grotzliweg unter die Füsse und erreichen den Gummistein, mit 1930 m der höchste Punkt unserer Tour. Der mächtige, eckige Block besteht aus grobem, dunklem Sandstein und zeigt eine Vielfalt von Flechten.
Von hier geht es abwärts zum Spiegelseeli. Die Wolken werden immer dunkler und so steigen wir, trotz Hunger, noch schnell weiter zum Bärennest. 2021 wurden in einer Höhle auf der Fürenalp ein Skelett und Knochen von Höhlenbären gefunden. Nun aber rasch zurück zum Restaurant, wo wir im Trockenen unsere verdiente Mittagspause machen. Bereits um 14 Uhr fahren wir mit der steilen Seilbahn ins Tal und erreichen mit Rennen knapp den Bus nach Engelberg.
Herzlichen Dank Ute und Barbara für die interessante Tour!
Marianne Zwahlen
Vierter Tag: Donnerstag, 3. Juli 2025, Gruppe «Stäuber»
Wie oben erwähnt, gibt es ab dem Restaurant Alpenrösli Veränderungen: Ab hier bilden wir zwei Wandergruppen: Gruppe «Stäfeli-Äbnet» und Gruppe «Stäuber». Neu sind wir ab dem Alpenrösli im Kanton Uri und nicht mehr im Kanton Obwalden und ab hier ändert der Flussname von «Engelberger Aa» zu «Stierenbach».
Die Gruppe «Säuber» wandert weiter dem Stierenbach entlang Richtung Surenenpass und erreicht zum Mittagshalt den «Stäuber»- Wasserfall auf rund 1600 m. Vor dem Stäuber-Fall quert unser Weg ein wahres Blumenparadies. Wir bestaunen Türkenbund, gelben Enzian und Germer. Zwischen blauem Eisenhut und gelbem Fingerhut tauchen Hagröseli auf und Alpenrosen gibt es auch. Nach der Mittagspause entdecken wie sogar Männertreu. Die Handykameras werden fleissig gezückt.
Nach dem Mittagessen verlassen wir den Surenenpass-Pfad und es geht zur Fürenalp und damit zurück in den Kanton Obwalden. Auf dieser Wegstrecke beginnt es zu regnen und wir können erstmals in diesen Tourentagen unser Regenausrüstung montieren und auf seine Tauglichkeit prüfen. Auf der Fürenalp angekommen lässt der Regen nach und einige lassen es sich nicht nehmen, im Spiegelseeli auf der Fürenalp ein Fusskneipbad zu geniessen.
Markus Sinniger
Fünfter Tag: Freitag, 4. Juli 2025
Rückreisetag: Eigentlich ist eine gemütliche, etwa 2-stündige Abschlusswanderung auf der Sonnenseite von Engelberg (Ristis – Rigidalstafel - Bunnihütte) geplant. Aber in Anbetracht des schlechten Wetters beschliessen wir, darauf zu verzichten und die Rückreise bereits im Laufe des Vormittages anzutreten – schade, aber nachvollziehbar.
Wir haben viel Schönes gesehen und erlebt und wir waren eine wunderbare Gruppe – wir haben aufeinander Acht gegeben.
Liebe Ute, du hast die Tourentage sorgfältig geplant und gekonnt durchgeführt. Im Namen aller Teilnehmenden danke ich dir von Herzen.
Markus Sinniger
Bergwanderung Iffighorn 2378 m.ü.M
Die Wanderung führt von der Iffigenalp – über Hohberg zum Iffighore, weiter zum Iffigsee und zurück zur Iffigenalp. Wir sind unterwegs durch das reizvolle Naturschutzgebiet Gelten-Iffigen. Auf dem wildromantischen Hohberg trifft man im Juli-August auf eine vielfältige und seltene Pflanzenwelt.
Schon vor 7 Uhr trafen sich alle Teilnehmer bei wunderbarem, warmem Sommerwetter auf dem Viehmarktplatz in Grosshöchstetten. In Heimberg kam noch der letzte Teilnehmer zur Gruppe.
Unser Weg führte durchs Simmental bis in die Lenk. Auf die Freigabe der Einbahnstrasse mussten wir nicht lange warten und schon bald erreichten wir unseren Ausgangspunkt, die Iffigenalp. Ein Startkaffee, Routenbesprechung auf der Gartenterrasse und schon gings auf Schusters Rappen weiter.
