Zollbrück - Hasle-Rüegsau
Mit dem ÖV reisten wir nach Zollbrück, wo wir mit Sonnenschein begrüsst wurden. Nach einer Stärkung im Bäckerforum nahm unsere Gruppe, bestehend aus 24 Personen, den Weg entlang der Emme unter die Füsse.
Durch Auenwälder, oft mit Blick auf Schwellen und Kiesbänke, wanderten wir bis zur Feuerstelle Gohlhusbrügg, ein idealer Ort für die Mittagsrast.
Von guten Beobachtern wurden auf dem Wasser Gänsesäger gesichtet. An Grösse übertreffen sie bei uns alle Schwimm-und Tauchenten. Auffällig ist der lange schmale, rötliche Schnabel, der an der Spitze einen Haken aufweist. Sie ernähren sich hauptsächlich von jungen Fischen und sind deswegen nicht überall gerne gesehen.
Schon bald wurde es kühl und wir setzten unseren Weg Richtung Lützelflüh zügig fort.
Dort wurden wir von Lorenz Aeschlimann für eine Betriebsführung bei der Firma Kentaur erwartet.
Kentaur stellen im Auftrag ihrer Kunden in der ganzen Welt Flakes, Pops, Granulate und weitere Produkte aus Getreide her.
Mit Leuchtwesten, Kopf- und Bartbedeckung ausgestattet, wurden wir in 3 Gruppen durch die Produktionshallen geführt. Die verschiedenen Prozesse wurden uns erklärt und viele Frage beantwortet.
Nicht nur die Vielseitigkeit der Produkte, wie bio, demeter oder zertifizierte glutenfreie Cerealien imponierten uns, sondern auch die riesigen Mengen an Getreide, die bei Kentaur verarbeitet werden.
Zum Schluss durften wir noch eine Packung Cerealien mit nach Hause nehmen.
Von Lützelflüh nach Hasle-Rüegsau war es nicht mehr weit. Nach überqueren der Hängebrücke, konnten wir uns schon bald in der Bäckerei Meier zu einem Schlusstrunk niederlassen
Da dies die letzte Tour im Jahr 2025 war, gab uns Ute folgendes Zitat von Albert Schweitzer mit auf den Weg:
Ein Optimist ist eine Person, die überall ein grünes Licht sieht
Ein Pessimist sieht nur das rote Stopplicht
Der wirklich Weise ist farbenblind
Herzlichen Dank an Ute und Markus für die schöne Wanderung und fürs Organisieren dieser interessanten Betriebsführung
Barbara Hofer