Der Aufstieg führte uns steil bergan über Hohberg zum Iffighorn. Die Alpenflora zeigte sich in voller Pracht und in allen möglichen Stellungen wurden die besten Fotos gemacht. Edelweiss, Alpenrosen, Enzian und wie sie alle heissen. Eine Augenweide.
Auf dem Gipfel war Mittagsrast angesagt bei einem Tiefblick auf den türkisblauen Iffigsee, der uns später zum Bade einlud. Etwas kalt war es schon, aber eine herrliche Erfrischung für den Körper. Alle waren nass! Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees ragten noch die letzten Schneefelder bis ins Wasser. Später genehmigten wir beim Oberthaler Älplerehepaar im Seebeizli etwas gegen den Durst, bevor wir den Abstieg in Angriff nahmen.
Zurück auf der Iffigenalp deckten wir uns mit Alpkäse und –Wurst ein und genossen eine kühle Erfrischung, bevor die Einbahnstrasse wieder für die Talfahrt freigegeben wurde.
Wie durchs Simmental bekannt, erschien uns die warme Heimfahrt trotz zügigem Verkehr eher lang. Mit guten Chauffeuren gelangten wir jedoch wieder wohlbehalten zurück nach Grosshöchstetten.
Die wunderbare Tour wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Ein grosses Dankeschön den kompetenten Leiter-Team und all den aufgestellten Teilnehmern und Teilnehmerinnen.
Monika Aeschbacher
Bergwanderung Gruppe G vom 21.6. 2025
Saxeten – Sulwald
T3 /< 1015m /> 665m / 5 Std.
Tourenleiter: P. Straumann / U. Glatz 15 Teilnehmer
In Grosshöchstetten starten 8 Personen mit Zug Richtung Thun, Interlaken, Wilderswil.
2 Personen warten in Konolfingen, verpassen den Zug und folgen mit dem PW nach Wilderswil. 1 Zusteiger in Thun und 4 SACler kommen direkt nach Wilderswil.
Die Postautoreservation in Wilderswil hat leider nicht geklappt, so müssen 4 Personen mit einem Privatauto nach Saxeten chauffiert werden.
Kurz nach 9.00 starten wir die Wanderung von Saxeten Schulhaus durch den Wald zur Alp Schlipfenwengen, Alp Bällen und erreichen nach 3,5 Std. den Bällenhöchst (2095m).
Die Mittagspause wird auf eine halbe Stunde festgelegt, jedoch sieht man sofort, dass sich die auftürmenden Gewitterwolken über der Hoji Sulegg bedrohlich nähern. Rasch packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg.
Die Geröllflanke (Tschingel) führt uns in einer Stunde zum Sulsseli, hier essen wir das Mittagessen fertig.
Weiter geht’s bergab bis wir nach einer weiteren Stunde Sulwald erreichen, wo uns das Bähnli nach Isenfluh bringen soll. Im Lauterbrunnental ist ein heftiges Gewitter im Gang und die Bahn kann deswegen nicht fahren. Nun gibt es drei Möglichkeiten nach Isenfluh zu gelangen: zu Fuss, mit Trotti oder warten bis uns ein Bus abholt. Wir entscheiden uns natürlich für Trotti und geniessen eine coole Talfahrt.
Ab Isenfluh geht es weiter mit Postauto bis Lauterbrunnen. Der Zug hat Verspätung. Ab Interlaken ist der Bahnverkehr unterbrochen und wir werden mit Bussen nach Spiez transportiert. Ab Spiez ist endlich alles normal und es sind alle froh trotz Verspätung gut nach Hause zu kommen.
Pesche u Ueli
Dir hit organisatorisch nid ä eifache Tag gha, hit aber die Herusforderige souverän gmeischteret! Mir möchte öich derfür ganz härzläch danke!
Alice Gugger
Tourenbericht Mont Racine 12. Juni 2025
TourenleiterIn Barbara Hofer und Urs Schneider, 18 Teilnehmende
T2/T1, >493Hm, <395Hm, Wanderzeit ca.3.30 h, D 9,1 km
Über Bern – La Chaux-de-Fonds (mit Spitzkehre in Chambrelien) fahren wir mit dem Zug nach La Sagne. Dort gibt es im
Kurz vor Mittag erreichen wir den Gipfel auf 1439 m. Leider trübt der Rauch der Waldbrände in Kanada die Sicht in die Ferne.
Die Einen suchen ein schattiges Plätzchen fürs Picnic, die Andern gehen weiter zur Métairie de la Grande Sagneule und lassen sich unter schattigen Bäumen verwöhnen. Dort treffen sich alle wieder. Auf breiteren Wegen und einem kurzen Gegenanstieg gehts abwärts zu unserem Ziel,dem Col de la Tourne, 1129 m. Hier haben wir noch Zeit zu einem Schlusstrunk auf der Terrasse, bevor uns der Bus nach Neuenburg und der Zug heimwärts bringt.
Barbara hat ihre erste Tour mit Unterstützung von Urs souverän geleitet und uns gut informiert – ein grosses Merci.
Romy Bommeli
Gut die Hälfte unserer Gruppe besammelte sich um 6.45h am Bahnhof Grosshöchstetten. Bei der Ankunft in Les Bois, begrüsste Markus die vollzählige Gruppe von 7 Frauen und 8 Männer. Mit leicht bewölktem Himmel, wenig Sonne ca. 12 Grad auf 1035m ü.M. marschierten wir ca.20 Minuten zum Restaurant Maison Rouge (Pferde Pension) zu Kaffee und Gipfeli. Um 10.15h starteten wir mit der Wanderung, die zuerst durch eine Weide mit Mutterkuhhaltung führte, zum Glück waren es friedliche Kühe! Kurze Zeit später führte der Weg gemütlich durch einen naturbelassenen Wald bis zur ersten Pause beim Roche de L’Aigle 877 m ü. M. Nach dem Abstieg zum Biaufond Stausee 610 m ü. M. in dem sich gut sichtbar der Landesgrenzstein Schweiz - Frankreich befindet, genossen wir eine ausgiebige Mittagspause. Gut gestärkt starteten wir durch die Schlucht Biaufont, durch einen wunderschönen Märchenwald, der langersehnten Schlüsselstelle zu. Über eine Aluleiter mit 91 Tritten unserem Ziel entgegen. Bei einem Schlussdrunk mit Abrechnung im Restaurant Maison Rouge, kehrten wir zum Bahnhof Les Bois zurück. Nach einer gut organisierten Reise trafen wir um 19.04h in Grosshöchstetten ein.
Herzlichen Dank der Wanderleitung Markus Sinniger und Niklaus Bühler
Vreni Tanner
G-Tour Nr. 1: Corcelles – Mont Raimeux – Grandval
Samstag, 24. Mai 2025
11.1 km / 692 Aufstieg / 735 Abstieg / Marschzeit 4 H
Zur 1. G-Tour durfte ich sieben gut gelaunte MitgliederInnen in Grosshöchstetten am Bahnhof begrüssen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhren wir bis nach Corcelles BE. Ab Moutier ist bis auf Weiteres ein Busersatz, da die Strecke saniert wird.
Von Corcelles aus führt diese Wanderung hinauf zum Mont Raimeux. Das Gebiet ist mit seinen Schluchten und Felsgraten bei Kletterern beliebt. Auch wer Ruhe sucht, wird diese Wanderung mögen. Um zum Raimeux-Grat zu gelangen, folgt man zunächst dem Bach Gore Virat. Dieser führt über den Raimeux hinunter ins Dorf Corcelles. Einzigartige Landschaften können entdeckt werden, während sich der Weg durch die reiche Waldvegetation schlängelt. Der steile Pfad erfordert eine gewisse körperliche Fitness. Um anspruchsvolle Passagen zu meistern, wurden Treppen angelegt. Ausserdem gibt es Holzstege, von denen aus die Wasserfälle betrachtet werden können.
Bis zum Grat quert der Weg bewaldete Weiden, sogenannte Wytweiden. Diese sind charakteristisch für den Berner Jura. Dem Kamm entlang wird dann bis zum Gipfel gewandert. Mit einer Höhe von 1301 Metern liegt der Raimeux an der Grenze zwischen dem Jura und dem Berner Jura. Herrlich ist auf dem Gipfel der Blick ins Tal von Delémont. Da wir den ganzen Tag klares Wetter hatten, durften wir von der Turmspitze aus einen wunderbaren Blick auf die Täler und Berge geniessen. In der Ferne konnten wir sogar die Vogesen erahnen. Auf dem Raimeux steht der ehemalige Militärturm Le Signal, erkennbar an seiner dreieckigen Form.
Der Weg führt dann wieder zurück ins Tal. Die Wanderung wechselt zwischen bewaldeten Weiden und felsigem Gelände. Durch die Combe des Geais im Wald und über mehrere Kehren endet sie in Grandval, dass sich beidseits des Birs-Nebenflusses Raus erstreckt.
Der Start in die Wandersaison 2025 ist gut gelungen. Es freute mich sehr, dass wir auch zwei Neue mit dabei waren. Die Tour hat allen MitwanderInnen Alice, Barbara (neu), Monika (neu), Sandra, Martin, Martin, Ruedi sowie meinem Mitleiter Robert sowie mir sehr gefallen.
Frühlingswanderung am 17. Mai 2025, allgemeiner Anlass:
Schliern bei Köniz – Ulmizberg – Zingghöhe - Niederscherli
Markus Sinniger begrüsst uns um 08.45 h am Bahnhof Grosshöchstetten. Er leitet die Tour in Vertretung von Ruth Oberer. Sie hat die Frühlingswanderung geplant und rekognosziert, leidet aber im Moment an einer Knieverletzung und kann heute nicht teilnehmen.
Mit Markus sind wir fünf Personen. Mit Bahn und Bus reisen wir bis Schliern bei Köniz, Bus Endstation. Durch die hohle Gasse entlang von Sandsteinwänden wandern wir hinauf zum Ulmizberg und besteigen den Swisscom Antennenturm (937m), den höchsten Punkt der Wanderung. Die Aussicht ist einmalig. Wir haben Wetterglück, sonnig, 16 Grad warm. Weiter führt uns der Weg bis Zingghöhe (918m). Wir lassen uns das Picknick aus dem Rucksack schmecken und freuen uns auch hier über Sicht auf die Berner- und Freiburgeralpen.
12.40 h beginnen wir mit dem Abstieg über Oberscherli bis Niederscherli.
In 3.45 h haben wir 11 km, 497 m Auf- und 503 m Abstieg bewältigt. Ruth und Markus, im Namen der Teilnehmenden danke ich euch für diesen schönen, abwechslungsreichen Tag in einer Gegend nicht weit entfernt von Grosshöchstetten.
Doris Sägesser
SAC Grosshöchstetten Senioren
Bericht zur Seniorenwanderung
Melchnau – Hohwacht – Huttwil vom 13. Mai 2025
T1 / < 359 m / > 260 m / Dauer ca. 3:30 h / D = 10.8 km
Tourenleitung Urs Schneider mit Markus Sinniger
Bericht Hanspeter Heierli
Die Tourenleiter Urs Schneider und Markus Sinniger haben es gewagt, die Wanderung wie geplant am Dienstag, 13. Mai, durchzuführen. Nachdem uns das Wetter am Montagnachmittag und -abend noch Starkregen bescherte, versprach der Wetterbericht für Dienstag, 13.05.25, trockenes, bewölktes Wetter. So war es: Beim Start um 08:39 h ab Bahnhof Grosshöchstetten drückte bereits die Sonne durch die letzten Nebelschwaden.
Dreiundzwanzig Teilnehmende freuten sich auf eine Wanderung im eher unbekannten Teil des Oberaargaus. Nach der Anreise mit Zug und Bus und dreimaligem Umsteigen erreichten wir kurz nach 10 Uhr das schmucke Oberdorf in Melchnau, einem charmanten Ort mit einer schönen ländlichen Atmosphäre. Im Restaurant Linde labten wir uns am von Beat Krähenbühl in verdankenswerter Weise offerierten Startkaffe.
Das erste Zwischenziel, die Hohwacht, die mit 780 Metern höchste Erhebung im östlichen Oberaargau, erwanderten wir über zuerst nur leicht ansteigende Wege durch Wiesen und Felder. Für den eher steilen Anstieg von ca. 25 Minuten wurden die Wanderer in zwei Leistungsgruppen aufgeteilt. Die Anhöhe mit dem Hohwachtturm erreichten wir nach etwa einer guten Stunde. Die Hohwacht war 1798 eine wichtige Station im bernischen Höhenfeuer-Alarmsystem. Der Hohwachtturm wurde 1886 aus Holz erbaut und 1911 mit einer Höhe von 20 m aus Beton neu erstellt. Im zweiten Weltkrieg diente der Turm dem Militär als Fliegerbeobachtungsposten. Den schwindelfreien Teilnehmenden, die den Turm bis oben erstiegen, präsentierte sich wegen dem bewölkten Wetter leider nicht die sonst prächtige Rundsicht auf den Jura und die Alpen. Auf den Stufen des Turmfundaments konnten wir behaglich Mittagsrast halten.
Nach der Hohwacht ging es auf lauschigen Wald- und Weidewegen abwärts Richtung Huttwil. Motto: grüne Wiesen – grüne Wälder- schmucke Häuser – Vogelgezwitscher. Kurz vor und oberhalb von Huttwil erinnert das Soldatendenkmal „Huttwilberg“ an die gefallenen Soldaten während des Aktivdienstes von 1939 – 1945. Es ist eindrücklich, wie viele Armeeangehörige in dieser Zeit im Dienst verstarben, obwohl die Armee in keine kriegerischen Kampfhandlungen involviert war.
Vom Gelände des Soldatendenkmals bietet sich eine schöne Aussicht auf Huttwil, die malerische Stadt mit historischem Charme, und die umliegende Landschaft mit sanften Hügeln und Wäldern.
Der Abschluss der Wanderung wurde mit einem Schlusstrunk auf der grossen und schönen Terrasse des Restaurants Bahnhof genossen. Der Wanderleiter Urs Schneider überraschte uns alle mit der Verteilung von selbstgebackenen und köstlichen Güetzis!
Herzlichen Dank an die Wanderleitung. Die Tour war sorgfältig durchdacht, perfekt organisiert, erlebnisreich, gut geführt und stets minutengenau im Zeitplan!
Hanspeter Heierli
16.05.25
Frühlings-Bike-Tour, vom 3.Mai 2025 Die Tour wurde leicht abgeändert gegenüber der Ausschreibung.
Grosshöchstetten-Oberburg-Rachisberg-Lueg-Gerstler-Kaltacker-Sandgrube-Burgdorf-Grosshöchstetten
Ca 900Hm, Strecke 52km, in Bewegung 4:30h
Teilnehmer: 1 Tourenleiter, 6 Teinehmer, 4 x Bio-Bike und 2 E-Bikes
Tourenbericht Wildstrubel 12./13. April 2025
Am Samstag Morgen früh treffen sich sieben SAC-ler in Thun zum Kaffee. Die ÖV-Reise führt uns via Lötschberg, Leukerbad auf den Gemmipass, wo Ruth und Annemarie zu uns stossen, welche in der Lodge übernachtet haben. Nach einer kurzen Abfahrt starten wir zügig Richtung Wildstrubel. Wegen des angesagten Wetterwechsels werden nur kurze Pausen eingelegt. Die Sonne lässt uns vorerst so richtig schwitzen. Je näher dem Gipfel desto mehr Wolken zeigen sich am Himmel und ein starker Wind zieht auf. So halten wir das Gipfelerlebnis kurz und fahren schnell wieder ab. Die Sicht ist eher schlecht und der Schnee unberechenbar. Nach einem kurzen Wiederaufstieg erreichen wir die Lämmerenhütte und löschen erst mal den Durst. Bald zeigt sich der Himmel wieder in schönstem Blau und wir können den Nachmittag auf der Terrasse beim “Sünnele” geniessen.
Am Sonntag gibt es um 06.30 Uhr ein feines Zmorge. Draussen ist es bewölkt bis neblig bei leichtem Schneefall. Die Leiter entscheiden, via Rote Totzlücke, Chindbettipass nach Engstligenalp zu laufen/fahren. Bei wechselhaften Wetter- und Sichtverhältnissen erreichen wir die Schlüsselstelle beim Chindbettipass und meisterten diese zu Fuss mit aufgebundenen Skien. Die Abfahrt nach Engstligenalp ist eher nass, vom Himmel und von unten (tiefer Nassschnee). Auf der Engstligenalp kehren wir ein und lassen die Tour bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen. Mit der Gondelbahn, Bus und Zug kehren wir zufrieden nach Hause zurück.
Ein herzliches Dankeschön den Leitern Kurt und Samuel für das schöne Touren-Wochenende und die umsichtige Leitung.
Christine